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Bolitho legte die Stirn in Falten.»Haben Sie genug Leute, um diese Fregatte als Prise zu bema
Dancer blickte Bolitho verwundert an.»Aber es ist Ihre Prise,
Sir.»
«Nun, die finanzielle Seite der Angelegenheit kö
Herrick stolperte über die Leichen heran. Der Degen baumelte ihm am Handgelenk. Er salutierte.»Wir haben eben die Cassius gesichtet, Sir.»
«Sehr gut. «Bolitho drückte Dancer die Hand.»Vielen Dank für die Nachrichten. Zumindest rechtfertigen sie, daß Sir Robert die ihm zugewiesene Station verlassen hat. «Er machte kehrt und kletterte über die sinkende Brigg auf sein eigenes Schiff zurück.
Tief in Gedanken schwang er sich über das Schanzkleid und ging die Gangway entlang. Die Kanoniere sahen zu ihm hoch. Die Scharfschützen der Seesoldaten, hoch in den Toppen, und die kleinen Pulveräffchen an der Magazinluke, alle starrten auf die schlanke, einsame Gestalt, die sich vor den zerrissenen Segeln des eroberten Franzosen abhob. Ein schneller, unglaublicher Sieg. Kein einziger Ma
Doch von alledem dachte Bolitho nichts. Vor seinem geistigen Auge sah er die Seekarte und verfolgte darauf, wie die feindliche Flotte in unaufhaltsamem Drang auf die offene See hinausstrebte, direkt auf Jamaika zu.
Auf dem Hauptdeck ertönte eine Stimme. Bolitho drehte sich überrascht um.
«Drei Hurras, Jungs. Drei Hurras für unseren Kapitän!»
Während die ungestümen Rufe die Luft erzittern ließen, blickte Bolitho zum Achterdeck. Herrick und Re
«Was ist heute bloß in die Leute gefahren?»
«Sie haben ihnen mehr als einen Sieg geschenkt, Sir. Sie haben ihnen ihre Selbstachtung zurückgegeben.»
Die Hurrarufe erstarben wie auf ein Signal hin, und Herrick sagte:»Die Leute möchten ein paar Worte von Ihnen hören,
Sir.»
Bolitho trat an die Querreling und ließ die Augen über die vertrauten Gesichter wandern. Diese Mä
«Heute haben wir mit einer französischen Fregatte gekämpft und gesiegt. «Er sah, daß sich einige anstießen und wie Kinder grinsten.»Wichtiger ist mir jedoch die Tatsache, daß wir als geschlossene Einheit kämpften, so wie ein Schiff des Königs kämpfen sollte und auch muß. «Mehrere ältere Seeleute nickten, und Bolitho sammelte alle Kraft für das, was er ihnen zu sagen hatte. Es lag kein Si
Hurrarufe ertönten, doch Bolitho hob den Arm. In seinen Augen lag plötzlich Trauer.»Das kurze Gefecht heute war nur der Auftakt. Ich ka
Die Leute folgten jetzt jedem Wort mit größter Aufmerksamkeit, und Bolitho fügte nur ungern hinzu, was noch gesagt werden mußte.»Heute früh war das Glück auf unserer Seite. Aber ehe der Tag zu Ende geht, werden wir weit mehr als Glück benötigen. «In diesem Moment erbebte die Luft durch ein dumpfes Rumpeln. Während die Ma
Plötzlich fuhr ihm ein warmer Windstoß über den Nacken. Bolitho schaute auf. Die niedrige Wand aus wallendem
Frühnebel bega
Im Südosten machte Bolitho eine niedrige Landzunge der dunstverschleierten Künste von Dominica aus. Nach Norden zog sich die verstreute Inselgruppe der Saintes. Und dazwischen keine Spur von Horizont. Es war ein so gewaltiger und großartiger Anblick, daß niemand ein Wort sagen ko
Fast verzweifelt sah er zu seiner von dem Anblick geba
Das von neuem hörbare Geschützfeuer ging in der Woge wilder Hurrarufe unter, die über das Hauptdeck der Phalarope fegte. Die Mä
Bolitho drehte sich um. Herrick, der dicht neben ihm stand, bemerkte die sonderbare Traurigkeit und Ungläubigkeit in Bolithos Augen.»Nun haben Sie die Antwort, Sir!«sagte er hastig. Er war ebenso erregt wie die anderen und hätte am liebsten laut gejubelt.