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Eilig schritt Bolitho zur Tür.»Ich dachte, euch geht's hier zu gut, da bin ich lieber gekommen, damit ihr wieder vernünftig zu tun kriegt!»

Es war erschütternd, daß sie über diese dumme Bemerkung lachten.

Sie vertrauten ihm; sein bloßer Anblick gab ihnen Sicherheit, als kö

Dri

Er sagte zu Inch:»Warten Sie draußen und halten Sie die Leute beisammen!«Damit schloß er die Tür hinter sich und trat zum Schreibtisch.

Dash rieb sich die Augen und starrte ihn an.»Mein Gott, ich träume wohl noch!«Unsicher stand er auf.»Freue mich, daß Sie da sind.»

Bolitho setzte sich auf die Tischecke.»Ich wäre schon früher gekommen, aber. «Er zuckte die Achseln. Das lag jetzt alles in der Vergangenheit.»Wie schlecht steht es?»

Müde und lustlos schlug Dash auf die große Karte.»Hoffnungslos, Bolitho. Der Feind bekommt jeden Tag mehr Verstärkung. «Sein Finger zog den Lageplan der Stadt nach.»Unsere Leute sind hier eingeschlossen. Wir mußten die Bergstellung aufgeben, und die Straße auch. Die ganze Front weicht zurück. Morgen kämpfen wir vielleicht schon in den Straßen. «Er tippte auf den südlichen Arm der Bucht.»We

Bolitho musterte Dash scharf. Irgendwie hatte er sich verändert.»Und was tut der Admiral?«fragte er leise.

Dash fuhr zusammen und erbleichte.»Sir Edmund ist krank«, antwortete er.»Ich dachte, Sie wissen das.»

«Ja, Leach hat mir so was angedeutet. «Er sah, daß Dashs Hände nervös zuckten.»Aber was ist nun wirklich mit ihm?»

Dash ging ans Fenster.»Eine Brigg brachte Depeschen aus Tou-lon. Die ganze Geschichte ist aus und vorbei. Lord Hood hatte Order gegeben, den Hafen zu räumen und vorher alle Hafenanlagen zu zerstören. «Er duckte sich unwillkürlich, de

Bolithos Bauchmuskeln krampften sich zusammen.»Und Tou-lon?«fragte er. Aber er ko

Dash zuckte heftig die Achseln.»Da steht es genauso schlecht. I

Bolitho stand auf und verschränkte die Hände auf dem Rücken.»Aber was hat nun der Admiral gesagt?»

«Ich dachte, er wird verrückt. «Dash wandte sich ab, so daß sein Gesicht im Schatten lag.»Er tobte und raste, beschimpfte alle, mich eingeschlossen, und da

«Wa

«Vor zwei Wochen.»

«Zwei Wochen!«Bolitho starrte Dash entsetzt an.»Und was, um Gottes willen, haben Sie in der Zeit unternommen?»

Dash wurde rot.»Sie müssen das von meinem Standpunkt aus betrachten, Bolitho. Ich bin kein Aristokrat, das wissen Sie. Ich habe mich mit Zähnen und Klauen vom Unterdeck nach oben gekämpft. Um die Wahrheit zu sagen, ich glaubte nie, daß ich so weit kommen würde. «Seine Stimme wurde hart.»Aber nun, da ich es geschafft habe, werde ich auch alles tun, um meinen Rang zu behalten.»

Kalt entgegnete Bolitho:»Ob es Ihnen nun paßt oder nicht — Sie haben hier den Oberbefehl, solange Pomfret krank ist. «Er schlug mit der Faust auf den Tisch.»Sie müssen handeln! Sie haben gar keine andere Möglichkeit!»

Dash hob die Arme.»Diese Verantwortung ka

Bolitho musterte ihn sekundenlang. In der Schlacht hatte Dash bestimmt vor nichts und niemandem Angst. Mit halbzerschossenem Schiff und gegen jede Übermacht hätte er bis zum bitteren Ende gekämpft. Aber einer Situation wie dieser war er nicht gewachsen.

Da

Gepreßt entgegnete Dash:»Ich habe nach Ihnen geschickt, weil Sie Bescheid wissen sollten…»

«Ich weiß schon, wozu Sie mich brauchen, Captain Dash!«Bo-litho blickte ihm über die staubbedeckte Karte hinweg in die Augen.»Ich soll Ihnen den Rücken stärken, Ihnen bestätigen, daß Ihre Maßnahme richtig ist. «Er wandte sich ab, de

«Das will ich nicht bestreiten«, erwiderte Dash schweratmend.»Ich war immer ein Ma

«Na schön. «Bolitho hätte gern den Schmerz gelindert, den er diesem Ma

«Sind Sie sich auch klar, daß. Und we

«Da

Er schritt zur Tür und sagte abschließend:»Eins jedoch ist ganz sicher, Captain Dash. We

Damit wandte er sich ab und trat hinaus.»Mr. Inch«, befahl er kurz,»melden Sie sich bei Captain Dash. Er wird Ordo

Soda

Pomfret lag, Arme und Beine von sich gestreckt, auf dem breiten Bett. Sein Mund stand weit offen, sein Atem ging schwer und mühsam. Um das Bett herum und überall auf dem prächtigen Teppich lagen leere Flaschen, zerbrochene Gläser, allerlei Kleidungsstücke, Möbel, die so aussahen, als hätte sie der Admiral mit bloßen Händen zertrümmert.

Bolitho biß die Zähne zusammen und beugte sich über das Bett. Pomfrets unrasiertes Gesicht war wächsern und verschwitzt. Auf der Bettdecke lag Erbrochenes, und der ganze Raum stank wie eine üble Spelunke. Er faßte Pomfret bei der Schulter und schüttelte ihn; es war ihm völlig egal, wie der Admiral darauf reagierte. Doch er schien einen Leichnam zu schütteln.»Wachen Sie auf, verdammt!«Er schüttelte stärker. Pomfret stöhnte dumpf, aber das war auch alles. Da