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Der Admiral beäugte ihn scharfsi

Er entfaltete eine Karte.»Mit meinem Geschwader muß ich Patrouillen segeln und die ganze dreihundert Meilen lange Küste überwachen — von New York bis zum Kap Henry an der Chesa-peake Bay. Die Gegend ist ein Labyrinth. Meeresarme und Flüsse, Buchten und Schlupfwinkel, wo Sie einen Dreidecker auf eine Meile Distanz nicht ausmachen kö

Er goß wieder zwei Gläser Bordeaux ein.

«Aber jetzt, da Sie diese Depeschen gebracht haben, ke

Er lächelte.»Sie haben Ihre Sache gut gemacht, Bolitho. Niemand ko

«Danke, Sir.»

Bolitho scheuchte die Kehrseite des Bildes aus seinen Gedanken. We

«Schade um die Miranda, wir haben einen schrecklichen Mangel an Fregatten.»

«Was die Bonaventure betrifft, so möchte ich gern wissen…»

«Sie sind ein Ma

Der Admiral lächelte immer noch.»In manchen Fällen kein allzu großer Fehler. Ich ka

Er wartete nicht auf die Antwort und schien auch keine zu erwarten. Eilig sprach er weiter:»Ich bin gerade dabei, neue Einsatzbefehle für Sie abzufassen. In der Hast des Rückzugs haben die Militärs unglücklicherweise eine zum Hauptquartier gehörende Kompanie verloren.»

Trocken fügte er hinzu:»Unter uns gesagt, auch ich hätte in diesem Zusammenhang einiges wissen wollen, was unsre militärischen Kollegen an Land betrifft. Mir scheint, daß einige von ihnen nicht genügend Hirn im Schädel haben, ihren Diensträngen gerecht zu werden.»

Er seufzte tief.»Aber we

Bolitho beobachtete ihn neugierig. Letzten Endes war an dem Admiral nichts Ungewöhnliches, nichts anderes, als man von einem Ma

«Übrigens, was ist die Bonaventure für ein Schiff?«»Sie ist groß und schnell, Sir.»

Bolithos Gedanken kehrten wieder zu dieser Besprechung zurück.»Mindestens vierzig Kanonen und gut geführt. Ich bin sicher, daß sie das Schiff war, das uns folgte. Und sie ko

«Sie ist einer Fregatte durchaus gewachsen.»

«Das ist wichtig. Ich werde Nachforschungen über ihre Herkunft anstellen. «Er öffnete seine Uhr.»Ich möchte, daß Sie noch heute in See gehen und diese vermißte Infanteriekompanie finden, bevor sie in Gefangenschaft gerät.»

Bolitho starrte ihn an.»Aber Sir, ich habe meine Befehle!»

«O ja!«Er stieß ruckartig sein Ki

Bolitho lehnte sich in seinem Stuhl zurück.»Ja, Sir.»

«Ich vergaß zu erwähnen, daß die Soldaten Goldbarren transportieren, wieviel, das weiß Gott allein. Manchmal fällt es mir schwer, mein militärisches Gedächtnis in genaue Einzelheiten aufzugliedern. Gewiß aber sind es ziemlich viele. Kriegsgewi

Bolitho goß den Bordeaux in einem einzigen Schluck hinunter.

«Ein General, Sir?»

«Gewiß, und beachten Sie, daß er gute Beziehungen hat und nur wenig Geduld.»

Mit ruhiger, sachlicher Stimme fuhr er fort:»Ihr Eintreffen hier ist ein Gottesgeschenk. Ich habe derzeit nur eine kleine Brigg zur Verfügung, die ich sehr ungern geschickt hätte.»

Bolitho schwieg.»Verloren hätte«, meinte der Admiral wohl in Wirklichkeit.

«Es sind Vorbereitungen getroffen worden, Ihnen einige Armeekundschafter mitzugeben, und außerdem ist eine kleine Abteilung bereits unterwegs, um mit den Vermißten Verbindung aufzunehmen.»

Er machte eine Pause, bevor er in gleichmäßigem Tonfall weiterredete:»Sie werden unter Oberst Foleys Kommando stehen. Er ke

«Ich verstehe, Sir.»

«Gut, ich werde Ihnen die schriftlichen Befehle ohne Verzögerung zukommen lassen. «Wieder ein Blick auf die Uhr.»Ich erwarte, daß Ihr Schiff vor Einbruch der Dunkelheit klar ist zum Anker lichten.»

«Darf ich fragen, wohin ich zu segeln habe, Sir?»

«Nein. Es ist alles in Ihren Befehlen festgelegt. Ich möchte nicht, daß ganz New York schon jetzt davon erfährt. General Washington hat hier viele Freunde. Und manch einer von uns wartet nur darauf überzulaufen, sobald die Dinge für die britische Krone schlecht aussehen.»

Er gab Bolitho die Hand. Die Besprechung war zu Ende.

«Seien Sie vorsichtig, Bolitho. England wird alle seine Söhne noch brauchen, we

Einigermaßen benommen und verwirrt kehrte Bolitho zur Schanzkleidpforte zurück. Seine Gedanken wälzten die Worte des Admirals um und um.

Diesmal grüßte ihn der Flaggkapitän persönlich.»Hat er Ihnen erzählt, was er von Ihnen verlangt?»

«Ja.»

Der Kapitän musterte Bolitho gedankenvoll.»Der Bruder des Generals ist ein Mitglied der Regierung. Ich dachte, ich sollte Ihnen das sagen.»

Bolitho zog seinen Hut tiefer in die Stirn.»Danke, Sir, ich werde versuchen, mich daran zu eri

Der Kapitän lächelte über seinen ernsthaften Gesichtsausdruck.»Ihr jungen Leute habt immer Glück!«Sein Lachen erstickte im Schrillen der Pfeifen, als Bolitho wieder in seine Gig kletterte.

Um das Ende der letzten Hundewache stieg Bolithos Passagier, Oberst Hector Foley, aus dem Wachboot an Deck der Sparrow. Er stand in den frühen Dreißigern. Eine Hake