Добавить в цитаты Настройки чтения

Страница 17 из 90

Bolitho blickte auf seine Hände nieder. Seltsam, daß er sie so ruhig halten ko

Eisig erwiderte er:»We

Gilchrist starrte erst ihn und da

«Hat sonst jemand etwas zu sagen?«fragte Herrick.

Leutnant Fitz-Clarence sprang auf und starrte Bolitho entschlossen an. Er glühte beinahe vor Erregung.»Denen werden wir's zeigen, Sir! Bei Gott, die zerquetschen wir wie Ungeziefer!«Im Geiste sah er Gilchrist wahrscheinlich schon als Leiche und sich selbst als Ersten Offizier.

Bolitho nickte ihm zu.»Schön gesagt, Mr. Fitz-Clarence. Aber merken Sie sich folgendes. «Er blickte die Versammelten bedeutsam an.»Und das gilt für Sie alle: Was Sie auch von den Dons denken mögen — glauben Sie nicht, daß die Franzosen ihnen gleichen. Zu Begi

Fitz-Clarence stand noch immer, doch seine Miene war nicht mehr ganz so zuversichtlich.»De

Herrick wartete, bis er sich gesetzt hatte. Seine blauen Augen waren fragend auf Bolitho gerichtet.»Vielleicht möchten Sie noch einen Moment mit in meine Kajüte kommen, Sir?»

«Ja, danke. «Bolitho nahm seinen Hut auf.»Meine Kehle ist ganz ausgetrocknet.»

Er ging zwischen den schweigenden Offizieren hindurch — sobald sich die Tür hinter ihm geschlossen hatte, würde sich die allgeme ine Erregung in den wildesten Vermutungen Luft machen.

Draußen sagte Herrick leise:»Lassen Sie mich mit dem Kommando gehen. Ich habe es bereits vorgeschlagen, jetzt bitte ich Sie inständig darum.»

Wortlos gingen sie zur Treppe und zum Hüttendeck hinauf. Herrick öffnete die Tür zu seinem Logis und schickte den Steward hinaus. Während Bolitho sich an den Tisch setzte, öffnete er seinen Schrank und nahm eine Flasche Rotwein heraus.

Bolitho ko

Er nahm ein Glas und hielt es gegen die Lampe.»Also, Thomas ich weiß, was Sie sagen wollen. Lassen Sie zuerst mich reden. «Bedächtig nippte er an seinem Rotwein und lauschte den Wellen, die an der Außenplankung entlangliefen, und auf den an die geschlossenen Fenster klatschenden Gischt.»Sie denken, der Verlust meines Neffen hätte mich so getroffen, daß ich mein Leben wegwerfen, mir sozusagen einen heldenhaften Abgang verschaffen will. Ich leugne nicht, daß ich zutiefst bekümmert bin. Ich ka

Er war aufgestanden und schritt langsam die wenigen Meter der Kajütenlänge ab. Herrick saß auf dem Bodenstück eines Neun-pfünders, und seine Augen folgten im gelblichen Lampenschein Bolithos ruhelosen Schritten.

«Als Cheney, meine Frau, starb. «Er brach ab und merkte erst jetzt, daß er in der Kajüte herumlief.»Aber genug davon. Sie haben das ja alles mitgemacht, haben mir die Todesnachricht überbracht — eine schwere Last für jeden Ma

«Ich weiß«, sagte Herrick mitfühlend.

«Ich glaube, gerade wegen dieses Verlustes bedeutet mir Adam so viel. Ich habe mir gesagt: sollte ich im Kampf fallen oder aus anderer Ursache sterben, wird Adam in den Genuß des Familienbesitzes kommen, der ihm unter etwas glücklicheren Umständen sowieso zugestanden hätte. «Hilflos hob er die Schultern.»Man denkt niemals daran, daß das Schicksal den Jüngeren nimmt und den Älteren zurückläßt, Thomas.»

Herrick drehte das Glas in Händen und suchte nach den richtigen Worten.»Gerade deswegen will ich ja mit der Marine-Infanterie an Land gehen. «Er verstummte, de

«Nein. Übermorgen landen wir an einer feindlichen Küste. Nicht auf irgendeinem Felse

Herrick lächelte schwach.»Ja, manchmal schon.«»Manchmal?«Bolitho blickte ihn mit plötzlich durchbrechender Zuneigung an.»Nein, oft.»

Herrick stellte sein Glas hin.»Und Gilchrist?«»Ich brauche einen erfahrenen Seeoffizier. «Seine Stimme war jetzt hart.»Gilchrist hat Adam in dieses Boot geschickt. Vielleicht weil er trotz seiner Jugend Kampferfahrung hatte. Vielleicht aber auch aus einem anderen, weniger integren Grund.»

Herrick blickte zu Boden.»Das ka

Bolitho lächelte ernst.»Langsam, Thomas. Vielleicht war ich voreilig. «Er ging zur Tür und hörte, wie draußen der Posten stehende Soldat die Hacken zusamme

Allday strich sich das Haar aus den Augen und krächzte:»Sieht aus, als wären wir da. «Seine Lippen waren so trocken vor Durst, daß er die Worte kaum herausbrachte; die So

Pascoe nickte und taumelte gegen ihn. Hinter ihnen schwankten fünf keuchende Matrosen wie Betrunkene, starrten verständnislos auf den Kamm der niedrigen Hügel, den harten, glitzernden Horizont dahinter: Da war wieder die See.

Der Gewaltmarsch war ein Alptraum gewesen, und während die Reiter ostentativ nach Lust und Laune tranken, hatten sie dafür gesorgt, daß die Gefangenen so gut wie nichts bekamen. Als zwei alte Bauersfrauen am Straßenrand ihnen Wasser geben wollten, waren die Reiter drohend auf sie zugaloppiert, hatten sie verjagt und gelacht, als die eine wie ein Bündel Lumpen in den Staub fiel.

Einen hatten sie unterwegs verloren, einen Matrosen namens Stokes. Als die Reiter zur Nacht das Lager aufschlugen, hatte er den Blick nicht von dem dicken Fellsack voll herbem Rotwein reißen kö

Nach einer gemurmelten Unterhaltung hatte ihn einer der Soldaten herangewinkt und ihn zum Erstaunen und Neid der anderen Gefangenen den Weinsack angeboten und ihn grinsend durch Gesten aufgefordert, so viel zu trinken wie er wolle.