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Benommen starrte der Sergeant auf seine leeren Hände. Rod tupfte mit seinem leicht auf die Schläfe Hapweeds und brummte: „Peng! Du bist tot!“

„Halt!“ rief Sir Maris und machte diesem Kampf somit offiziell ein Ende. „Wollen wir jetzt sehen, wie Ihr mit einem Langbogen umzugehen versteht?“

Rod zuckte bluffend die Schulter. „Mit einer Armbrust, meinetwegen, aber einem Langbogen…“

Ein tiefes Gelächter erschallte aus der Höhe herab. Der Hauptma

Rod drehte verblüfft den Kopf. Auf einem der eichenen Querbalken in der großen Halle saß ein Zwerg und trommelte mit den Füßen gegen das Holz. Sein Kopf war so groß wie Rods, seine Schultern waren breiter, und seine Arme und Beine so dick und muskulös wie Rods. Er sah aus, wie ein kräftiger normaler Ma

„Langbogen!“ rief er mit seiner tiefen Baßstimme. „Na, we

Sir Maris funkelte wütend zu dem Zwerg hoch. „Möge die Pest mit Euren hinterlistigen Streichen ein Ende machen, Brom O'Berin. Ist mein Haar nicht schon weiß genug?“

„Hinterlistige Streiche!“ rief der Troll entrüstet.

„Brom?“ murmelte Rod. „O'Berin?“

„Black Brom O'Berin!“ berichtigte der Elf.

„Das ist ja eine Mischung aus Holländisch, Irisch und

Russisch, we

„Was sind das für Unsi

„O nichts.“ Rod schüttelte den Kopf. „Ich hätte es ja erwarten müssen auf diesem verrückten — uh —, ich! meine in Gramayre.“

Der Troll grinste koboldhaft. „We

„Nein, nein! Ich hatte nicht die Absicht — ich wollte nicht…“

Rod hielt i

Der Troll sprang auf dem Balken vergnügt auf die Beine und hopste herum.

„Ihr müßt jetzt gegen ihn kämpfen, Gallowglass!“ rief Sir Maris. „Und Ihr werdet all Eure Geschicklichkeit brauchen.“

Rod starrte ihn an. Meinte er es ernst? Ko

Der Elf kicherte tief in der Kehle und sprang trotz der großen Höhe auf den Boden herunter, wo er leichtfüßig aufsetzte.

Ein Brüllen erschallte hinter Rod, und der große Tom kam herbeigestürmt. „Es ist eine Falle, Herr!“ schrie er. „In diesem Land herrscht Hexerei, und er ist der schlimmste aller Hexer.

Nie hat jemand Black Brom geschlagen! Aber ich werde es…“

Alle Soldaten in der großen Halle warfen sich brüllend auf Tom. Einen Augenblick stand Rod wie erstarrt, da

„Halt!“ do

„Meinte es nicht böse!“ schrien ein paar Stimmen entrüstet durcheinander.

„Das stimmt!“ versicherte ihnen Brom. „Er wollte nur seinen Herrn beschützen. Und dieser Gallowglass wiederum kam lediglich zur Verteidigung seines Knappen. Laßt sie in Frieden.

Es trifft keinen von beiden eine Schuld.“

Die Soldaten gehorchten nur widerstrebend.

Rod schlug Tom auf die Schulter und murmelte: „Danke, Tom, und mach dir meinetwegen keine Sorgen, dieser holländische Ire ist auch nur ein Ma

Der Troll mußte sehr scharfe Ohren haben, de

„O Meister!“ stöhnte der große Tom und rollte die Augen. „Ihr wißt nicht, was Ihr sagt. Dieser Elf ist des Teufels Schützling!

Ein schwarzer Magier!“

„Pah!“ schnaubte Rod. „So etwas gibt es überhaupt nicht!“

Sir Maris trat mit funkelnden Augen zwischen seine Mä

„We

„Keine Angst.“ Brom O'Berin kicherte. „Und Ihr, Freund Gallowglass, strengt Euch nur an. Bei mir werdet Ihr kein Glück haben. Paßt lieber auf Euch auf.“ Er hopste auf dem Balken herum und schrie: „Jetzt!“

Rod duckte sich und zog die Arme zum Handkantenschlag zurück. Brom stemmte die Fäuste in die Hüften und kicherte.

„Ja, macht Euch nur bereit — aber paßt auf, Brom O'Berin ist kein leichter Ma

Er sprang mit den Füßen voraus vom Balken, geradewegs auf Rods Kopf zu.

Verwirrt durch den plötzlichen Angriff des Trolles, machte er einen Schritt zurück. Aber seine Reflexe übernahmen, und er schwang die Arme mit den Handflächen nach oben, um Broms Fußgelenke zu packen und hochzureißen. Und da

Boden landen, sprang er vor, damit er ihn auffangen ko

„Eine höfliche Geste“, brummte der Troll, „aber sehr töricht, de

Rod schaute den Kleinen mit wachsendem Respekt an. „Ich scheine Euch unterschätzt zu haben, Meister O'Berin.“

„Ne

„Nun gut, da

Brom musterte seinen Gegner mit finsterer Miene. Er brummte etwas, da

Der Zwerg schüttelte sich vor Lachen. „Und jetzt?“ spottete er.

„Jetzt, da du mich hast, was willst du mit mir tun?“

Das war eine gute Frage. Löste Rod seinen Griff auch nur eine Sekunde, würde Brom ihm zweifellos den Fuß in den Bauch stoßen. Er kö

Im Zweifelsfall war es besser, zuerst zu handeln und da

denken. Rod ließ sich auf den Boden fallen und schob Brom im rechten Winkel von sich. Er packte Knie und Hals des Zwerges für einen Klammergriff. Aber Brom war ein bißchen schneller. Sein rechter Arm schlang sich wie eine Zwinge um Rods linken Ellbogen.

Rods Rücken krümmte sich vor Schmerzen. Es blieb ihm nur eines übrig, mit der Linken loszulassen, wollte er nicht vor Schmerzen das Bewußtsein verlieren. Aber Rod ging die Chance ein und verließ sich auf sein Durchhaltevermögen. Er verstärkte seinen Griff um Broms Hals. Der Troll brummte erstaunt: „Ein anderer hätte vor Schmerz gewimmert und sich in Sicherheit gebracht, Rod Gallowglass.“ Er zog die Knie ein und sein Fuß glitt Rods Brust hoch unter dessen Ki

Ein würgender Laut entrang sich Rods Kehle. Ein stechender Schmerz bohrte sich in seinen Nacken, als die Rückenwirbel gegeneinander schabten. Wieder senkte sich tiefe Nacht auf ihn herab und erneut funkelten die Sterne vor seinen Augen. „Du mußt mich jetzt loslassen, Gallowglass“, murmelte Brom, „we