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Herren sich untereinander bekämpften, und jetzt war, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, der schlimmste Schlag erfolgt. Durch einen Feind, der von i
XIII Freiwillige
Bolitho kniete auf der Binsenmatte und blickte auf das junge Mädchen hinab. In der Hütte, die erst vor wenigen Tagen gebaut worden war, herrschte fast völlige Stille, als ob die umstehenden Bäume, sogar die Inseln selbst lauschten. Über seinem Kopf hörte er das gedämpfte Surren von Insekten, die gegen Keens Laterne schwirrten, und das unregelmäßige Atmen des jungen Leutnants, der ihm über die Schulter sah. Er hielt das Handgelenk des Mädchens, ko
Hardacre drängte sich zwischen einem Marinesoldaten und zwei Eingeborenen vorbei in den Lichtschein der Laterne. Mit seinen großen Händen tastete er den Körper des Mädchens ab und sah da
«Sie hat das Fieber. Wie sehr hängen Sie an ihr?»
Keen antwortete gebrochen:»Mit allem, was ich habe! Sie muß leben, sie muß!»
Hardacre stand auf.»Decken Sie sie gut zu. Auch we
«Schon früher ist Fieber auf den Inseln aufgetreten. Im vergangenen Jahr, frühzeitig. Viele starben. Sie haben wenig Widerstandskraft. «Er blickte auf die Tür der Hütte.»Ich fürchte, Ihr Leutnant wird seine Freundin verlieren. «Seine grimmigen Züge wurden sanfter.»Sie verstehen kaum ein Wort von der Sprache des anderen. Ich habe sie zusammen beobachtet. Sie ist Malua, Tinahs Schwester, und wird sehr vermißt werden. «Er blickte Bolitho ernst an.»Ich werde ins Dorf gehen, dort gibt es gewisse Wurzeln und Krauter.
Vielleicht besteht eine Chance. «Er hob die Schultern.»Aber wer weiß, was kommen wird?«Bolitho hörte Schritte auf dem Sand und sah Allday eilig auf sich zukommen.
«Sie sollten Mr. Herrick meine Nachricht bringen!«Allday sah ihn sehr ruhig an.»Ja, Captain. Aber ich habe den zweiten Bootsführer mit der Gig zurückgeschickt; ein zuverlässiger Ma
Bolitho wandte sich ab, tief gerührt von Alldays unerschütterlicher Loyalität, aber auch verzweifelt über das, was sie wirklich bedeutete. Für sie beide. Keen kam aus der Hütte, seine Augen leuchteten wieder.»Es scheint ihr besser zu gehen, Sir. «Bolitho nickte. Wie wir uns doch selbst täuschen, we
Keen schien benommen.»Ich dachte, daß der Arzt kommen würde, Sir.»
Bolitho blickte zum Himmel auf.»Sie müssen wissen, was geschehen ka
Keen nickte ruckartig.»Ja, Sir. Ja, ich verstehe jetzt. «Bolitho begriff seine Empfindungen, seine Ängste. Beinahe schroff sagte er:»Wir müssen also klare Verhältnisse schaffen. Sie fungieren hier als mein Stellvertreter. Meines Wissens ist Mr. Pyper ebenfalls an Land, und von heute an gilt er als Leutnant. Geben Sie das beka
Steuerma
Orlandos große Gestalt tauchte im Morgenlicht auf. Er glänzte vor Nässe, und das Wasser lief noch an ihm herunter, als er auf die Hütten zukam. Bolitho sah über die Bucht hinaus, aber die Schiffe waren im Dämmerlicht noch nicht auszumachen. Orlando war auf eigene Faust an Land geschwommen. Er mußte gehört haben, wie Herrick seine Befehle gab, oder jemand hatte die Nachricht von dem Fieber verbreitet. So oder so, er war gekommen. Da er nicht sprechen und auch nichts fragen ko
Als die ersten So
Die meisten Ve rwundeten hatten sich soweit erholt, daß sie schon wieder auf dem Schiff dienten, nur der Marinesoldat mit der Speerwunde im Bein und zwei Matrosen waren noch an Land. We
Keen kehrte zurück und sah zur Hütte hinüber.»Ich habe die Leute antreten lassen, Sir. Sie scheinen zu verstehen, was von ihnen erwartet wird.»
Zum Glück waren die meisten Mä
«Danke. «Bolitho lächelte.»Bleiben Sie bei Ihrer Malua. Ich brauche Sie einstweilen nicht. «Er winkte Allday.»Wir gehen jetzt zur Siedlung und sprechen mit Mr. Raymond. Die Sträflinge müssen vom Dorf und von uns abgesondert werden. So kö