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Brom jubelte vergnügt, als er sah, daß Rod immer noch bei Bewußtsein war, und sprang. Rod hielt das bißchen Luft an, das ihm noch geblieben war und stieß mit den Füßen zu. Er traf

Brom geradewegs in den Bauch, packte den durch die Luft schlagenden Arm, schob, und ließ den Arm los. Brom schlug einen Salto und segelte fünf Meter über Rod hinweg. Aber wie üblich landete er auf den weichen Ballen. Mit schallendem Gelächter wirbelte er herum. „Gut, Junge, sehr gut, aber nicht gut genug!“

Rod war inzwischen wieder auf den Beinen. Er keuchte und schüttelte den Kopf. Brom hopste auf ihn zu und sprang. Rod duckte sich ganz tief, in der Hoffnung, daß Brom ihn vielleicht ausnahmsweise doch verfehlen würde. Aber der lange Arm des Trolles holte aus und erwischte Rod an der Kehle. Der stämmige kurze Körper schwang herum und landete zwischen Rods Schultern. Ein Fuß stemmte sich gegen Rods Nacken und beide Arme um den Hals zogen den Kopf nach hinten. Rod gurgelte, richtete sich auf, und bog sich unter Broms Zug weit zurück. Er packte die Unterarme des Zwerges. Da

Er drehte sich um, immer noch mit koboldhafter Miene. „Aber mir wird dieses Spiel leid. Laßt uns ein Ende damit machen.“ „Ve-versuch's doch!“ keuchte Rod.

Brom kam geduckt herbei, stieß die langen Arme vor, um nach Rods Knie zu greifen. Rod schlug seine Rechte nach unten, um Broms Versuch abzuwehren, da

Brom stieß mit den Beinen zu und warf sein ganzes Gewicht vorwärts. Rod taumelte und sah den Boden auf sich

zukommen. Brom sprang an ihm vorbei und packte ihn am Fuß. Rod machte eine Bauchlandung, aber er ko

„Gib auf, Junge“, brummte Broms Stimme in sein Ohr. „Du wirst mich nicht los!“ Doch Rod unterdrückte mit zusammengepreßten Zähnen den Schmerz. Irgendwie gelang es ihm, auf die Füße zu kommen. Er strengte sich an, den Zwerg abzuschütteln, aber Broms Beine klammerten sich um seine Mitte.

„Ich sagte dir doch, daß du mich nicht los wirst“, murmelte der Troll. Rod schüttelte sich wie ein Terrier, aber Brom hielt sich fest wie eine Bulldogge. Einen Augenblick dachte Rod daran, sich auf den Boden zu werfen und den Elf unter sich zu zerquetschen, de

„Gib endlich auf, Ma

die Sterne vom Himmel stürzten.

Wasser platschte kalt auf sein Gesicht. Eine Flasche wurde an seine Lippen gedrückt und Flüssigkeit sickerte über seine Zunge und in den Bauch, wo sie bre

Stimmen echoten in seinem Schädel. Er hob die Lider und sah ein rundes Gesicht von zottligen schwarzen Locken und dichtem Bart eingerahmt. Eine Stimme do

Ein starker Arm schob sich unter Rods Kopf und Schultern.

Toms besorgtes rundes Gesicht schwamm vor seinen Augen.

Und ihm folgte Broms.

„Hast dich tapfer gehalten, Junge“, polterte der Zwerg. „Einen solchen Kampf genoß ich nicht mehr, seit ich zum Ma

„Hah hah!“ do

„Nein, verdammt, Tom, geh weg mit dem Ding!“

„Aber, Meister!“ Tom ra

„Schwerter ka

„Was!“ do

„Das tu ich erst, we

Der Troll grinste. „Du scheinst zu vergessen, daß du Soldat

bist, ich dagegen bin Hofnarr, der bunt gekleidet sein muß. Aber ich dachte mir schon, daß du den Brustpanzer nicht tragen willst. Da

Rod musterte das feingliedrige Kettenhemd mißtrauisch, doch da

Brom kicherte. „Habe ich nicht mit dir gekämpft, Rod Gallowglass? Und es war nur gut, daß du es auf meine Weise tatest!“ Ernst fuhr er fort: „Es war mir gleich klar, daß du genausowenig einen so beengenden Panzer tragen würdest wie ich.“

Rod studierte das bärtige Gesicht mit gerunzelter Stirn. „Du traust mir immer noch nicht ganz, hm?“ „Rod Gallowglass“, erwiderte der Elf. „Ich traue keinem Menschen — und einem Leibwächter der Königin erst da

„Nein!“ knurrte der Zwerg. „Dieses Vergnügen steht allein mir zu.“

Rod schwieg einen Moment. Er warf sich den purpurnen Umhang über. „Aber du lebst immer noch.“ Brom nickte. „Obgleich ich mehrmals erkrankte, lebensgefährlich, mein Junge. Aber offenbar habe ich das Talent, Gift am Geschmack zu erke

„Oh, ich ka

„So, und jetzt zur Ratskammer der Königin. Ich werde dich in deine Pflichten einweisen.“ Er drehte sich um. „Und du, Tom, marsch in die Kaserne mit dir. Dein Herr wird dich rufen, we

Tom blickte Rod fragend an. Rod nickte.

Um den Tisch aus poliertem Nußbaum hatten die zwölf Hohen Lords des Reiches Platz genommen: Der Herzog di Medici, der Graf von Romanoff, der Herzog von Gloucester, Prinz Borgia, Graf Marschall, Herzog Steward, der Herzog von Bourbon, Prinz Habsburg, Graf Tudor, Baron Ruddigore, der Herzog von Savoyen, und der grauhaarige Herzog Loguire. Alle waren anwesend, außer der Königin, Catherine Plantagenet. Neben jedem der Hohen Lords saß ein drahtiger, runzeliger kleiner Greis mit funkelnden blauen Augen und ein paar dü