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Bolitho hielt das Glas gegen das Licht.»Und was wird mit uns, Thomas? Wa
Herrick betrachtete ihn ernst.»Es sind keine Schiffe mehr übrig. Meines ist das einzige, das für das Geschwader freigemacht werden ko
Bolitho starrte ihn an und schüttelte da
Er trank einen we iteren Schluck und lehnte sich im Stuhl zurück, während der Brandy wie glühendes Eisen in seinen Magen ra
Herrick erwiderte:»Ich weiß überhaupt nicht, woran ich bei ihm bin. «Er setzte sein Glas auf den Tisch und hielt die Hand darüber, als Bolitho es erneut füllen wollte.»Man müßte ihn zum Handeln zwingen. Ich habe mit Fitzmaurice und dem jungen Farquhar gesprochen und von ihnen gehört, wie Sie über Lequillers Absichten denken. Das scheint mir nur logisch zu sein, aber die Zeit arbeitet gegen uns. We
«So, Sie haben also darüber mit ihnen gesprochen?»
Herrick sah auf den Tisch hinunter.
«Und was haben Sie noch herausbekommen?»
«Daß jeder Erfolg, den dieses Geschwader erzielt hat, auf Ihre Initiative zurückging. «Herrick stand auf, und sein Gesichtsausdruck wurde plötzlich streng.»Ich bin mit Ihnen manches Mal im Gefecht gewesen und habe in Situationen, die schlimmer waren, als manche Leute es für möglich hielten, an Ihrer Seite gestanden. Sie wissen sehr gut, was mir unsere Freundschaft bedeutet und daß ich auf der Stelle für Sie in den Tod gehen würde, we
Er stockte, als Bolitho kühl fragte:»Was für ein Recht wäre das?»
«Das Recht, meine Meinung zu sagen, selbst auf die Gefahr hin, damit eine alte Freundschaft zu zerstören. «Bolitho blickte weg.»Also?»
«In all den Jahren habe ich Sie nie so gesehen wie jetzt. «Er machte eine Geste zur Karaffe hin.»Immer waren Sie bereit, anderen zu helfen und sie zu verstehen, ohne Rücksicht auf Ihre eigenen Empfindungen. Der Verlust Ihrer Frau ist schrecklich. Sie bedeutete auch mir sehr viel, wie Sie sicher wissen. Und es gibt keinen Ma
Bolitho sah ihn kühl an.»Sind Sie fertig?»
«Noch nicht ganz. Sie haben mir oft gesagt, Verantwortung und Befehlsbefugnis seien Vorrechte, aber kein Recht, das sich jederman nehmen ka
Weit weg hörte Bolitho Pfeifen und das Geräusch längsseit kommender Boote. Die ganze Kajüte schien im Nebel zu schwimmen, und die Worte für eine beißende Entgegnung wollten sich nicht einstellen.
Als er neben dem Tisch stand, trat Herrick vor und ergriff seine Hände.»Glauben Sie mir, Richard, ich weiß, was Sie durchmachen. «Er sah ihm ins Gesicht.»Ich weiß es!»
Bolitho sah ihn ebenfalls an, und ein Schauder überlief ihn.»Vielen Dank, Thomas. Ich wüßte kaum etwas, das unsere Freundschaft jemals zerstören kö
Herrick nickte, löste aber nicht seinen Griff um Bolithos Hände. Er sagte:»Ich bin lange genug Seeoffizier, um zu wissen, daß es in unserem Leben nicht die Pelham-Martins sind, die zählen. Sie und Mä
Bolitho schluckte heftig.»Manchmal glaube ich, daß ich Ihnen ein schlechtes Beispiel gegeben habe, Thomas. Sie waren schon immer ein Idealist, aber jetzt, da Sie ein Schiff zu kommandieren haben, müssen Sie diese Ideale ein wenig zurückstecken und mit den Fortschritten, die Sie selber erreicht haben, zufrieden sein. «Da
Aber später, als er mit den anderen um Pelham-Martins Koje herumstand, wußte er, daß ihnen Schlimmeres bevorstand, als er für möglich gehalten hätte.
In der kleinen Kammer war es drückend heiß. Das Oberlicht war fest geschlossen und nur eine kleine Stückpforte einen Spalt offen, durch den etwas Seeluft hereindrang. Der Kommodore hatte offenbar ein opulentes Frühstück genossen, de
Pelham-Martin sah ganz wie früher aus. Sein rundes Gesicht glänzte rosarot in der Wärme, und sein mächtiger Körper war bis zum Ki
Bolitho sagte:»Wir sind alle zur Stelle, Sir. «Er warf einen Blick auf die anderen, registrierte den unterschiedlichen Ausdruck ihrer Gesichter und empfand das völlige Fehlen eigenen Engagements. Er fühlte sich wie ein unbeteiligter Zuschauer.
Fitzmaurice blickte grimmig vor sich hin, während Farquhar über den Anblick des Kommodore eher zornig als besorgt schien. Lam-be, der junge Kommandant der Korvette Dasher, der neben Herrick stand, war vielleicht am meisten bewegt. Es schien ihm unmöglich, den Blick von Pelham-Martins Gesicht zu reißen, und er schaute auf die Koje wie jemand, der Augenzeuge von etwas völlig Unverständlichem wird.
Pelham-Martin leckte sich die Unterlippe und sagte da
Fitzmaurice sagte:»Und welche Absichten haben Sie mit uns,
Sir?»
«Was ka
Herrick sprach langsam und bedacht:»Ich glaube, daß Kapitän Bolitho recht hat, Sir. Dieser Perez von Las Mercedes ist ein Trumpf-As in der Hand der Franzosen, das sie für einen Aufstand benutzen kö