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Da

«Der französische Admiral trimmt seine Bramsegel, Sir«, meldete Inch.

Bolitho sah, daß der Bug des Flaggschiffs sich langsam am Heck des Führungsschiffs vorbeischob. Also hatte er Remonds Absicht richtig erraten. Nun hing alles von den Mä

«Kapitän Inch, was jetzt kommt, muß sehr präzise ausgeführt werden. «Lächelnd berührte er seinen Arm.»Aber ich brauche Ihnen ja nicht zu sagen, wie Sie Ihr Schiff zu führen haben, wie?»

Inch strahlte vor Freude.»Vielen Dank, Sir!«Da

Der Leutnant spähte zum Achterdeck hinauf und antwortete nervös:»Aye, Sir! Ich — ich habe nur die Vollzugsmeldung vergessen,

Sir.»

Inch funkelte den unglückseligen Leutnant böse an.»Freut mich zu hören, Mr. Synge. Ich dachte schon, Sie halten mich für einen Hellseher.»

Die Mä

Bolitho sah den Franzosen entgegen — fast ohne jede Emotion, wie er zu seiner Überraschung feststellte. De

«Klar zur Wende!»

Die Mä

«Ruder nach Lee!»

«Fiert weg — holt dicht!»

Bei dieser rauhen Behandlung schien das Schiff einen Augenblick zu bocken, aber da

Grahams Befehle schienen von überall her zu kommen.»Hol über den Baum! Fier auf die Bram-Bulins!»

An jeder Kanone stand ein Stückmeister und spähte durch seine Stückpforte auf den viereckigen Ausschnitt der leeren See hinaus, unberührt vom Do

Bolitho konzentrierte sich auf das französische Führungsschiff und sah mit kalter Genugtuung, daß es seinen Kurs eisern beibehielt, obwohl der Kommandant sich doch eigentlich hätte fragen müssen, was der Engländer mit seinem Manöver bezweckte.

Folgsam luvte Odin weiter an, auch we

Graham brüllte durch sein Sprachrohr:»Einzelfeuer!»

Inchs Säbel zischte durch die Luft nach unten, und eine nach der anderen krachten die Kanonen der Odin auf beiden Decks; aus der unteren Batterie spuckten sie die gewaltigen Doppelkugeln, aus der oberen fuhren kreischend die Kettenkugeln.

Bolitho hielt den Atem an, als die Kugeln der vordersten Kanonen ihr Ziel fanden. Ein Beben lief durch das französische Schiff, als sei es — wie zuvor das Wachschiff — auf Grund gelaufen. Aber die Beschießung hörte nicht auf, die Leutnants schritten weiter von

Kanone zu Kanone, während eine Abzugsleine nach der anderen gespa

Die Spur der Kettenkugeln ließ sich leicht verfolgen: Bolitho sah das ganze Vorgeschirr des Feindes mit Segeln und laufendem Gut in Fetzen gehen und die gebrochene Fockmaststenge über die Seite in die See fallen, wo sie hinter einem hohen Gischtvorhang verschwand. Ihr totes Gewicht wirkte sich sofort wie ein übergroßer Treibanker aus, und Bolitho beobachtete, wie der Bug des feindlichen Schiffes unkontrolliert herumschwang und in den Wind drehte.

«Ziel auffassen, Jungs! Feuer!»

Die Doppelkugeln krachten in das schwer havarierte Schiff, rissen Kanonen um und fuhren Tod und Verderben speiend durch die Decks. Oben brachen immer mehr Leinen und Spieren und boten immer mehr Segelfläche den Kugeln dar, die das Tuch durchlöcherten, bis es in Streifen davonflog.

Inch rief:»Achtung auf der Back — Feuer frei!»

Die Steuerbord-Karronade spuckte Feuer und Rauch, hatte aber etwas zu hoch gezielt, so daß die große Kartätschenkugel auf dem Seitendeck des Feindes platzte. Ihr Einschlag richtete keinen großen Schaden an, aber die Wirkung ihres Schrothagels war entsetzlich. Dort hatten etwa zwanzig Mä

Aus der Ferne sah es so aus, als sei das Schiff selbst tödlich getroffen und verblute jetzt.

«Klar zur Kursänderung nach Steuerbord!»

«Braßt an die Blindenrah!»

Einige wenige Kugeln des Feindes schlugen in die Bordwand, bewirkten aber nur, daß Odins Seesoldaten noch wütender zurückschossen.

Bolitho fühlte den Wind auf der anderen Wange und hörte die Segel knatternd protestieren, als Odin jetzt mit dem Heck durch den Wind ging. Odin war zwar keine wendige Fregatte, aber unter Inchs Führung manövrierte sie fast genausogut.

Eine starke Fallbö riß den Rauchvorhang weg, so daß Bolitho das französische Flaggschiff erka

Bolitho hob sein Glas und wartete ab, bis seine Batterien abermals eine Breitseite auf den hilflosen Franzosen abgefeuert hatten. Er spürte, wie die Decksplanken unter seinen Füßen sich bei den Rückstößen aufbäumten, sah die wilden, fast irrwitzigen Augen der Mä

Als er durchs Glas blickte, stand die hohe Heckgalerie des Franzosen wie zum Greifen nahe vor seinem Auge und darauf der mit vergoldeten Lettern geschriebene Schiffsname: La Sultane.

Er hob das Teleskop leicht an und bekam einige ihrer Offiziere ins Blickfeld; einer fuchtelte zu den Rahen hinauf, der andere wischte sich das Gesicht wie nach einem tropischen Regenguß.

Und einen Augenblick lang sah er, ehe die Kanonen erneut aufbrüllten, den Zweispitz des französischen Admirals und da

Allday sah Bolithos Miene und begriff.

Viele Stabsoffiziere hätten damals das Angebot des Franzosen akzeptiert, bedeutete es doch, in einem bequemen Haus, mit Dienern und allem erdenklichen Luxus in Ruhe auf einen Austausch zu warten. Remond aber hatte nicht verstanden, warum Bolitho all dies ausgeschlagen hatte: geopfert für die Chance, es den Franzosen heimzuzahlen.

Das war natürlich der blanke Aberwitz, dachte Allday melancholisch, aber seltsamerweise ließ seine Furcht vor dem Kommenden etwas nach.

Ohne Alldays prüfenden Blick zu bemerken, wandte Bolitho sich jetzt dem havarierten Franzosen zu. Das Schiff war nach dem pausenlosen Beschuß so gut wie kampfunfähig, aus seinen Speigatten ra