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Er trug einen einfachen grünen Rock und eine weite Hose. Unter dem Rock blinkte es metallisch. Offensichtlich war es Draffen nichts Neues, eine Pistole zu tragen; er machte durchaus den Eindruck, als kö
Bolitho ging nach Backbord hinüber und hielt Ausschau nach dem Geschwader. Die Euryalus hatte in der kurzen Zeit so viel Abstand gewo
«Mr. Keverne«, rief er,»in dreißig Minuten nehmen wir Segel weg. Die Restless ka
Später, als die Euryalus beigedreht lag und ohnmächtig in den Wellen rollte, die Segel nutzlos und lärmend gegen die Masten schlugen, kam Broughton an Deck und sah zu, wie das kleine Dingi der Korvette Draffen abholte.
«So, das wäre das!«sagte er befriedigt.
Bolitho sah noch, daß Draffen beim Anbordklettern einen Augenblick verhielt und zurückwinkte.
«Ich würde jetzt gern einen Schlag nach Nordost machen, Sir. Das spart Zeit, we
Broughton wandte der Korvette, die sich mit gefüllten Segeln in rascher Fahrt davonmachte, den Rücken zu.»Bitte, wie Sie meinen«, stimmte er zu und sah Bolitho prüfend ins Gesicht.»Sie kö
Bolitho ging zu Keverne hinüber, der noch immer der Korvette nachsah.»Wir gehen hart an den Wind über Steuerbordbug, Mr. Ke-verne, Kurs Nordost. Lassen Sie also noch mal >Alle Ma
Da
Plötzlich fiel ihm sein Haus in Falmouth ein und die beiden Porträts, die einander gegenüberhingen. Er empfand eine gewisse Rührung, weil er ohne Kummer und Bitterkeit daran denken ko
Unbewegten Gesichts kam Keverne wieder.»Zwei Ma
«Was?«Bolitho fuhr auf und starrte den Leutnant an.»Ach so. Ja, ist gut.»
Der kurze Augenblick des Friedens war vorbei. Doch als er zur Achterdeckreling ging, wünschte er sich heiß und i
Um sechs Uhr desselben Tages saß Bolitho an seinem Schreibtisch und sah durch das Heckfenster, den Kopf voller Gedanken. Trute, der Kajütsteward, stellte ihm einen Topf frischgebrühten Kaffee hin und trat wortlos wieder ab. Er hatte sich an die Launen seines Kommandanten gewöhnt, der anscheinend unbedingt allein sein wollte, auch we
Bolitho nippte an dem glühendheißen Kaffee. Auch der würde eines Tages, wie so manches andere, ein Luxusartikel werden. Man wußte nie genau, wa
Vier Glasen wurden angeschlagen; irgendwo hörte er eilige Schritte poltern, vielleicht war es ein Deckoffizier, der eingeduselt war und jetzt re
Bolitho hatte den Nachmittag über viel zu tun gehabt, und zwar hauptsächlich in Angelegenheiten seines eigenen Schiffes, nicht des Geschwaders. Es hatte sich viel angesammelt. Eine endlose Prozession von Leuten wartete, die alle etwas von ihm wollten.
Grubb, der Schiffszimmerma
Er wollte wohl nur Bolitho vor Augen führen, wie unermüdlich er um das Schiff besorgt war.
Ein paar Minuten hatte er Clove, dem Küfer, gewidmet, weil sich der Zahlmeister vor einiger Zeit über den Zustand mehrerer Wasserfässer beklagt hatte. Aber Zahlmeister Nathan Buddle beklagte sich oft und gern, we
Und, wie Keverne schon gemeldet hatte, zwei Ma
Bolitho haßte diese Schauspiele, obwohl er wußte, daß sie unvermeidbar waren. Es dauerte immer so lange. Die Grätings wurden auf-geriggt, die Delinquenten ausgezogen und festgezurrt, und da
Der eigentliche Strafvollzug interessierte die Zuschauer gar nicht so sehr.
Der erste Ma
Messekameraden mit ihm angestellt hätten, wäre nicht der Schiffskorporal zur rechten Zeit dazwischengekommen. Wie Bolitho gehört hatte, sollte es vorgekommen sein, daß Mä
Der zweite Matrose bekam zwei Dutzend wegen Nachlässigkeit im Dienst und Insubordination. Sawle, der jüngste Leutnant, hatte ihn gemeldet. In diesem besonderen Fall gab sich Bolitho selbst die Schuld. Er hatte Sawle vor etwa sechs Monaten zum Leutnant befördert; aber hätte er nicht unter dem kranken Admiral Thelwall so viel mit Geschwaderangelegenheiten zu tun gehabt, so hätte er sich das, wie ihm heute klar war, zweimal überlegt. Sawle schien das Zeug zu einem guten Offizier zu haben, aber das war nur äußerlich. Er war ein mürrisch aussehender junger Ma