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«Halt!«Poulain schrie es in höchster Not.»Schießen Sie nicht! Haben Sie Mitleid, töten Sie nicht meinen Sohn!«Bolitho blieb, wo er war, senkte aber die Waffe etwas.»Ich warte, Kapitän!»
Poulain schrie:»Ich trage schriftliche Befehle bei mir. Sie sind in meinen Rock eingenäht.»
Bolitho schwankte und preßte den Arm gegen die Stirn. Da
Bolitho reichte Hicks die Pistole zurück und ging langsam zum Achterdeck.
«Vielen Dank, Kapitän. Ich bin nicht stolz auf das, was ich getan habe. Aber wie Sie vorhin sagten: es ist Krieg. Nun werden Sie an Land gebracht und dem holländischen Gouverneur übergeben.»
Er sah zu, wie der französische Leutnant wieder nach unten gebracht wurde, und setzte kalt hinzu:»We
Poulain sah ihn mit unverhülltem Haß an.»Sie sind ebenso ein Mörder wie ich.»
Bolitho antwortete erschöpft:»Nicht ganz, Kapitän. «Er machte eine Handbewegung zur Laufbrücke.»Sie kö
Man hörte ein großes Aufatmen bei den Seeleuten, als der» Leichnam «sich zwischen den beiden grinsenden Seesoldaten aufrappelte.
«Wie Sie sehen, Kapitän, hat er keinen Schaden genommen. «Da
Herrick trat unter der Hütte hervor und war mit drei Schritten an seiner Seite.»Das war knapp. «Er nahm Bolitho am Arm und führte ihn an den erleichtert grinsenden Seeleuten vorbei.»Ich habe nichts geahnt, und die anderen auch nicht.»
Bolitho hörte Gelächter und fröhliche Rufe hinter sich und dachte an das schwer gezeichnete Gesicht des anderen Kapitäns.»Es hat mir keinen Spaß gemacht, Thomas.»
Er hielt am Niedergang kurz an und schaute auf seine Hände. Er erwartete, daß sie heftig zitterten.
Herrick fragte:»Hätten Sie den Leutnant tatsächlich erschossen, we
Bolitho schaute über ihn hinweg.»Ich weiß es nicht, Thomas. «Er schüttelte den Kopf.»Bei Gott, ich weiß es nicht.»
XVII Einer für alle
Kommodore Pelham-Martin lag ganz ruhig in seiner Koje und blickte fest auf einen Punkt darüber, als Bolitho ihm erklärte, was er Poulains schriftlichen Befehlen entnommen hatte. Die Kammer war, we
Aber als er jetzt sprach, dachte er mehr an die anderen Kommandanten und ihre und seine Enttäuschung, als sie die kurz gefaßten Befehle des Franzosen gemeinsam immer wieder gelesen hatten. Kein Wunder, daß man Lequiller für diese Aufgabe ausgewählt hatte. Er war tatsächlich schlau wie ein Fuchs. In dem Schreiben war nichts von seinem endgültigen Ziel erwähnt, kein Hafen war gena
We
Pelham-Martin sagte plötzlich:»Sie haben sich also, insgesamt gesehen, geirrt, Bolitho. Sie ke
Bolitho sah ihn leidenschaftslos an.»Wir kö
Der Kommodore schloß die Augen.»So schnell sind wir nicht. Aber selbst angenommen, wir hätten die Möglichkeit, das Rendezvous zu erreichen, so mag Lequiller längst weitergesegelt sein, ohne das Eintreffen der beschädigten Schiffe abzuwarten. Ich sehe keinen Si
«Ich halte es für eine Chance, die wir ergreifen sollten, Sir.»
«Ich möchte nichts mehr darüber hören, Bolitho!«PelhamMartins Augen weiteten sich, als Bootsma
«Was bedeutet das?»
Bolitho fühlte sich seltsam leicht und frei von Erregung.»Ich habe >Alle Ma
Pelham-Martin starrte ihn ungläubig an.»Müssen Sie — was?»
«Sie sind verwundet, Sir, und wie ich schon festgestellt habe, müßte Ihre Wunde unverzüglich behandelt werden. «Er beobachtete sein Gegenüber ruhig.»Unter den gegenwärtigen Umständen sehe ich indessen keine andere Möglichkeit, als Sie so lange von Ihrer Verantwortung zu entbinden, bis Sie wieder imstande sind, das Kommando des Geschwaders zu übernehmen.»
«Wissen Sie, was Sie da eben gesagt haben?«Pelham-Martins Atem ging immer schneller.»We
Bolitho wartete schweigend. Aber Pelham-Martin schien sich mit dem kurzen Ausbruch bereits erschöpft zu haben. Er lag völlig still unter dem Laken, nur seine Atemzüge kamen stoßweise.
Bolitho machte auf den Hacken kehrt und verließ die Kammer. Die anderen Kommandanten warteten vor den Heckfenstern auf ihn. Ihre Gesichter waren gegen das Licht nicht zu erke
Es war Herrick, der das Schweigen brach.»Geschafft?»
«Ich habe den Kommodore von meiner Absicht unterrichtet. «Bolitho nahm seinen Hut und ging hinüber zum Schott.»Ich ka
«Als Sie heute morgen meine Vorschläge a
Draußen berührte Inch seinen Hut zu einer Ehrenbezeigung und meldete mit düsterer Miene:»Besatzung ist angetreten, Sir.»
Bolitho nickte und ging langsam zur Querreling hinüber. Unzählige Male hatte er diesen kurzen Weg zurückgelegt, um den Seeleuten beim Geschützexerzieren zuzusehen oder um das Anschlagen und Festmachen der Segel an den Rahen zu überwachen; um an einer Bestrafung vor versammelter Ma
Er sah seine Offiziere an der anderen Seite aufgereiht, sah die angetretenen Seesoldaten, die kleinen Trommelbuben, Hauptma