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«Keine Sorge«, sagte Bolitho aufmunternd.»Ihr seid nicht vergessen.»
«Geht es wieder los, Sir?«fragte Billyboy.»Kö
Der Marinesoldat nickte nachdrücklich.»Bestimmt, Sir. Mir geht's jeden Tag besser. Nur das Bein…«Bolitho lächelte.»Gut. Sie werden sofort bewaffnet, und ich erne
Er ging weiter, Allday an seiner Seite. Waffen? Im Fort gab es Drehbassen und einige Sechspfünder. Kaum eine ne
Bolitho sah zur Eurotas hinüber. Das Beste wäre, die Sträflinge dorthin zu verlegen, statt sie an Land zu behalten und die Gefahr einer Ansteckung noch zu vergrößern. Er versuchte angestrengt, Schwächen oder Mängel in seinen rasch gefaßten Plänen zu entdecken. Vor wenigen Stunden erst hatte alles angefangen. Das Leben ko
Die Pier lag verlassen da, und Hardacres Langboote dümpelten leicht an ihren Tauen, die Dollborde von der So
Sie kamen an das große Tor, und Bolitho sah zwei Soldaten des Corps ihn von einem der kleinen Blockhäuser her beobachten.
Allday rief:»Öffnet das Tor für Kapitän Bolitho!»
Ein Offizier erschien auf der Brustwehr, den Waffenrock in der So
«Tut mir leid, Captain. Aber der Gouverneur hat befohlen, das Tor für jederma
Bolitho starrte ihn an; sein Verstand blieb kühl, trotz der Ungeheuerlichkeit von Raymonds Verrat. Er rief:»Wir müssen zusammenhalten! Die Schiffe sind ein Teil, die Inseln der andere. We
Allday sagte heiser:»Ich nehme mir diesen Schuft vor, Captain! Ich schlitze ihn auf wie einen Hering!«»Nein.»
Bolitho wandte sich ab. Raymond ko
Er traf Pyper dabei an, eine Liste der vorhandenen Vorräte aufzustellen, und sagte:»Schicken Sie einen Ma
Pyper nickte.»Ja, Sir.»
Ungeachtet dessen, daß er provisorisch zum Leutnant erna
Im I
Hardacre wischte ihr mit einem Tuch über die Stirn. Er stand auf und sagte:»Ich habe von Raymonds Entscheidung gehört. Ich hätte mir denken kö
Bolitho erwiderte:»Haben Sie ein paar Minuten Zeit?«Draußen zog Hardacre eine flache Flasche aus seinem Gewand und bot sie Bolitho an.
«Gesünder als Wasser. Macht es einem auch leichter, ruhig zu bleiben.»
Bolitho ließ sich die Flüssigkeit über die Zunge ri
Er sagte:»Ich denke an das, was Sie über die Insel Rutara gesagt haben. Daß sie Tuke ein gutes Versteck bieten würde.»
Hardacre lächelte.»Wie kö
«Sie bezeichneten sie als heilige Insel.»
«Das stimmt. Es ist ein rauher, felsiger Ort, nicht geeignet,
bewohnt zu werden. Aberglaube und Angst sind aus ihr entstanden. Die Eingeborenen wollen dort nicht an Land gehen. Halten es für ein Sakrileg, ein Vorzeichen für Krieg.
Tuke wird das wissen.»
«Und de Barras?»
«Der wohl nicht.»
Bolitho dachte an die falschen Masten, an die Qual und den Schock der Beschießung. Er hatte gewußt, daß Tuke einen Plan verfolgte. Vielleicht war alles nur eine Probe für das Bevorstehende gewesen. De Barras würde mit feuernden Geschützen in die Bucht einlaufen, ob er nun über Genin und die Revolution Bescheid wußte oder nicht. Die Wildheit des Kampfes ko
Tukes für kurze Zeit Sicherheit bringen.
Doch von all dem würden die Insulaner nichts wissen und sich auch nicht dafür interessieren. Für sie waren Tuke, de
Barras und die englischen Matrosen alle gleich: feindselig,
fremd, gefürchtet. Doch sobald sie von seinem Übergriff auf ihre heilige Insel erfuhren, würden die letzten Schranken fallen.
Tuke würde sich zurückhalten und auf seine Chance warten, wie er es bisher schon getan hatte. In der Zwischenzeit die Eurotas erobern, Dörfer plündern und niederbre
Bolitho blickte auf die Palmwedel, die in der sanften Brise leicht schwankten. Hardacres Schoner war ein flinkes Schiff, aber die Tempest verfügte über die größere Segelfläche. Er kam zu einem Entschluß.»Allday, stellen Sie eine Bootsbesatzung für einen Kutter Hardacres zusammen. Ich will zu meinem Schiff. «Er bemerkte Alldays ungläubiges Gesicht und fügte hinzu:»Schon gut. Nur in seine Nähe.»
Später, als das Boot in der leichten Dünung stampfte, erfuhr Bolitho, was es bedeutete, von seinem Schiff getre
Das Boot hielt sich unter dem Heck der Tempest, und Bolitho nahm die vielen Gestalten auf dem Achterdeck und in den Wanten wahr, die stumm beobachteten, wie die Riemen das Boot in Position hielten. Aus den Fenstern der Kajüte starrten Herrick und Borlase zu ihm herunter, und es kostete ihn alle Kraft, äußerlich ruhig, sogar förmlich zu bleiben.
«Sagen Sie Mr. Lakey, er soll den Kurs zur Insel Rutara absetzen. Ich wünsche, daß Sie sofort Anker lichten und mit jedem Faden Tuch dort hinsegeln. «Weiter hinten in der Kajüte ko
Unterschrift auch nicht darunter erscheinen würde, so genügte es doch, um Herrick zu decken, we