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Hood warf ihm einen grimmigen Blick zu.»Endlich haben Sie begriffen. Gut, Bolitho!«Er schritt wieder zum Fenster.»Unglücklicherweise kö
Ein nervöses Klopfen an der Tür, und Hoods Adjutant, ein Flaggleutnant, steckte ängstlich den Kopf herein. Hood warf ihm einen wütenden Blick zu.»Raus, zum Teufel!«Da
Bolitho rieb sich nachdenklich das Ki
«Genau. Von allen meinen Kommandeuren sind Sie, glaube ich, am besten dazu geeignet. Ich eri
Bolitho schüttelte den Kopf. Hoods Worte beschäftigten ihn noch intensiv. Von so weit war er gekommen und hatte gehofft, an wirklichen Kämpfen teilzunehmen — und nun das! Die Hyperion würde hin- und wieder zurücksegeln und nichts leisten außer einem obskuren Beitrag zu einem örtlich begrenzten Scharmützel. Saßen die Spanier erst einmal sicher auf ihrem eigenen Territorium, würden sie es sehr eilig haben, die Hyperion wieder loszuwerden — um Vizeadmiral Moresby würden sie sich dabei wenig scheren. Hood sah ihn ernsthaft an.»Moresby ist ein guter Flaggoffizier*. Er weiß Bescheid.»
Bolitho merkte, daß das Gespräch beendet war, und stand auf, wandte sich aber um, als Hood abschließend sagte:»Ich wollte mit Ihnen persönlich sprechen, damit Sie sich über die Bedeutung dieser Mission klar sind. Was auch passieren mag, ich bitte, dies wörtlich aufzufassen: die Insel muß ohne Verzögerung genommen werden. We
Die Tür öffnete sich ein paar Zoll, und der Flaggleutnant sagte verzweifelt:»Entschuldigung, Mylord, aber der Kapitän der Agamemnon ist an Bord und bittet um eine Unterredung.»
Statt wie sonst wütend aufzufahren, lächelte Hood, was ziemlich selten vorkam.»Das ist der junge Captain Nelson; gleiches Dienstalter wie Sie, Bolitho. Na, diesmal wird er enttäuscht. «Seine halb beschatteten Augen funkelten.»Er wird von Cozar gehört haben. Auch er liebt es nämlich, gelegentlich auf eigene Faust zu handeln, genau wie Sie.»
Bolitho spielte mit dem Gedanken, einen Kommandowechsel vorzuschlagen, doch Hood sprach bereits weiter:»Aber seine Agamemnon ist ein schnelles Schiff. Ich brauche sie hier, falls etwas schiefgeht.»
«Jawohl, Sir. «Bolitho dachte an Rookes verächtliche Worte:»Sie ist so langsam wie eine alte Kuh«, und fuhr fort:»Die Hyperion wird schon zeigen, was sie ka
* Marineoffizier mit der Berechtigung zum Führen der Admiralsflagge.
Der Admiral sah ihm ins Gesicht.»Habe nie daran gezweifelt, mein Junge. «Er lachte in sich hinein, während Bolitho zur Tür schritt.»Und ich glaube kaum, daß der Krieg schon morgen zu Ende geht. Da wird es noch oft genug Gelegenheiten für Sie geben!»
Bolitho trat aus der Tür und prallte fast mit dem nervösen Flaggleutnant zusammen, der ihm sofort ein großes versiegeltes Kuvert in die Hand drückte und dabei murmelte:»Ihre Segelorder, Sir. In einer Stunde wird Vizeadmiral Sir William Moresby seine Flagge von der Cadmus auf die Hyperion überführen. Darf ich Ihnen empfehlen, daß Sie schnellstens wieder an Bord Ihres Schiffes gehen, Sir? Sir William legt, äh, großen Wert darauf, vorschriftsmäßig empfangen zu werden.»
Bolitho stieß einen Grunzer aus und eilte zur Fallreepspforte. Der Kopf schwirrte ihm von diesen Neuigkeiten und Ereignissen. Die Cadmus war ein großer Dreidecker. Zweifellos braucht Lord Hood sie ebenfalls, dachte er bitter.
Der Kapitän des Flaggschiffs wartete schon bei der zum Seitepfeifen angetretenen Abteilung und lächelte Bolitho sorgenvoll zu. Es mußte ziemlich schwierig sein, ein Schiff zu führen, das Lord Hood an Bord hatte.
Doch als Bolitho in seine wartende Gig kletterte, vergaß er Hood und beschäftigte sich mit dem Problem, aus der Hyperion ein Flaggschiff zu machen. Ein Dreidecker war sie nicht. Sir William würde sie etwas eng finden.
Das Boot stieß ab, und Bolitho merkte, daß Allday an der Pi
Allday senkte den Kopf und fragte leise:»Gute Nachrichten, Cap-tain? Bleiben wir beim Geschwader?»
Bolitho warf ihm einen wütenden Blick zu.»Kümmern Sie sich um Ihren Kram! Dieses Boot wackelt mit dem Hintern wie eine Hafenhure!»
Allday wartete, bis Bolitho sich wieder umgedreht hatte, und lächelte da