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Um sich abzulenken, dachte Bolitho an Tyrrell. Er war wieder auf seine Vivid zurückgekehrt, um die Sturmschäden zu beheben und die Narben auszubessern, die der Beschuß der spanischen Drehbassen hinterlassen hatte.

Sein plötzliches Auftauchen hatte Bolitho mehr aus dem Gleichgewicht gebracht, als er sich eingestehen wollte. Seither verfolgte ihn die Eri

Würden die alten Bilder ihn de

Erst letztes Jahr war die Fregatte Phalarope, Bolithos zweites Schiff, wie ein Gespenst aus der Vergangenheit aufgetaucht und in seinem Geschwader mitgesegelt; und nun suchte ihn die Eri

War er damals wirklich glücklicher gewesen, wie ihm die Eri

Die Trommeln an Deck verstummten, die Auspeitschung war beendet.

Er ka

Auch bei eindringlicher Befragung hatte Tyrrell auf seiner Beschreibung des mächtigen Zweideckers beharrt: ohne Flagge, ohne Namen, war er doch beka

Dieses geheimnisvolle Schiff, das ohne zu zögern Keens List mit Kanonenschüssen beantwortet und die Sparrowhawk erbarmungslos abgeschlachtet hatte, mußte mit einem bestimmten Auftrag in der karibischen See und ihren Zugängen segeln; ein Auftrag, für den sein Kommandant notfalls auch das Äußerste riskierte.

Bolitho hörte Allday wieder das Oberluk öffnen und war sich bewußt, daß dieser ebenso wie Ozzard und alle anderen, die in seine Nähe kamen, wie auf Katzenpfoten um ihn herumschlichen.

Er sah seinen bulligen Bootsführer an und hob hilflos die Schultern.»Ich frage mich selbst, was mit mir los ist«, sagte er entschuldigend.

Allday nickte mit einem wissenden Lächeln.»Es ist das Warten, Sir, das macht einen fertig.»

«Ka

Wieder wandte Bolitho sich der Seekarte zu. Es war jetzt eine Woche her, seit Vivid eingelaufen und Tyrrell aus der Vergangenheit aufgetaucht war. Ohne Unterstützung durch ein zweites Schiff wagte Bolitho nicht, San Felipe sich selbst zu überlassen. Rivers' Sympathisanten, für deren Existenz es immer noch genügend Beweise gab, mochten einen Gegenangriff starten. Bolitho ko

Aber Rivers besaß einflußreiche Freunde in Amerika und in London. Auch we

Außerdem — we

Die Tür ging auf, und Adam betrat die Kajüte.

Seit ihrem Wiedersehen war eine Woche vergangen, und doch hatten sie nur wenige Worte gewechselt. Bolitho spürte, daß Adam etwas vor ihm verbarg. Oder vielleicht war er selbst zu beschäftigt und in Gedanken gewesen, um das Vertrauen des jungen Leutnants zurückzugewi

«Signal von der Festungsbatterie, Sir«, meldete Adam.»Die Brigg Electra hält auf den Hafen zu und sollte bi

«Danke, Adam.»

Bolitho eri

Er trat zu den Heckfenstern und beschattete seine Augen mit der

Hand.

«Laß dem Kommandanten der Electra signalisieren, daß er sich gleich nach dem Ankerwerfen bei mir melden soll.»

Adam lächelte zurückhaltend.»Ich habe die Festung schon ersucht, dieses Signal an Electra weiterzugeben, Onkel.»

Bolitho wandte sich um und hob die Hände.»Eines schönen Tages wirst du noch mal einen tüchtigen Kommandanten abgeben, mein Junge.»

Keen betrat die Kajüte und ließ sich auf Bolithos Wink in einen

Stuhl fallen.

«Ich frage mich, was sie uns Neues bringt, Sir.»

Dankbar nahm er ein Glas Wein entgegen und setzte es durstig an. Es war Rheinwein aus Ozzards heimlichem Vorrat in den Bilgen, den er seit England wie einen Schatz hütete.

«Mir sind alle Neuigkeiten recht. Manchmal komme ich mir hier wie ein Taubstummer vor.»

«Vielleicht rufen Ihre Lordschaften uns zurück«, überlegte Keen.

Bolitho ging nicht darauf ein.»Adam, ein Signal an Vivid«, sagte er.»Oder besser, laß dich übersetzen und sprich selbst mit Mr. Tyrrell. Ich möchte, daß er an Bord ist, we

Keen wartete, bis die Tür sich hinter Adam geschlossen hatte, da

Sir?»

«Sie sind mit meiner geplanten Taktik nicht einverstanden, wie?»

Keen lächelte knapp.»Sie gehen damit ein sehr hohes Risiko ein. Ein doppeltes sogar, um genau zu sein. «Als Bolitho schwieg, fuhr er fort:»Dieser Tyrrell — wieviel wissen Sie de

«Er war mein Erster Offizier. «Keen nickte nur.»Sie meinen, nach zwanzig Jahren ist das ein bißchen wenig?»

Keen hob die Schultern.»Schwer zu sagen, Sir. Er hat sich ja selbst als einen verzweifelten Ma

«Und weiter?«Bolitho merkte, daß Allday den Atem anhielt.

«Angenommen, wir stoßen auf den Spanier und zwingen ihn zu einem Gefecht — wie verhalten wir uns, we

«Und das zweite Risiko?»

Keen äußerte seine Bedenken völlig zu recht. Trotzdem fühlte Bo-litho sich dadurch noch einsamer als zuvor.

«Zweitens steht zu befürchten, daß der Spanier — falls er sich überhaupt noch in diesen Gewässern aufhält — nur darauf wartet, daß wir den Hafen verlassen, damit er Achates' Rolle hier übernehmen ka