Страница 41 из 94
Inch sagte:»Die Indomitable setzt Bramsegel, Sir.»
«Sehr gut. Tun Sie das gleiche, Mr. Inch. «Bolitho schwankte etwas, als sich das Deck leicht unter ihm hob. Genau wie er schien das Schiff froh zu sein, das Land hinter sich zu lassen.
Er blickte nach oben, um zu sehen, wie die Segel von den Rahen fielen und die winzigen Silhouetten der Toppsgasten um die Wette aufenterten, um die Befehle vom Deck zu befolgen. Er sah Pascoe im Großmast, der geschickt dem Rollen des Schiffes folgte. Den Kopf in den Nacken geworfen, sah er den bezopften Matrosen nach, die an ihm vorbeischwärmten, während weitere Leinwand ausgeschüttelt wurde und sich an den Rahen blähte. Sein Hemd stand bis zum Gürtel offen, und Bolitho ko
Gossett sang aus:»Kurs West zu Süd, Sir.»
«Sehr gut. «Bolitho ging nach Luv hinüber, um die Landzunge vorbeiziehen zu sehen. Winzige Gestalten liefen am Rand der brüchigen Felsen entlang, wo das französische Landekommando im Schutz der Dunkelheit gegen die Batteriestellung vorgegangen war.
In weiter Ferne ko
Zu Inch sagte er ruhig:»Setzen Sie vorläufig nicht mehr Segel. Ich fürchte, daß wir mit unserem sauberen Kupferbeschlag sonst die Hermes überholen.»
Inch grinste.»Aye, Aye, Sir.»
Erst jetzt wurde es Bolitho bewußt, daß Inch ohne den geringsten Fehler das Schiff in Fahrt gebracht hatte, während er so in seine Gedanken vertieft gewesen war, daß er kaum darauf geachtet hatte.
Er sah seinen Leutnant ernst an.»Aus Ihnen werden wir noch einmal einen Kommandanten machen, Mr. Inch.»
Er ließ einen noch breiter grinsenden Inch zurück und ging nach achtern in seine Kajüte, wo er sich seinen Gedanken überlassen ko
IX Rückzug
Der dritte Tag nach dem Auslaufen von St. Kruis dämmerte hell und klar. Der Himmel war wolkenlos und eisblau. Die See wurde von einem ungestümen Nordost gepeitscht und erstreckte sich als ein endloses Muster aus kleinen Schaumkronen, von der So
Während der Nacht hatten die Schiffe sich trotz der eindringlichen Signale von Pelham-Martin zerstreut, und es brauchte viele nervenstrapazierende Stunden, bis die Formation zu seiner Zufriedenheit wiederhergestellt war. Jetzt liefen die Schiffe mit halbem Wind und in der steifer werdenden Brise stark nach Steuerbord krängend nach Südosten der schattenhaften Küste entgegen, wo nur die tiefer landeinwärts gelegenen, hochragenden Berge von der So
Bolitho stand auf dem Achterdeck und hielt sich mit einer Hand an den Netzen. Trotz der schon herrschenden Wärme war ihm kalt, und die Augen schmerzten ihn vom angestrengten Beobachten des Landes, das aus dem Schatten auftauchte und mit dem anbrechenden neuen Tag Umriß und Gestalt gewa
Falls das eine oder andere zutraf, ko
Um sich herum und unter sich spürte Bolitho das Beben und Knarren des Rumpfs, während das Schiff unter gekürzten Segeln den anderen auf die Bank von blassem Dunst folgte. Sobald es hell genug zum Signalisieren gewesen war, hatte Pelham-Martin ihnen Gefechtsbereitschaft befohlen, und jetzt wartete die Besatzung der Hyperion wie die der anderen Schiffe in fast völliger Stille bei ihren Kanonen oder hoch über Deck, oder wie Trudgeon, der Schiffsarzt, tief unten im Rumpf.
Mehrere Teleskope hoben sich gleichzeitig wie auf einen lautlosen Befehl, und Bolitho sah das blasse Rechteck eines Segels Steuerbord weit voraus. Es war die Fregatte Abdiel, der Pelham-Martin befohlen hatte, sich von der entgegengesetzten Seite der Bucht zu nähern und jedes Lebenszeichen zwischen ihren schützenden Landarmen zu melden.
Leutnant Roth stand neben seinen Neunpfündern auf dem Achterdeck und meinte laut:»Jetzt werden wir's ja bald wissen, wie?«Aber er verstummte sofort unter Bolithos finsterem Blick.
Midshipman Gascoigne war mit seinem Teleskop bereits in den Luvwanten und nagte konzentriert an seiner Unterlippe. Wahrscheinlich war ihm die lebenswichtige Bedeutung des ersten Signals schon bewußt.
Stahl klirrte gegen Stahl, fast so laut wie ein Schuß. Als Bolitho den Kopf drehte, sah er Allday auf sich zukommen, der seinen alten Säbel wie einen Talisman vor sich hertrug.
Trotz seiner Befürchtungen gelang es Bolitho zu lächeln, als All-day ihm den Säbel umgürtete. Er zumindest schien keinen Zweifel daran zu haben, was der Tag bringen würde.
«Die Abdiel signalisiert, Sir!«Gascoignes Stimme krächzte vor Aufregung.»An Indomitable: Vier feindliche Schiffe vor Anker in der Bucht. «Lautlos bewegte er die Lippen, während er weiter ablas.
Da
Inch stieß einen tiefen Seufzer aus.»Bei Gott, wir haben sie!»
Bolitho preßte die Lippen zusammen und zwang sich, zweimal von der einen Seite des Schiffs auf die andere zu gehen. Vier Schiffe… Das war nur die Hälfte von Lequillers Streitmacht. Wo waren die anderen?
Hinter ihm knurrte Gossett:»Der Nebel wird sich bald heben. Da
Wie üblich hatte er recht, und als der Dunst sich verzog, hob Bo-litho sein Glas, um die verankerten Schiffe zu studieren. Im Licht der So
Martins Geschwader unterwegs zu ihnen war. Es mußte viel Mühe und Überlegung gekostet haben, die schweren Zweidecker in dieser Weise festzumachen; der französische Befehlshaber hatte beides bestimmt nicht nur auf gut Glück getan.