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Es klopfte, und Graves betrat die Kajüte. Er hielt ihm einen Leinenumschlag hin.»Das ist soeben vom Wachboot übergeben worden, Sir.»

Bolitho ging wieder zum Fenster und öffnete den Umschlag mit einem Messer. Er hoffte, daß Graves Tyrells elende Verfassung nicht bemerken würde, daß die kurze Zeit, die er zum Lesen brauchte, dem Leutnant genügte, sich wieder zu fassen.

Die Order war sehr kurz.

Bolitho sagte rasch:»Wir haben Befehl, morgen mit der ersten Morgendämmerung Anker zu lichten. Wir werden wichtige Depeschen für den Admiral in Antigua mit uns führen.»

In seinen Gedanken zogen all die vielen Seemeilen vorbei, die lange Reise nach English Harbour und zu Colquhoun zurück.

«Mir macht es nichts aus, Sir«, sagte Graves.»Diesmal kö

Bolitho forschte in seinen Zügen. Was für ein phantasieloser Mensch er doch war.

«Eine Empfehlung an den Steuerma

Als Graves gegangen war, fügte Bolitho hinzu:»Vielleicht wollen Sie das Abendessen mit mir doch lieber etwas aufschieben?»

Tyrell stand auf. Seine Finger berührten die Tischplatte, als ob er sein eigenes Gleichgewicht prüfen wollte.

«Nein, Sir, ich würde gerne kommen. «Er schaute sich in der Kajüte um.»Hier habe ich Jane zum letzten Mal gesehen. Es hilft mir jetzt ein bißchen.»

Bolitho sah ihn hinausgehen und hörte, wie eine Kabinentür zugeworfen wurde. Da

Schon seit sieben sorglosen Tagen stampfte der Bugspriet der Sparrow südwärts. Die Korvette nützte alle Vorteile eines stetigen Windes, der sich in Richtung und Stärke kaum änderte, voll aus. Die Brise schien allen Überdruß und die brütende Hoffnungslosigkeit, unter der die meisten Mä

Bolitho studierte seine Karten und überprüfte die täglichen Bestecksrechnungen. Er hatte allen Grund, mit den Eigenschaften seines Schiffes zufrieden zu sein. Die Sparrow hatte bereits über tausend Meilen zurückgelegt und schien wie ihr Kapitän von dem Wunsch getrieben zu sein, das Festland so weit als möglich hinter sich zu lassen. Bisher war auf der Reise noch kein einziges Segel gesichtet worden, und die letzten Möwen waren vor zwei Tagen davongeflogen. Die Routine an Bord eines so kleinen Kriegsschiffes war regelmäßig und sehr sorgfältig geplant, so daß die Umstände so erträglich wie möglich gehalten werden ko

Auch auf dem Achterdeck gab es gewöhnlich einigen Zeitvertreib, um die Monotonie des leeren Horizonts zu unterbrechen, und Bolitho lernte seine Offiziere noch besser ke

Gegen Ende des siebten Tages bemerkte Bolitho die ersten Anzeichen einer Wetterverschlechterung. Der Himmel, der bisher klar und blaßblau gestrahlt hatte, bezog sich mit verwischten Wolkenzungen, und das Schiff stampfte immer heftiger in einer hohen Dünung. Das Barometer schwankte unruhig, doch war es eher ein unbestimmtes Gefühl, das ihm verriet, daß ihnen ein rechter Sturm bevorstand. Der Wind hatte auf Nordwest zurückgedreht und wies alle Anzeichen weiterer Verschlechterung auf. Bolitho ko

Buckle nickte.»Vielleicht wieder ein Hurrikan.»

«Ka

Tyrell nickte. Seine Augen beobachteten die bauchigen Segel.»Das Großbramsegel scheint gut zu ziehen. Die Leute haben in der Takelage gute Arbeit geleistet, während wir vor Anker lagen. «Er sah, wie der Stander im Masttopp sich drehte und da

Buckle grinste mürrisch.»Kurs Süd-Südost, Sir.»

Er fluchte, als das Deck sich stark überlegte und ein heftiger Gischtschauer über das Schanzkleid prasselte.

Bolitho überlegte, was als nächstes zu tun sei. Bis jetzt hatten sie eine schnelle Reise gehabt. Es gab keinen Grund, sich die Segel von den Rahen reißen zu lassen, nur um dem Wind zu trotzen. Er seufzte. Vielleicht würde der Wind bald wieder nachlassen.»Lassen Sie Bramsegel wegnehmen, Mr. Tyrell. Die Bö wird gleich einfallen.»

Er machte Tyrell Platz, der nach seinem Schalltrichter ra

Vom rollenden Schiff aus ko

Nach einer Stunde hatte der Wind weiter zurückgedreht und war zu Sturmstärke angewachsen. See und Himmel vereinigten sich in zerstiebenden Wogenkämmen und strömendem Regen. Es war si

Die Nacht brach vorzeitig herein, und unter dicht gerefften Marssegeln jagte die Korvette durch die Finsternis. Die kleine, begrenzte Welt des Schiffes war von riesigen Wogenkämmen umbrandet, das Leben der Mä

Bolitho blieb an Deck. Der heulende, jammernde Wind preßte sein Ölzeug wie ein Leichentuch gegen seinen Körper. Wanten und Tauwerk schrien wie die Saiten der Instrumente in einem irrsi