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Leutnant Qui
Er blickte von Bolitho zu der prallen Masse der Segel auf. Bo-litho beabsichtigte, nur rasch zum Essen hinunterzugehen, besonders da er auf Pears Reaktion gespa
Bolitho wollte ihn beruhigen, nahm da
Er folgte Cairns zum Niedergang, während Qui
Cairns sagte leise:»Er wird später ganz in Ordnung sein, braucht halt noch Zeit.»
Bolitho saß an der Messetafel, während Mackenzie und Logan sich bemühten, das Mahl einigermaßen ansehnlich erscheinen zu lassen: Salzfleisch, zusammengekocht mit Haferbrei, dazu Schiffszwieback mit schwarzem Sirup und so viel Käse, wie jeder vertragen ko
Jetzt starrte er hinüber zu Bolitho und fragte heiser:»Was war das für ein Gequatsche über Segel? Da ist wohl jemand nervös geworden und hat Gespenster gesehen, was?«Er lehnte sich vor und sah sich beifallheischend um.»Mein Gott, wie hat sich die Flotte verändert!»
Bunce saß am Kopf der Tafel und sprach mit tiefer Stimme, ohne aufzublicken:»Es ist nicht Sein Werk, Mr. Probyn. Er hat keine Zeit für die Gottlosen.»
Sparke sagte unbeteiligt:»Dieser verdammte Fraß ist Schweinefutter. Ich werde einen neuen Koch auftreiben, bei erster Gelegenheit. Dieser Schurke müßte am Strick baumeln, anstatt uns zu vergiften.»
Das Schiff holte stark über, und alle hielten Teller und Gläser fest, bis es sich wieder aufrichtete.
Bunce zog seine Uhr aus der Tasche und sah nach, wie spät es war. Bolitho fragte ruhig:»Der Nebel, Mr. Bunce — wird er kommen?»
Thorndike, der Schiffsarzt, hörte es und lachte schallend.
«Wirklich, Erasmus! Nebel, bei diesem Wind!»
Bunce ignorierte ihn.»Morgen. Wir müssen beidrehen, hier ist's zu tief zum Ankern. «Er schüttelte sein mächtiges Haupt.»Zeit verloren, nicht wieder einzuholen.»
Er hatte genug gesprochen und erhob sich. Als er an Probyns Stuhl vorbeikam, sagte er mit seiner tiefen Stimme:»Da
Probyn schnippte mit den Fingern nach mehr Wein und rief ärgerlich:»Er wird auf seine alten Tage wunderlich!«Er lachte laut, aber niemand stimmte ein.
Hauptma
In seinem Salon darüber saß Kapitän Pears an der großen Tafel, eine Serviette in sein Halstuch gesteckt. Er hörte den Ausbruch des Gelächters aus der Messe und sagte zu Cairns:»Sie sind fröhlicher auf See, nicht?»
Cairns nickte.»Scheint so, Sir. «Er beobachtete Pears gebeugten Kopf und wartete auf dessen Schlußfolgerungen oder Gedanken.
Dieser sagte:»Allein oder im Verband, der Schoner ist eine Bedrohung für uns. We
«Darf ich einen Vorschlag machen, Sir?»
Pears schnitt sich ein kleines Stück Käse ab und betrachtete es zweifelnd.
«Deswegen sind Sie ja wohl zu mir gekommen. «Er lächelte.»Schießen Sie los.»
Cairns legte die Hände auf den Rücken, seine Augen glänzten sehr hell.
«Sie haben des Masters Meinung über die Aussicht auf Nebel gehört, Sir?»
Pears nickte.»Ich ke
«Wir werden also beigedreht liegen müssen, bis es wieder aufklart.»
«Ich habe das schon in Betracht gezogen. Verdammter Mist!»
«Aber genau das wird auch unser Bewacher tun, einmal zu seiner eigenen Sicherheit, da
«Was, um Gottes willen, Mr. Cairns, schlagen Sie da vor? Daß ich Boote aussetzen, sie mit ausgebildeten Leuten bema
«Wahrscheinlich liegt da außer dem Schoner noch ein weiteres Fahrzeug. «Cairns sprach mit plötzlicher Dickköpfigkeit.»Sie werden also Lichter zeigen. Mit der nötigen Vorsicht und mit einem guten Bootskompaß müßte ein Angriff Aussicht auf Erfolg haben. «Er machte eine Pause, da er Zweifel in Pears Augen sah.»Er brächte uns ein zusätzliches Schiff ein, wahrscheinlich auch Informationen über die Tätigkeit oder die Absichten der Kaperer.»
Pears lehnte sich zurück und starrte ihn grimmig an.»Sie sind ein Ma
Cairns entgegnete:»Der Vierte Offizier hat mir diese Idee in den Kopf gesetzt, Sir.»
«Das hätte ich mir denken kö
Cairns Gesicht blieb unbewegt.»Meines Wissens war Falmouth, Mr. Bolithos Heimatort, die letzte Stadt, die für König Charles gegen Cromwell und das Parlament kämpfte, Sir.»
Pears lächelte grimmig.»Guter Einwand! Aber dieser Plan ist mehr als gefährlich. Wahrscheinlich finden wir die Boote nie wieder, oder sie kö
Cairns beharrte auf seiner Version.»Der Nebel muß das andere Schiff lange vor uns erreichen. Ich würde vorschlagen, daß wir da
«Aber we
Auf Deck und vor den Kajütstüren ging das Leben seinen gewohnten Gang. Das Rasseln einer Pumpe, das Scharren von Füßen über ihren Köpfen, we
Da
Auf dem vom Wind gepeitschten Achterdeck beobachtete Bo-litho mit vom Salzwasser schmerzenden Augen die Leute bei der Arbeit in der Takelage. Bald Zeit zum Reffen, dachte er. Muß dem Captain Bescheid sagen. Vorhin hatte er Pears und Cairns in den Kartenraum gehen sehen, der neben Bunces Kabine lag.
Einen Augenblick später trat Cairns wieder in den Sprühregen heraus, zu Bolithos Erstaunen ohne Hut, etwas ganz Ungewöhnliches, da er sonst immer peinlich korrekt gekleidet war.
«Weitere Meldungen vom Ausguck?»
«Aye, Sir.»
Bolitho duckte sich, als eine Bö den Gischthagel eines Brechers über das Schiff peitschte, der sie beide durchnäßte. Cairns nahm kaum Notiz davon.
Bolitho berichtete rasch, bevor der nächste Brecher sie erreichte:»Wie vorher. Der Fremde hält sich in Luv von uns, Peilung unverändert.»
«Ich werde dem Kommandanten berichten«, sagte Cairns und fügte da