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Jury sagte:»Vielen Dank, daß Sie mich mitgenommen haben, Sir.»
Bolitho dachte an Pallisers letzten Satz; dieser ko
Er antwortete:»Achten Sie darauf, daß die Mä
Stockdale tat, als bemerke er Bolithos Verwunderung nicht.
Bolitho schüttelte den Kopf.»Vergessen Sie, was ich gesagt habe. Ich glaube nicht, daß Sie Ärger mit den Leuten haben werden.»
Was hatte der große Boxer gesagt?» Ich werde Sie nicht verlassen. Niemals.»
Der Bootssteurer schätzte den Abstand zur Landungsbrücke, legte da
Der Kutter kam an ein paar Steinstufen zum Stehen, der Bugma
Er befahl:»Auf der Pier antreten!»
Am Kopf der Treppe grüßte er Colpoys' Wachtposten. Die Seesoldaten machten einen recht fröhlichen Eindruck und rochen trotz ihrer strammen Haltung stark nach Alkohol. Einer von ihnen trug sogar eine Blume am Kragen.
Bolitho schaute sich um und steuerte mit so viel Selbstvertrauen, wie er aufbringen ko
Jury fragte:»Wer ko
«Das frage ich mich auch. «Er zögerte einen Augenblick und wandte sich da
Bolitho studierte noch einmal seinen Zettel und musterte da
Er sah, wie Jury mit großen Augen all die fremden Dinge betrachtete, und eri
Leise sagte er:»Sie kommen mit. «Da
Stockdale nickte grimmig. Er plante sicherlich, jeden, der gegen den Befehl verstieß, zusammenzuschlagen.
Ein Diener führte Bolitho in einen kühlen Raum über dem Hof, wo Dumaresq und ein älterer Herr mit weißem Spitzbart und einer Haut, die wie weiches Wildleder aussah, saßen und Wein tranken.
Dumaresq stand nicht auf.»Nun, Mr. Bolitho?«We
Bolitho warf einen zweifelnden Blick auf den alten Herrn, doch Dumaresq sagte kurz:»Wir sind unter Freunden.»
Bolitho erzählte, was von dem Augenblick an geschehen war, als der Schreiber das Schiff mit seiner Tasche verlassen hatte.
Dumaresq stellte fest:»Sergeant Barmouth ist kein Dummkopf. We
Bolitho spitzte die Ohren. Dumaresqs Gastgeber lebte zwar auf dem portugiesischen Madeira, doch der Kommandant hatte offenbar mit ihm spanisch gesprochen.
Dumaresq befahl:»Gehen Sie zurück an Bord, Mr. Bolitho. Eine Empfehlung an den Ersten Offizier, und melden Sie ihm, er soll den Schiffsarzt und alle anderen Leute an Land sofort zurückrufen. Ich beabsichtige, noch vor Anbruch der Nacht Anker zu lichten.»
Bolitho dachte jetzt nicht an die Schwierigkeiten, ja an das offensichtliche Risiko, den Hafen bei Dunkelheit zu verlassen. Er verstand die plötzliche Eile und die Dringlichkeit, die durch die Ermordung Lockyers ausgelöst worden war.
Er machte eine Verbeugung vor dem alten Herrn und sagte:»Ein wunderschönes Haus, Sir.»
Der alte Herr lächelte und ve rneigte sich leicht.
Bolitho ging die Treppe hinunter, Jury immer hinter sich, und überlegte, daß sein Gastgeber offensichtlich verstand, was er über das schöne Haus gesagt hatte. We
Er beschloß, diese Erke
Noch in derselben Nacht führte Dumaresq sein Schiff wie angekündigt wieder auf See. Bei leichtem Wind lediglich unter Marssegeln und Klüver, wand sich die Destiny — geführt von einem Kutter mit einer Laterne am Heck, die ihr wie ein Glühwürmchen den Weg wies — zwischen den anderen vor Anker liegenden Schiffen hindurch.
Bei Tagesanbruch lag Madeira schon wie ein purpurfarbener Höcker weit achteraus am Horizont. Aber Bolitho war gar nicht sicher, daß das Geheimnis mit der Gasse hinter ihnen zurückbleiben würde, in der Lockyer seinen letzten Atemzug getan hatte.
IV Spanisches Gold
Leutnant Charles Palliser schloß die beiden äußeren Lamellentüren von Dumaresqs Kajüte und meldete:»Alle versammelt, Sir. «Offiziere und ältere Deckoffiziere der Destiny schauten in unterschiedlicher Haltung Dumaresq erwartungsvoll entgegen. Es war zwei Tage nach ihrem Auslaufen von Madeira, am späten Nachmittag. Auf dem Schiff war eine Art lässiger Ruhe eingekehrt. Ein leichter Nordostwind trieb es auf Backbordbug stetig in die Weite des Atlantiks hinaus.
Dumaresq warf einen Blick zum Oberlicht hinauf, auf das ein Schatten gefallen war, wahrscheinlich vom Steuerma
«Schließen Sie auch das!»
Bolitho musterte seine Gefährten und fragte sich, ob sie seine wachsende Neugierde teilten.
Diese Zusammenkunft war unvermeidbar gewesen, aber Dumaresq hatte es große Mühe gekostet, ihnen mitzuteilen, daß sie einberufen würde, sobald das Schiff frei von Land sei.
Dumaresq wartete, bis Palliser sich wieder gesetzt hatte. Da
Er sagte:»Sie alle sind über den Tod meines Schreibers informiert. Ein zuverlässiger Ma
Bolitho zuckte zusammen, als der fordernde Blick des Kommandanten einen Augenblick auf ihm ruhte, bevor er weiter in der Kajüte herumwanderte.
Dumaresq sagte:»Vor dreißig Jahren, also bevor die meisten in unserer Ma
Bolitho dachte an den vornehmen Spanier in dem Haus hinter dem Hafen von Funchal, an die Geheimnistuerei und an die verschwundene Dokumententasche, für die ein Ma