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Rod starrte die Gestalt ungläubig an. „Werwolf?“ Na ja, we
„Schließe Frieden mit deinem Gott“, riet der Werwolf, „de
Pelz sproß aus seinen Händen, und aus den Fingernägeln wurden Krallen. Auch Stirn und Wangen bedeckten sich mit Fell. Nase, Mund und Ki
Der Wolf landete und heulte vor Freude auf. Mit heraushängender Zunge sprang er erneut. Rod ließ sich auf ein Knie fallen, doch das Tier hielt mitten im Sprung an und fiel auf ihn. Die Hinterbeine zerkratzten Rods Brust, und die gewaltigen Kiefer versuchten ihn am Rücken zu packen. Rod kämpfte sich auf die Beine, beugte sich nach vorn und stieß mit aller Kraft gegen den Bauch des Wolfes. Das Wertier flog durch die Luft, dabei rissen die Krallen seiner Vorderbeine Rods Rücken auf.
Der Wolf landete auf dem Rücken und heulte vor Schmerzen, trotzdem war er schnell wieder auf den Beinen und lief, nach Blut knurrend, in einem Kreis um Rod herum. Rod drehte sich so, daß er den Wolf ständig vor sich hatte. Wie geht man gegen einen Werwolf vor? Gekab wüßte es sicher, aber der Roboter war immer noch außer Betrieb.
Der Wolf geiferte und setzte an, um Rod an die Kehle zu springen.
Rod kauerte sich tief und stieß mit der Hand zu. Seine Faust traf den Wolf direkt am Solarplexus. Eilig sprang Rod zurück und duckte sich. Der Wolf stürzte auf den Boden und schnappte nach Luft. Rod kreiste gegen den Uhrzeiger um ihn herum, weil ihm das vielleicht Glück bringen würde, wie er hoffte.
Der Wolf kam wacklig auf die Beine. Er knurrte und kreiste nun auf eine Chance lauernd ebenfalls um Rod herum, und wie der im Gegenuhrzeigersi
Beiden gleichzeitig ka
Das Wertier sprang.
Rod wirbelte herum und holte zu einem Ki
Inzwischen überlegte Rod verzweifelt, was gegen einen Werwolf half. Wolfsmilch, vermutlich, aber er kö
Silberkugeln, sicher. Doch chemische Schußwaffen waren schon seit Tausenden von Jahren nicht mehr in Mode, und das DDT hatte Silber als Währung längst aufgegeben. Ein Kruzifix? Rod nahm sich fest vor, in Zukunft doch an eine Religionszugehörigkeit zu denken.
Sein felliger Freund hatte sich wieder gefangen. Er spa
Rod fiel auf den Rücken. Er zog die Beine hoch, hieb sie in den
Bauch des Tieres und katapultierte es von sich. Der Wolf prallte schwer auf und plagte sich, um wieder auf die Beine zu kommen.
Was sonst mochten Werwölfe nicht? Knoblauch! Rod kreiste um den Wolf herum und kramte in seiner Tasche nach dem Wurstrest vom Abendessen. Der Wolf spreizte die Beine und hustete. Rod kaute einen Mundvoll Knoblauchwurst.
Mit einem wütenden, entschlossenen Knurren kam das Tier auf die Beine, spa
Rod packte es an den Vorderbeinen. Er stolperte ein wenig unter seinem Gewicht zurück. Mit aller Gewalt blies er dem Tier seinen Atem ins Gesicht, da
Der Wolf rollte sich spuckend und hustend herum, keuchte schaudernd und brach zusammen. Seine Gestalt streckte sich aus, entspa
Rod sank auf die Knie. Gerettet durch Knoblauchwurst!
Gras streifte gegen sein Knie. Er blickte in die lächelnden Augen Robin Goodfellows. „Kehrt mit uns zurück, we
Rod lächelte müde. „Er hätte mich fast getötet!“ beschwerte er sich mit einem Blick auf den jetzt bewußtlosen Werwolf.
Puck schüttelte den Kopf. „Wir beobachteten euch beide und hätten sowohl Euren als auch seinen Tod verhindert. Und was Eure Wunden betrifft, wir werden sie schnell heilen.“
Rod schüttelte benommen den Kopf.
„Außerdem wußten wir, daß Ihr als Zauberer über Kräfte von solcher Macht verfügt, daß Ihr ihn besiegen ko
„Oh?“ Rod hob die Brauen. „Und we
schwarzer wäre?“
„Nun“, erwiderte Puck grinsend, „hättet Ihr Euch mit ihm verbunden und versucht, gegen uns zu kämpfen, um aus dem Käfig zu entkommen.“
„Hätte euch das de
„Nein.“ Wieder grinste Puck. „Die Magie von zwei Dutzend Elfen ist immer noch stärker als die von zwei Zauberern.“
„Ich verstehe.“ Rod rieb sich das Ki
„Zum Teil.“
„Oh? Und was noch?“
„Nun, Rod Gallowglass, Ihr hattet den Wolf mehrmals in hilfloser Lage, aber Ihr habt ihn nicht getötet.“
„Und das beweist, daß ich ein gutes Herz habe?“
„Das, und auch, daß Ihr Euch Eurer Macht sicher genug seid, Gnade walten lassen zu kö
Rod preßte die Lippen zusammen. Mit übertriebener Geduld brummte er. „Es hätte natürlich auch lediglich beweisen kö
„Es hätte“, gestand ihm Puck zu. „Aber Ihr habt ihn schließlich durch Zauberei besiegt.“
Rod holte tief Luft. „Hör zu“, sagte er betont. „Ich bin kein Zauberer. Ich war nie ein Zauberer. Ich will und werde nie ein Zauberer sein. Ich bin lediglich ein Söldner, der eben ein paar Tricks ke
„Aber gewiß doch, Meister Zauberer, ganz wie Ihr wollt.
Kommt Ihr nun mit in die Höhle zurück? Wir bringen Euch da
„Na gut“, brummte Rod.
Die ersten Sterne gingen bereits unter, als Rod sich hundemüde in den Stall schleppte. Nur eine Kerze bra
die Dunkelheit noch schwärzer. Rod schwang einen Arm um Gekabs Rücken, um sich zu stützen, ehe er den Arretierknopf drückte. Der samtschwarze Kopf hob sich, schüttelte sich zweimal und schaute Rod über die Schulter an. Der Roboter schwieg kurz, da
„Ausgeschaltet?“ Gekabs Stimme klang nun zur Abwechslung verlegen, ja schuldbewußt. „Während ich schlief! O möge meine Hülle für immer auf dem Schrottplatz verrotten! Möge mein Germanium dem Konverter zur Wiederverwertung überantwortet werden! Mögen meine…“