Страница 11 из 94
Inch nickte. Sein Gesicht war so voll Dankbarkeit, daß Bolitho sich für ihn schämte. Und auch für sich selbst. Er hatte fest beabsichtigt, den schärfsten Tadel zu erteilen, den er aufbringen ko
Noch während das Boot über die Backbordgangway gehievt wurde, rief Gascoigne aus:»Flaggschiff an Hyperion: Beziehen Sie Position am Ende der Formation.»
«Bestätigen. «Bolitho legte die Hände auf dem Rücken zusammen. Am Ende der Formation, dachte er erbittert. Die Vectis war bereits im Dunst verschwunden, und jetzt waren hier nur noch diese drei Schiffe, zu weit vom Gegner entfernt, um von sonderlichem Nutzen zu sein. Und irgendwo weit hinter dem Flaggschiff befand sich eine einsame Fregatte. Er ko
Die Pfeifen schrillten, und die Besatzung schwärmte auf Stationen aus, als ob sich jeder einzelne der Nähe des Flaggschiffs bewußt wäre, um so eifriger, als sie auch die Unzufriedenheit ihres eigenen Kommandanten spürten.
Doch trotz der Ungeschicklichkeit und des erwarteten Durcheinanders bei manchen Leuten wurden die Manöver ohne weitere
Zwischenfälle beendet. Die Hyperion wendete und zeigte ihr kupfernes Unterwasserschiff, als sie hoch an den Wind ging, um ihre Position hinter dem anderen Vierundsiebzig-Kanonen-Schiff, der Hermes, einzunehmen, so daß einem fremden Zuschauer, falls einer dagewesen wäre, nichts verriet, daß ein neuer Wachtposten eingetroffen war, und auch nicht, daß ein anderer bereits alle Segel gesetzt hatte, um für eine vorübergehende Ruhepause vom Blockadedienst nach England zu segeln.
Schließlich überquerte Inch das Achterdeck und legte die Hand an seinen Hut.»Bitte um Erlaubnis, die Wache unter Deck zu entlassen, Sir.»
Bolitho nickte. Da
Inch packte die Achterdecksreling und starrte blind auf das Gewühl der Matrosen um den Fuß des Fockmastes, die vom Dienst entlassen worden waren. Er hatte sich vor Bolithos Rückkehr gefürchtet, nicht, weil ihm sein Versagen vorgehalten werden sollte, sondern weil er sich dessen besser als jeder andere bewußt war. Daß er Bolithos Mißfallen erregt und ihn enttäuscht hatte, ko
Plötzlich streckte er die Hand aus und rief:»He, der Ma
Der angerufene Matrose blickte schuldbewußt auf und wendete sich da
Gossett, der neben dem Rudergänger stand und auf seine Tafel schrieb, blickte zu Inch hinüber, da
Bolitho hielt im Hin- und Hermarschieren unvermittelt i
Gossett griff an seinen abgenützten alten Hut, ko
III Täuschungsmanöver
Als aus Tagen Wochen wurden, schien es Bolitho, als ke
An Bord der Hyperion gab es zwar keine Seekrankheit mehr, aber we
Doch kaum eine Stunde schien zu vergehen, bis die Pfeifen wieder schrillten und von Luke zu Luke der Ruf erschallte:»Alle Ma
Damit die Besatzung nicht völlig verzweifelte, nutzte Bolitho jede Gelegenheit, um sie zu beschäftigen. So oft es möglich war, setzte er Geschützexerzieren an und ließ die Steuerbordbatterie mit der auf Backbord konkurrieren. Die Bedienungen der unteren Geschütze mußten sich mit denen auf dem Hauptdeck abwechseln, da das schlechte Wetter es nicht erlaubte, die unteren Stückpforten zu öffnen. Bei seinen wöchentlichen Inspektionen bedrückten Bolitho die elenden Bedingungen auf dem unteren Batteriedeck, wo die Leute neben und zwischen den dreißig Vierundzwanzigpfündern leben mußten, die sie im Gefecht bedienten. Bei festverschlossenen Pforten und starkem Seegang bot sich ein Anblick wie aus Dantes Inferno. Etwa dreihundert Leute lebten, aßen und schliefen dort, und selbst we
Drei Wochen nach ihrer Unterstellung unter Pelham-Martins Kommando ging ein Ma