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Noch ein paar Minuten quälte er sich mit diesem Problem herum, und dabei fielen ihm Lucey und Lelean wieder ein und alle die anderen, die gestorben waren und noch sterben würden, ehe sie diesen verdammten Ort verlassen ko

Vielleicht hatte Draffen sogar versucht, ihm etwas Derartiges anzudeuten, dachte er. De

«Wie lange hat es gedauert, bis die Restless Kontakt mit Draffens Agent hatte?«fragte er scharf.

Bickford hob die Schultern.»Höchstens einen Tag oder so, nehme ich an. Jetzt wird sie wohl auch in der Flaute liegen.»

Bolitho sah die drei an.»Da

Die Tür fiel ins Schloß, und Gillmor sagte:»So habe ich ihn noch nie gesehen.»

Inch trank sein Glas aus.»Ich ja. «Die anderen sahen ihn erwartungsvoll an.»Als ich unter ihm auf der Hyperion Dienst tat.»

Ungeduldig sagte Gillmor:»Raus aus dem Ofen und auf den Tisch damit, Ma

«Verräterei haßt er«, sagte Inch einfach.»Ich glaube kaum, daß er mit so einem Kieselstein unterm Sattel ruhig sitzenbleiben wird.»

Als Bolitho beim Kommandeur eintrat, saß dieser am Fenster. Mit seinem müden, nachdenklichen Gesicht und in dem gedämpften So

Bolitho wartete, bis sich die verschatteten Augen des alten Herrn ihm zuwandten.»Wir müssen uns beeilen, de

Die runzligen Hände hoben sich langsam.»Sie wissen, daß mein Eid mir zu sprechen verbietet, Captain. «Kein Unmut, nur Resignation klang aus seiner Stimme.»Als Festungskommandeur habe ich.»

Bolitho unterbrach ihn rauh:»Als Festungskommandeur haben Sie Pflichten Ihren Leuten gegenüber, auch den Matrosen und Passagieren der Navarra, die spanische Untertanen sind.»

«Mit der Eroberung von Djafou haben Sie diese Pflichten übernommen.»

Bolitho trat an ein Fenster und lehnte sich auf das so

«Früher?»

Nur zwei Worte, aber Bolitho hörte den Bruch in der Stimme des Ma

«Er ist unser Kriegsgefangener, Colonel. Aber Sie sollen mir jetzt sagen, was er hier gemacht hat, und warum er an Djafou interessiert ist. Andernfalls.»

«Andernfalls? Ich bin zu alt, als daß Sie mir drohen kö

Bolitho wandte sich wieder um und sah ihn unbewegt an.»We

Alava lächelte milde.»Das ist natürlich Ihr gutes Recht.»

«Ich habe aber«, erwiderte Bolitho absichtlich grob, um seine i

Er sah wieder aus dem Fenster, de

Er drehte der kleinen Szene den Rücken und fragte Alava:»Sie haben von einem gewissen Habib Messadi gehört?«Er nickte langsam.»Ja, ich sehe es Ihnen an.»

Ärgerlich fuhr er herum, de

«Was, zum Teufel, suchen Sie hier?»

Giffard stand bewegungslos stramm, den Blick irgendwohin über Bolithos linke Schulter gerichtet.

«Ein Reiter kam zum Damm galoppiert, Sir, irgend so 'n Araber. Meine Leute riefen ihn an, er drehte ab und floh, sie schossen hinterher, trafen ihn aber nicht. «Er deutete auf den hinter ihm stehenden Marine-Infanteristen.»Er hat uns diesen Korb hingeschmissen, Sir.»

Bolitho erstarrte.»Was ist darin?»

Giffard sah zu Boden.»Dieser französische Gefangene Witrand, Sir. Sein Kopf.»

Bolitho ballte die Fäuste so fest, daß er das Blut gegen die Knöchel pulsen fühlte. Irgendwie gelang es ihm, die aufsteigende Übelkeit und das Entsetzen zu unterdrücken, als er in Alavas schreckgeweitete Augen sah.»Anscheinend«, sagte er,»ist uns dieser Messadi näher, als wir dachten, Colonel.»

Der junge Seesoldat gab einen Laut von sich, als müßte er sich erbrechen.»Also wollen wir keine Zeit verlieren.»

XV Vergeltung und Vergessen

Bolitho stand neben einem offenen Fenster im düsteren Zimmer des Kommandeurs, als Allday eintrat und ihm meldete, die Gig der Hekla sei da, um ihn abzuholen.

In den letzten paar Stunden hatte sich das Wetter erstaunlich verändert. Es war später Nachmittag, und es hätte eigentlich noch taghell sein müssen. Statt dessen war der Himmel mit niedrigen drohenden Wolken verhangen, und die Flagge auf dem oberen Turm stand steif in einem westlichen Wind, der allem Anschein nach ständig auffrischte.

Er war gerade im Begriff gewesen, den alten Kommandeur zu verlassen, als eine Schildwache auf der Brustwehr den Wetterwechsel meldete. Er wollte sich selbst ein Bild von der Lage machen und stieg daher auf den Turm. Vor seinen Augen verschwand der westliche Landarm der Bucht langsam unter einem riesigen Wirbel aus Sand und Staub, so daß der Verbindungsdamm plötzlich im Leeren zu enden schien. Selbst in der Bucht dümpelten die Schiffe heftig, und Gillmor seufzte erleichtert auf, als er sah, daß sein Erster Offizier für alle Fälle einen zweiten Anker ausgeworfen hatte.

Doch die Sorge um die Sicherheit ihrer Schiffe, alle Zweifel und sogar der Schreck über Witrands gräßlichen Tod hatten sich in gespa

Als Alava erst einmal zu sprechen bego

Bolitho hatte seiner leisen, kultivierten Stimme mit starrer Aufmerksamkeit zugehört, die ihm sowohl als Schranke gegen sein Mitleid mit Witrand diente, als auch gegen seine Abscheu vor jenen, für die sein Tod nur ein Detail der psychologischen Kriegsführung war.

Jetzt, während der Wind gegen die dicken Mauern heulte und durch die ungeschützten Brustwehren fuhr, fiel es ihm immer noch schwer, sich einzugestehen, daß er mit seinem früheren Verdacht in vieler Hinsicht recht gehabt hatte. Witrand war schon einmal in Djafou gewesen, mit dem strikten Befehl, den Weg für weitere Entwicklungen freizumachen. Wieviel von Alavas Informationen auf Tatsachen und wieviel auf Spekulation beruhte, war schwer zu sagen. Eins war sicher: Witrand war nicht nur hiergewesen, um die Basis gegen jede zukünftige Aktivität der britischen Flotte im Mittelmeer abzuschirmen. Djafou sollte der erste einer Reihe Stützpunkte an der Küste Nordafrikas werden, ein Tor nach Osten und nach Westen. Truppen, Artillerie und die für Transport und Schutz nötigen Schiffe hätten es Frankreich ermöglicht, aufs neue mit Macht in einen Kontinent vorzustoßen, der ihnen bis jetzt verschlossen gewesen war, und das zu einer Zeit, da England es weniger de