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«Alle vollzählig, Sir«, meldete Herrick

Bolitho blickte auf den Tisch nieder. Im Geiste las er wieder seine Segelorder: Sie werden hiermit bevollmächtigt und beauftragt, mit Ihrem Geschwader und allen Ihnen zur Ve rfügung stehenden Kräften Anwesenheit und Absichten größerer feindlicher Einheiten zu erkunden…

Ruhig und eindringlich bega

Alle Köpfe wandten sich Inch zu, der unbekümmert dazwischenrief:»Wir werden's ihnen schon zeigen, Sir! Genau wie damals!«Und er grinste die anderen vergnügt an.

Bolitho mußte lächeln. Schön, daß Inch, we

«Danke, Commander Inch. Ihr Optimismus macht Ihnen Ehre.»

Errötend vor Freude verbeugte sich Inch.

«De

Farquhar sah auf seine Manschetten nieder:»Sie hätten tausend von diesen Teufeln hängen sollen, nicht bloß 'ne Handvoll!»

Bolitho warf ihm einen kalten Blick zu.»We

Farquhar lächelte unbekümmert.»Verstehe, was Sie meinen,

Sir.»

Bolitho blickte auf seine durcheinandergeratenen Papiere nieder, um sich nichts anmerken zu lassen. Er hätte gar nicht auf Farquhars Scharfmacherei eingehen sollen.

«Unsere Aufgabe ist zunächst«, fuhr er fort,»zu erkunden, wie die Vorbereitungen der Franzosen im Golfe du Lyon vorangehen. Und zwar in Toulon, Marseille und anderen Häfen, in denen wir

Feindtätigkeit beobachten kö

«Mein Schiff ist unsere einzige Fregatte, Sir«, warf Javal düster dazwischen.

«Ist das eine Feststellung oder eine Beschwerde?»

Javal zuckte die Achseln.»Ein chronisches Übel, Sir.»

Probyn sah erst ihn und da

«Aber zumindest wissen wir da

«Die Lage ist ernst«, mahnte Herrick.

«Offenbar«, erwiderte Farquhar mit blitzenden Augen.»Also wollen wir sie auch ernsthaft angehen.»

«Eins ist jedenfalls sicher«, sagte Bolitho, und aller Augen wandten sich ihm wieder zu,»wir müssen gut abgestimmt operieren. Wie Sie über den Si

«Der Ansicht bin ich auch, Sir«, nickte Farquhar.

Die anderen blieben stumm.

«Nun gehen Sie bitte wieder an Bord Ihrer Schiffe und unterrichten Sie Ihre Leute über unsere Aufgabe. Und heute abend bitte ich Sie, bei mir zu speisen.»

Im Aufstehen überlegten bereits alle, wie sie seine Worte ihren Untergebenen beibringen ko

Einer nach dem anderen verabschiedete sich. Probyn ging als letzter; das hatte Bolitho vorher gewußt.

«Schön, Sie wiederzusehen, Sir«, sagte er verlegen.»Damals, das waren tolle Zeiten. Ich habe immer gewußt, daß Sie Erfolg haben, berühmt werden. «Seine Blicke schossen in der Kajüte umher.»Ich hatte weniger Glück, aber meine Schuld war es nicht. We

«Es macht mir meine Aufgabe leichter, daß ich alte Freunde um mich habe«, antwortete Bolitho lächelnd.

Als die Tür sich geschlossen hatte, schritt Bolitho langsam zu dem Weinschrank aus massivem Mahagoni, den er aus London mitgebracht hatte. Es war ein sehr schönes Stück, ein Meisterwerk des Tischlers, wovon jede Fläche und jede Fuge zeugte.

Er starrte den Schrank immer noch an, als Herrick, der die anderen Kommandanten zur Fallreepspforte begleitet hatte, zurückkam.

«Das ging ja ganz gut«, sagte der Flaggkapitän mit einem kleinen Seufzer. Da

«Ein Geschenk«, lächelte Bolitho,»und oft nützlicher als viele andere Geschenke, Thomas.»

Herrick sah sich den Schrank genau an.»Ihr Neffe ist draußen, Sir«, sagte er da

«Von Mrs. Pareja«, antwortete Bolitho.»Sie werden sich noch an sie eri

Erstaunt sah er, wie ein Schleier über Herricks Augen fiel.»Jawohl, Sir«, erwiderte er knapp.»Sehr gut sogar.«»Was ist de

Herrick sah ihm offen ins Gesicht.»Jedesmal, we

Verblüfft starrte Bolitho ihn an.»Mein Gott, Thomas, das sieht Ihnen aber gar nicht ähnlich.»

Doch Herrick gab nicht auf.»Das war nämlich der Grund, weshalb Ihr Neffe mit dem anderen Leutnant die Waffen kreuzte. Einen Ehrenhandel ne

Bolitho sah zur Seite. Und er hatte gedacht, es hätte etwas mit Adam Pascoes Herkunft zu tun gehabt, mit seinem toten Vater, dem Verräter und Renegaten.

«Danke, daß Sie es mir gesagt haben.»

«Einer mußte es ja tun, Sir. «Herricks blaue Augen blickten beschwörend.»Sie haben so viel für uns alle getan; ich will nicht, daß wegen einer.»

«Ich habe Ihnen dafür gedankt, daß Sie es mir gesagt haben, Thomas. Nicht für Ihre Meinung über die Dame.»

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siehe Kent: Der Stolz der Flotte