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Herrick rief vom Bug:»Anker auf, Sir!»

Die Fregatte fiel ab und krängte schwer, als eine Bö sie traf und aufs Wasser zu pressen drohte.

Vibart krächzte:»An die Brassen! Vorwärts!»

Die Leute an den Brassen legten sich keuchend ins Zeug, bis die großen Rahen knarrend herumschwangen. Der Wind füllte die Segel, und die sich blähende Leinwand do

Als der Anker gekattet und gefischt war, sank das Land an Steuerbord zurück, die Insel Wight blieb hinter dem Regen- und Gischtvorhang fast verborgen.

Alles knarrte und knallte, während das Schiff weiter auf den befohlenen Kurs eindrehte; die Wanten und Fallen summten und wimmerten wie die Saiten eines verrückten Orchesters.

Bolitho beobachtete die oben nicht mehr benötigten Leute. Sie rutschten die Stagen hinab und unterstützten die Leute an den Brassen.»Legen Sie sie auf Backbordbug, Mr. Vibart. «Er schaute über die Heckreling und versuchte sich daran zu eri

Proby stand mit gekrümmtem Rücken neben dem Rudergänger. Sein verbeulter alter Hut saß ihm wie ein Kerzenlöscher auf den Ohren.»Lassen Sie sie laufen, Mr. Proby«, sagte Bolitho.»Später müssen wir vielleicht reffen, aber ich möchte Falmouth so schnell wie möglich erreichen.»

Der Steuerma

Vibart stand an der Achterdeckreling. Einen Fuß auf dem Schlitten einer Karronade, beobachtete er aus zusammengekniffenen Augen die Leute an ihren Stationen. Einmal blickte er nach Portsmouth zurück, wo Pomfret das Schiff hatte verlassen müssen, wo Bolitho an Bord gekommen war, um ihn zu ersetzen und dadurch seine, Vibarts, Chance auf Beförderung zunichte gemacht hatte.

Er betrachtete Bolithos Profil, und Wut loderte in ihm auf wie Feuer. Zwischen Portsmouth und Hoods Geschwader lagen fünftausend Seemeilen. Bis sie dort waren, ko

Er fuhr hoch, als Bolitho brüsk sagte:»Entlassen Sie die Wache unter Deck, und verdoppeln Sie die Leute im Ausguck. «Er wies auf den offenen Kanal.»Hier ist jeder ein Feind. «Und mit einem nachdenklichen Blick auf Vibart ging er nach unten.

II Flucht vor den Preßkommandos

Die Ma

Bolithos Blick ging zur Fregatte zurück. Die Phalarope lag in der Falmouth Bay sicher vor Anker. Ihr glatter Umriß hob sich schwarz und scharf gegen die See und die So

Leutnant Thomas Herrick saß stumm neben ihm. Er hatte sich in seinen Mantel gehüllt und spähte zu den rege

«Ein Spaziergang wird uns guttun, Mr. Herrick«, sagte Bolitho.»Kö

Bolitho nickte. Er stammte selbst aus Cornwall, war in Falmouth geboren. Daher wußte er nur zu gut, daß kein jüngerer Ma

In seiner Jugend hatte Bolitho häufig Kriegsschiffe in die Bucht einlaufen sehen. Und er hatte gehört, wie die Nachricht durch die engen Straßen gerufen wurde. Wie ein Alarmsignal ging der Ruf von einem Haus zum anderen. Die jungen Mä

Über die Hügel lief eine schlechte Küstenstraße von Falmouth in nordöstlicher Richtung nach Gerrans Bay und St. Austell. Kein Preßkommando würde sich die Mühe machen, die Leute bis dort zu verfolgen. Die Mä

In pechschwarzer Nacht hatte Bolitho das Schiff unter Land gebracht und beigedreht, wobei es durch den steifen Wind und die schnelle ablandige Strömung gefährlich krängte. Old Proby hatte zuerst gezweifelt, da

Bald nachdem Portsmouth hinter ihnen lag, war ein Landungskommando zusammengestellt worden. Die ausgewählten Leute, deren Gesichter im Licht einer Blendlaterne bleich schimmerten, hatten unterhalb des Achterdecks Bolithos Instruktionen entgegengenommen.

«Ich setze euch in zwei Kuttern an Land. Es werden zwei Gruppen gebildet. Mr. Vibart und Mr. Maynard führen die eine, und Mr. Farquhar führt die andere. «Bolitho suchte das ernste Gesicht von Brock, dem ersten Stückmeister.»Mr. Brock gehört ebenfalls zur zweiten Gruppe. «Sich selbst überlassen, wäre Farquhar womöglich zu draufgängerisch. Brocks Erfahrung würde ein guter Ausgleich sein.

«Wie ich Falmouth ke

So hatten seine Befehle gelautet. Und jetzt ging er mit Herrick die ansteigende Straße zu den sauberen Häusern hinauf, wobei er auf dem Kopfsteinpflaster, an das er sich so gut eri