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Da

Raymond hatte sich entschuldigt und war in einen anderen Teil der Residenz gegangen, wo er und seine Frau wohnten. Sayer hatte erwartet, daß Raymond Zeichen der Dankbarkeit zeigen würde, daß er überlebt hatte, und Mitgefühl für die weniger Glücklichen. Aber es war, als ob er die Eri

«Ich ka

Sayer war völlig verblüfft.»Dagegen muß ich protestieren, Sir! Ich ke

Und nun noch dieses. James Raymond, ein wichtiger Ma

Das war es also. Irgendwo in Sayers Gedächtnis lebte etwas wieder auf: Vor vier oder fünf Jahren hatte Bolitho die Fregatte Undine kommandiert und mit ihr eine andere neue Handelsmission unterstützt. In Borneo, das war es. Der Gouverneur dieses gottverlassenen Orts war ein Admiral im Ruhestand gewesen. Es hatte Gerede über ein Verhältnis zwischen der Frau eines Regierungsbeamten und einem jungen Fregattenkapitän gegeben.

Der Gouverneur sagte knapp:»Ich sehe Ihrem Gesicht an, Sayer, daß Sie schon davon gehört haben.«»Nein, Sir. Das war vor langer Zeit. Und nur Gerüchte.«»Mag sein. Aber durch eine unerfreuliche Fügung des Schicksals wurden sie hier wieder zusammengeführt. Und es ist nicht dasselbe wie früher. Bolitho ist nach wie vor Fregattenkapitän, während Raymond an Einfluß gewo

Als er jetzt wieder in seiner Kajüte stand, war er unsicher, wie er Bolitho gegenübertreten sollte. Der war ein ausgezeichneter Offizier, wichtiger noch, ein guter Ma

Sein Kapitän blickte in die Kajüte.»Die Gig der Tempest legt an, Sir.»

«Gut. Empfangen Sie Kapitän Bolitho und bringen Sie ihn nach achtern.»

Er wandte sich wieder den Fenstern zu. Mrs. Raymond war eine sehr schöne Frau, hatte er gehört. Er nahm an, daß sie lediglich als Begleitung ihres Ma

«Gelohnt?«Der Kommodore sah ihn grimmig an.»Ich dachte, er würde einen Anfall bekommen!«Ungeduldig öffnete er einen hängenden Weinkühler und nahm Flasche und Gläser heraus.»Verdammt, Richard, stimmt das mit Ihnen und Raymonds Frau?«Er drehte sich schnell um und verschüttete dabei Wein.»De

Bolitho nahm das angebotene Glas und ließ sich Zeit. Es war vorauszusehen gewesen. Nach allem, was geschehen war, hatte es kommen müssen. Warum also die Überraschung?

Er erwiderte:»Ich weiß nicht, was man Ihnen hinterbracht hat, Sir.»

«Um Himmels willen, Richard, spielen Sie doch nicht mit

Worten! Wir sind beide Seeleute, wir wissen, wie solche Dinge geschehen. Mein Gott, nach Ihrem tollkühnen Rettungsunternehmen würde sich Ihnen heute abend in Sydney jede Frau hingeben!»

Bolitho stellte sein Glas ab.»Viola Raymond ist kein billiges Flittchen, Sir. Ich habe sie vor fünf Jahren ke

Er sagte:»Der Gouverneur schickt heute abend mit der Quail seine Berichte nach England. Dabei wird sich auch ein Antrag befinden, die Tempest in heimische Gewässer zurückzuverlegen. Das entspricht Ihren Wünschen, we

«Wir haben beide unsere festen Positionen bezogen, Sir. «Bolitho ko

«Viola wird auf meine Rückkehr nach England warten.«»Sie wird nicht nach England fahren, Richard. «Sayer war bei den eigenen Worten elend zumute.»Sie wird Raymond zu seinem neuen Amtssitz auf den Levu-Inseln begleiten müssen. «Er stand schnell auf.»Glauben Sie mir, sie hat keine andere Wahl. Der Gouverneur ist verpflichtet, Raymond zu unterstützen, und was Sie auch an Überedungskraft oder Geldmitteln aufwenden, es ka