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Trevenen schluckte.»Ich habe meine Runden gemacht, Sir. Ich mache sie immer do

«Sagen Sie es ihm, Sie alter Narr!«bellte Vibart.

«Zwei Drittel meiner Fässer enthalten plötzlich brackiges Salzwasser, Sir«, sagte er leise und sah zu Boden.»Ich verstehe es nicht.

So lange ich auch schon zur See fahre, so etwas habe ich noch nicht erlebt.»

«Halten Sie Ihr Maul, verdammt!«Vibart sah aus, als wollte er auf den zerknirschten Küfer losgehen.»Gestehen Sie, daß Ihnen in Antigua ein Irrtum unterlaufen ist. Sie sind so verflucht blind, daß Sie den Unterschied nicht gemerkt haben. We

Um Zeit zu gewi

Der Küfer nickte heftig.»Kein Irrtum möglich, Sir. «Er sah den Kapitän an. Sein Gesicht schien bloß aus den blassen Augen zu bestehen.»In all den Jahren, die ich — »

«Ich weiß, Mr. Trevenen, Sie haben es uns gerade gesagt. «Und da

«Aber die Befehle des Admirals, Sir!«sagte Vibart schwer.

«Sollen die Leute vielleicht verdursten, Mr. Vibart?«Bolitho starrte von neuem auf die Karte.»Aber we

Ellice sagte gedankenverloren:»Ich habe das schon erlebt. Zwei Leute liefen vor Durst Amok.«»Na, Ihnen ka

Bolitho mußte trotz seiner Sorgen lächeln.»Machen Sie weiter, Mr. Vibart. Lassen Sie die Leute auf ihren Stationen antreten. Ich komme gleich hinauf. «Er wartete, bis die Tür geschlossen war, ehe er zu Ellice sagte:»Das haben Sie herausgefordert, Mr. Ellice.»

Der Wundarzt blieb völlig gelassen.»Mit allem schuldigen Respekt vor dem Ersten Leutnant, Sir, aber er ist zu lange auf einem Sklavenschiff gefahren, we

«Das reicht, Mr. Ellice. «Bolithos Blick fiel auf die Karaffe. Während seiner Unterredung mit Trevenen hatte sich ihr Inhalt wie durch Zauberei verflüchtigt.»Meiner Meinung nach sollten Sie mal ums Hauptdeck spazieren.»

Ellice sah ihn unsicher an. Da

Bolitho dachte nicht mehr an ihn, als die Pfeifen schrillten. Nackte Füße klatschten über die Decks, als die Mä

Vor einer Stunde war die Phalarope über Stag gegangen, und ihre Segel hingen platt und lustlos in der gnadenlosen Glut. Doch trotz der äußeren Stille war die Brise kräftig genug, so daß sich unter der vergoldeten Galionsfigur eine kleine Bugwelle bildete. Und am Flaggenkopf des Großmasts flatterte der Wimpel, als verbrauche er allen Wind für sich allein.

Leutnant Herrick ging über das Hauptdeck langsam nach achtern. Seine Augen wanderten von der einen Schiffsseite zur anderen und beobachteten die Mä

Herrick trat an ihn heran.»Was ist los? Sind Sie krank?»

Maynard sah ihn mit vor Angst fast glasigen Augen an. Erst ko

«Ich komme gerade von unten, Sir, sollte Mr. Evans vom Orlopdeck heraufholen. «Er schluckte schwer und versuchte, zusammenhängend zu sprechen.»Ich habe ihn in seiner Kajüte gefunden, Sir. «Er würgte und taumelte.

Herrick packte ihn beim Arm und flüsterte wild:»Weiter, Junge. Was ist los, zum Teufel?»

«Gott!«würgte Maynard hervor.»Mein Gott, Sir! Man hat ihn zerfleischt. «Erleichtert gab er den Alptraum seiner Entdeckung weiter, und indem er Herrick anstierte, wiederholte er schwach:»Zerfleischt!»

«Sprechen Sie leise!«Herrick rang nach Fassung. Da

Der Bootsma

Herrick sah Quintal in das breite, zuverlässige Gesicht und antwortete tonlos:»Sieht so aus, als ob der Zahlmeister tot ist, Mr. Quintal. «In den Augen des anderen zuckte Schrecken auf, und Herrick setzte hinzu:»Lassen Sie sich nichts anmerken. Das Schiff gleicht schon so einem Pulverfaß. «Er beobachtete, wie der Bootsma

Herrick schritt langsam zur unteren Luke. Er zwang sich, ganz ruhig zu gehen, aber das Herz schlug ihm bis zum Hals. Da alle Leute beim Segeltrimmen waren, wirkte das Unterdeck leer und merkwürdig fremd. Ein paar Laternen schaukelten an ihren Haken, und als er die zweite und letzte Leiter hinabstieg, spürte er eine Atmosphäre von Drohung und Gefahr. Doch auch sie bereitete ihn nicht auf den Anblick in der winzigen Kajüte des Zahlmeisters vor.

Tief im Rumpf des Schiffes machte sich die Stille noch lastender bemerkbar, und die einsame Laterne warf von den niedrigen Decksbalken ihren begrenzten Lichtkreis auf eine Szene, bei deren Anblick sich Herricks Haare sträubten. Offenbar hatte Zahlmeister Evans gerade einen Sack Mehl für seinen Privatbedarf aussondern wollen, als der Mörder zustach. Evans lag mit weit von sich gestreckten Beinen über dem aufrecht-stehenden Sack. Das Licht der Laterne fiel auf die hellen Augen und den dunklen Blutstrom, der aus der durchschnittenen Kehle sickerte und in dem verstreuten Mehl gera