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Farquhar schob die Lippen vor.»Da
Sir.»
«Aber dafür haben wir Informationen. «Er ko
Farquhar nickte.»Da hat Captain Probyn ja Glück gehabt. Er wird sich freuen.»
«Vielleicht. «Bolitho mußte an Probyns Gesicht denken. Da hatte er sich einen Feind geschaffen. Aber Probyn war vielleicht schon immer sein Feind gewesen, die ganzen Jahre lang.»Morgen«, sagte er,»setzen wir eine Dienstbesprechung an, we
Er legte seinen Degen ab und reichte ihn Allday. Auf einmal merkte er, daß er wilden Hunger hatte, zum erstenmal seit vielen Tagen.
Im Gehen wandte er sich noch einmal zu Farquhar um.»We
Stirnrunzelnd stützte dieser beide Hände auf die Betinge.»Um eine Schlacht zu vermeiden?«Er sah auf.»Sizilien kö
«Und ke
«Jawohl, Sir«, sagte Farquhar überrascht.»Korfu.»
«Genau. «Bolitho ging an dem Rudergast vorbei zur Kampanje und nickte Grubb zu.
Farquhar trat neben den Master und sagte:»Der Kommodore glaubt, daß sich die Franzosen auf Korfu sammeln.»
Grubb sah ihn mißtrauisch an.»Aye, Sir. Aber we
Verwundert starrte Farquhar erst auf den Master, da
X Schwierige Entscheidung
Zwei ermüdende Wochen lang kreuzten Bolithos Schiffe im Südwesten der Einfahrt nach Toulon. Falls der Feind den Hafen verließ, war das für sie die günstigste Position. Da die Harebell mit höchster Fahrt nach Gibraltar unterwegs war, fiel die Küstenrekognoszierung Captain Javals Fregatte zu. Während der Vierundsiebziger und die Prise mißmutig unter gerefften Segeln dümpelten, sah man Javals Marssegel gewöhnlich um irgendeine vorgelagerte Insel schleichen oder ihn beigedreht direkt unter der Nase des Feindes liegen. Aber selbst Javals provozierende Manöver hatten keinen Erfolg. Die Franzosen blieben, wo sie waren, und taten nichts.
Und da
In derselben Nacht hatte ein französischer Fischer eine ganz ähnliche Idee. Gegen die Anordnungen des Hafenadmirals und des Garnisonskommandeurs lief er, mit seinem Sohn und seinem Cousin an Bord, in seinem kleinen Boot aus.
Bolitho erfuhr von diesen Zusammenhängen erst, als der Kutter der Buzzard mit Captain Javal und drei französischen Fischern an den Rüsten der Lysander festmachte.
Der Fischer war ein älterer Ma
Bolitho hörte sich zunächst Javals Bericht an, ehe er die drei Franzosen in seine Kajüte bringen ließ. Sie waren irgendwie herzbewegend: der alte, graubärtige Fischersma
Durch Farquhar, der ausgezeichnet französisch sprach, erklärte Bolitho den dreien, er hätte gern Informationen über Toulon. Verständlicherweise meinte der Franzose darauf, Bolitho möge doch in der Hölle verfaulen. Der Sohn brüllte sogar:»Tod den Engländern!«Da verpaßte ihm Sergeant Gritton eine Ohrfeige, worauf er in eine Flut von Tränen ausbrach. Der Cousin dagegen dachte wesentlich praktischer. Das Boot, so erklärte er, sei ihr ganzer Besitz gewesen und das einzige, womit sie ihre Familien ernähren und in einer Stadt, wo das Militär sowieso von allem das Beste in Beschlag nahm, ihren mageren Lebensunterhalt hatten etwas aufbessern kö
Der beleibte Cousin mit dem roten, schlauen Gesicht war offenbar der Kopf der Ma
«Von wegen Boot!«blaffte Javal dazwischen.»Ich lasse diesen elenden Wurm lieber auspeitschen, Sir!»
«Auf diese Art erfahren wir nichts Brauchbares. «Bolitho ging zum Fenster und betrachtete zwei niedrige, bleiche Wolkenbänke. Vielleicht änderte sich das Wetter.»Sagen Sie ihm, Captain Farqu-har, er bekommt ein Boot und etwas Proviant. Sie kö
Javal schluckte mühsam.»Da
Sir?»
«Wir kommen vielleicht wieder hier vorbei, Captain. Im Krieg ka
Und somit, während der Fischer und sein Sohn hinausgeschickt wurden, um sich das spanische Boot anzusehen, schilderte der dicke Cousin, was er jeden Tag in Toulon sah.
Was Bolitho vom Kapitän der Santa Paula erfahren hatte, war demnach im Prinzip richtig, doch bestenfalls eine zurückhaltende Schätzung gewesen. In Toulon lag eine starke Flotte mit zahlreichen Linienschiffen, darunter nach Angabe des Fischers eins mit mindestens hundertzwanzig Kanonen. Dieses trug anscheinend die Flagge des Vizeadmirals Brueys; ein anderes die von Konteradmiral Villeneuve. Bolitho hatte von beiden schon oft gehört und Respekt vor ihnen. Eifrig wurde in Toulon daran gearbeitet, diese große Ansammlung von Schiffen zu verproviantieren und auszurüsten, und die Militärverwaltung war besonders um Verpflegung jeder Art bemüht. Hauptsächlich deswegen waren die Fischer ausgelaufen. Selbst für einen mageren Fang hätten sie gutes Geld bekommen.
Eben stellte Farquhar dem Ma
«Die Flotte ist noch nicht bereit zum Auslaufen«, erläuterte Far-quhar.»Es heißt, sie wollen den richtigen Zeitpunkt abwarten. Auch auf den Oberbefehlshaber der ganzen Aktion warten sie noch. «Er hob kaum merklich die Brauen.»Das kö
Bolitho nickte. Er ko