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Allday wurde wieder ernst.»Manchmal glaubt er, wieder auf der alten Styx zu sein. Da

Mehr Geschrei oben an Deck und da

Allday richtete lauschend den Blick zur Decke.»Der Anker ist frei, Sir. Sie segeln hoch am Wind, schätze ich. «Scheinbar unzusammenhängend fügte er hinzu:»Es gibt reichlich zu trinken an Bord, Sir. Aber kein gutes Bier. «Angewidert rümpfte er die Nase.»Na ja, was ka

Bolitho blickte erst zu Neale, da

Rund um sie stöhnte und arbeitete das Schiff, jede Planke bis zum äußersten beansprucht in diesem Duell mit dem Sturm, der die Kraft der Rudergänger und das Kö

Er dachte auch an Belinda, an sein Haus zu Füßen von Pende

Als er wieder zu sich kam, wurde er sich sofort einer Veränderung in seiner Umgebung bewußt. Er begriff, daß er mehrere Stunden lang geschlafen haben mußte, de

Allday saß kerzengerade auf seiner Kiste, und auch Browne war wach, obwohl er sich noch die Augen rieb und gähnte.

Bolitho beugte sich vor und achtete genauer auf die Schiffsbewegungen. Was hatte ihn geweckt?

«Gehen Sie bitte zum Niedergang, Oliver«, wies er Browne an.»Und sagen Sie mir, ob Sie etwas Verdächtiges hören.»

Nervös erkundigte sich Allday:»Wir kö

«Nein. Bei diesem ablandigen Sturm und in so gefährlichen Gewässern müssen sie den doppelten Weg zum Kreuzen zurücklegen.»

Browne umklammerte eine Niedergangsstufe fester, als von Deck oben eine Stimme zu ihnen herunterscholl: «En haut les gahiers! En haut pour ferler les huniers!»

Browne kam hastig zurück, schräg nach vorn geneigt, um auf dem abschüssigen Deck das Gleichgewicht zu halten.

«Sie haben die Toppsgasten nach oben befohlen, um die Bramsegel aufzugeien.»

Bolitho hörte Getrappel über sich, als die Freiwache auf Stationen ra

Eine Laterne warf ihren gelben Schein auf die Niedergangstreppe, und Bolitho sah einen Leutnant mit zwei bewaffneten Decksoffizieren hastig zu ihnen kommen.

Der Leutnant war jung und offenbar sehr nervös. Aber seine beiden altgedienten Begleiter zierten sich nicht, ließen die Eisen um Bolithos Hand- und Fußgelenke schnappen und verfuhren ebenso mit Browne. Als sie sich auch Allday vornehmen wollten, schüttelte der Leutnant den Kopf und deutete auf Neale. Offenbar behielt Allday seine Bewegungsfreiheit, um den verwundeten Kapitän versorgen zu kö

Bolitho sah auf seine Fesseln nieder.»Jetzt verstehe ich gar nichts mehr«, sagte er.

Das Schiff legte sich noch stärker über, während das Getöse über ihnen anwuchs: Stimmen überschrien einander, Blöcke quietschten gellend wie angestochene Schweine. Offenbar hatte der Kommandant ein Wendemanöver versucht, aber nicht geschafft. Dies immerhin ließ sich aus der ganzen Aufregung schließen. Ohne die Bramsegel mußte er… Plötzlich fuhr Bolitho in die Höhe, so weit seine Ketten das zuließen.

Er begriff: Der französische Kommandant wollte ungesehen bleiben. Deshalb hatte er die obersten Segel wegnehmen lassen, damit sein Schiff von ferne gegen den tobenden Hintergrund der Brecher schlechter auszumachen war.

Wie zur Bestätigung seiner Überlegungen hörte Bolitho den Ruf von oben:» Tout le monde ä son poste! Branlebas de combat!»

Mit weit aufgerissenen Augen starrte Browne ihn an.»Sie machen klar zum Gefecht, Sir!»

Der Lärm schwoll noch an, als die Besatzung die Tre

Ungläubig starrten die Gefangenen im Orlop einander an.

Da

Mit eingezogenen Köpfen ra

Niemand kümmerte sich um die drei Mä

Wieder zerrte Bolitho an seinen Fesseln. Also stand ihnen das Schlimmste noch bevor. Von einem englischen Kriegsschiff besiegt, zusammen mit dieser Fregatte auf den Meeresgrund zu fahren, das schien ihm der furchtbarste aller denkbaren Tode.

Das Deck richtete sich etwas auf, ein Arztgehilfe lachte leise, aber ohne Humor. Selbst er mußte wissen, daß das Schiff nur deshalb auf ebenerem Kiel lag, weil der Kommandant wieder mehr Segel hatte setzen lassen. Also hatte sein Versteckspiel nichts genützt. Dem Schiff stand eine Gefecht bevor, in dem die Sanitäter hier unten bald so viel zu tun bekommen würden, daß sie sich um die Gefangenen nicht mehr kümmern ko

Neale riß die Augen auf und rief mit überraschend klarer Stimme:»Wache! Holt den Schiffsprofos!«Aber niemand reagierte oder starrte Neale auch nur verwundert an.

Bolitho lehnte sich zurück und rüstete sich i

«Sir?»

«Mach dich bereit.»

Allday sah sich im schwach erleuchteten Krankenrevier um, ko

Das Warten zerrte an den Nerven; ein Arztgehilfe ra

«Chargez toutes les piecesl»

Das war der Befehl zum Laden der Kanonen; als hätte er nur darauf gewartet, schritt der Arzt aus dem Krankenrevier hinüber zum Tisch unter den pendelnden Lampen.

Bolitho befeuchtete sich die trockenen Lippen und dachte sehnsüchtig an einen kühlen Trunk.

Wieder einmal hatten andere darüber entschieden, was ihm die nächsten Stunden bringen würden.