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Herrick beobachtete ihn besorgt, als er sich abermals für eine Überfahrt vorbereitete, diesmal in seiner eigenen Gig. Bolitho zog sich saubere Breeches an und schilderte dabei de Barras und die Tyra

«Ich möchte wetten, daß Sie diesbezüglich enttäuscht werden, Thomas.»

Bolitho nahm von Noddall ein Glas Wein entgegen. Er wollte damit ebensosehr den Nachgeschmack des Franzosen herunterspülen wie das Salz, das ihm in der Kehle saß. Herrick sah ihn überrascht an.»Aber Sie sagten doch, die Narval wolle nach Neusüdwales segeln. «Bolitho schob sein Halstuch zurecht und lächelte grimmig.»Sie wollte. Ich vermute, daß de Barras auf glühenden Kohlen sitzt, bis er diesen geheimnisvollen Franzosen wieder eingefangen hat. Dafür sieht er in uns einen Bundesgenossen. Vielleicht hat er recht. «Er griff nach seinem Hut.»Nun?»

Herrick seufzte.»Schon gut, Sir. «Weitere Warnungen schienen keinen Si

Borlase stand an der Pforte der Eurotas, um Bolitho zu begrüßen; seine kindlichen Gesichtszüge waren bemüht ausdruckslos.

Bolitho blickte sich auf dem Hauptdeck um und bemerkte dankbar, daß unter dem Ersatz für die Getöteten oder Verletzten eine ganze Anzahl fähiger und erfahrener Seeleute war. In jedem abgelegenen Hafen, selbst einem so jungen wie Sydney, schien es immer einige zurückgebliebene Matrosen zu geben, die bereit waren, es noch einmal mit einem unbeka

Vielleicht drückte Borlase die Verantwortung für die Sicherheit. Oder vielleicht meinte er, die Sträflinge sollten eingepfercht werden wie bisher. Doch sobald sie an Land kamen, benötigten sie ihre volle Gesundheit und Beweglichkeit, um am Leben zu bleiben. Sie traten in den Schatten des Hüttendecks und gingen nach achtern zur Kapitänskajüte.

Raymond wartete am Schreibtisch, seine Gestalt hob sich nur als Silhouette vor dem So

Er sagte schroff:»Sie bleiben anwesend, Mr. Borlase. «Bolitho wartete unbewegt. Raymond hielt den Leutnant als Schutz oder als Zeugen zurück — oder als beides.»Nun, Captain?«Raymond lehnte sich zurück, die Fingerspitzen gegeneinander gepreßt.»Vielleicht sind Sie jetzt so freundlich, mich über Ihre Zusammenkunft mit dem Kapitän der Narval zu unterrichten.«»Ich hätte Ihnen einen schriftlichen Bericht vorgelegt.«»Davon bin ich überzeugt. «Es klang sarkastisch.»Aber schildern Sie mir jetzt schon das Wichtigste. «Borlase schien seinem Kommandanten einen Sessel bereitstellen zu wollen, aber nach einem Blick auf Raymond gab er diese Absicht auf.

Merkwürdigerweise fühlte Bolitho sich durch Raymonds Verhalten erleichtert. Da blieb kein Raum für Vorspiegelungen, für eine Änderung ihrer Beziehungen. Er lauschte seiner eigenen Stimme, als er kurz darlegte, was zwischen ihm und dem Franzosen vorgegangen war: nüchtern, ohne Emotion, wie eine Aussage vor dem Kriegsgericht.

Raymond schob das Kielholen beiseite als» eine Angelegenheit, über die jedes Land selbst entscheiden muß».

Bolitho sagte ruhig:»Frankreich hat darüber schon lange entschieden. Aber hier draußen verkörpert de Barras sein Land.»

«Das betrifft mich nicht. «Raymonds Fingerspitzen trommelten in einem lautlosen Wirbel gegeneinander.»Aber die Narval geht mich ganz gewiß etwas an.»

«Er wird es nicht wagen…«Bolitho kam nicht weiter, de

«Also wirklich, ihr Seeoffiziere seid einer wie der andere. Wir befinden uns nicht mehr im Krieg mit Frankreich. Sie müssen sich an Ihre neue Rolle gewöhnen — oder sie gegen eine andere tauschen. «Seine Stimme wurde lauter und schärfer. Es war, als hätte er für einen solchen Augenblick geprobt.»Mit französischer Hilfe kö

In der plötzlich eintretenden Stille ko

Raymond runzelte die Stirn.»Haben Sie nichts zu erwidern?»

«Von Kaufleuten verstehe ich nur wenig, Sir. Aber ich ka

Borlase wechselte hörbar seinen Stand.

Raymond sagte:»Jedenfalls haben Sie die Narval mit frischen Aversionen gegen uns weiterfahren lassen.»

«Ich erwarte, daß de Barras sich in unserer Nähe halten wird, Sir. Er ist entschlossen, seinen Gefangenen zurückzuholen, und falls wir auf den Piraten Tuke stoßen,

bekommt er eine gute Chance dafür.»

«Richtig. We

Ketten ist, mag dadurch einiges wieder gutgemacht werden. «Er legte eine Pause ein, um abzuwarten, ob Bolitho den Köder aufnehmen würde. Doch als Bolitho ungerührt schwieg, fragte Raymond schroff:»Wa

«We

Raymond zog seine Uhr und sagte zu Borlase:»Sagen Sie meinem Diener, er soll Wein bringen. «Und kühl zu Bolitho:»Ich bin sicher, daß meine Frau uns gern Gesellschaft leisten will. «Er sah sich in der Kajüte um.»Hier ganz bestimmt. «Bolitho wandte sich ab. Er hätte damit rechnen müssen: Raymonds Trumpfkarte war ausgespielt. Für Borlase mochte es wie eine selbstverständliche, formale Einladung geklungen haben, auf gutem Brauch oder Höflichkeit beruhend: der hohe Beamte, der den Kommandanten seiner Eskorte mit Wein bewirtete. Aber die Art, wie Raymond das Wort >hier< hervorgehoben hatte… Bolitho brauchte keinen weiteren Hinweis. De

Die Tür ging auf, und Viola trat in die Kajüte. Trotz ihrer täglichen Spaziergänge an Deck war sie blaß und hatte Ringe unter den Augen, was Bolitho schmerzlich berührte.»Ein Gast, meine Liebe. «Raymond erhob sich halb, ließ sich aber gleich wieder zurücksinken. Auch ein rotröckiger Hauptma