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Als ihm der Padre wieder einmal eine Antwort schuldig blieb, fuhr Hewlitt lächelnd fort: »We
Lioren schien an Hewlitts Äußerung nichts Komisches zu finden und erwiderte: »Über die Beweggründe der Virenkreatur weiß ich einfach zu wenig, um über deren Verhaltensweisen irgendwelche Vermutungen anzustellen. Und we
»Und eri
Sie mußten rasch zwei orligianischen Monitorkorpsoffizieren ausweichen, die ihre Ausrüstungsschlitten anscheinend mit Re
»Ich ka
»Vielen Dank. Sobald ich den Patienten gesehen habe, lasse ich Sie beide allein, damit Sie sich mit ihm privat unterhalten kö
»Das wird nicht nötig sein, da der Patient bald sterben wird. Außer dem Umstand, daß er sich dieser unumstößlichen Tatsache voll und ganz bewußtist, hat er nicht gesagt, daß ihm irgend etwas auf der Seele liegt. Wie nicht anders zu erwarten, basieren alle telfischen Religionen auf verschiedenen Formen der So
Lioren bog plötzlich in einen Seitengang ein, so daß Hewlitt sich beeilen mußte, um ihn einzuholen. »Würde sich der Patient nicht besser fühlen, we
»Offensichtlich wissen Sie nicht viel über die Telfis nicht wahr?«
»Zumindest nur wenig«, räumte Hewlitt ein, wobei ihm die Anspielung auf seine Unke
»Ihre Umwelt ist uns feindlich gesi
»Keine Sorge, ich werde Ihnen schon folgen kö
Lioren überhörte bewußt die Doppeldeutigkeit von Hewlitts Bemerkung und fuhr fort: »Ich habe diesem sterbenden Telfi namens Cherxic – er istTeilwesen eines telfischen Astronavigators – versprochen, seinen letzten Gedanken zuzuhören, solange er noch die Kraft dazu besitzt, diese laut genug für den Translator zu artikulieren. Obwohl wir bislang bei unserer Suche noch keinen Erfolg gehabt haben, möchte ich mir etwas von unserer knapp bemessenen Zeit nehmen, um dieses Versprechen einzulösen.«
»Und würden Sie auch etwas Zeit dafür opfern, mir ein wenig zuzuhören?« erkundigte sich Hewlitt.
»Ja«, antwortete der Padre, ohne zu zögern. »Seit einiger Zeit stelle ich bei Ihnen eine emotionale Unruhe fest. Ob es sich dabei um gegen mich gerichtete Wut handelt, weil ich Ihre Neugierde nicht befriedige, oder ob Ihnen eher persönliche Probleme zu schaffen machen, weiß ich nicht. Falls letzteres zutrifft: Ist die Angelegenheit sehr dringend? Natürlich werde ich Ihnen so oder so zuhören, jetzt oder auch später, aber Sie wissen genauso gut wie ich, daß der Zeitpunkt alles andere als günstig ist. Kö
Hewlitt blickte Lioren nicht an, als er antwortete: »Sie haben in beiden Punkten recht, Padre. Zum einen bin ich neugierig und wütend auf Sie, weil Sie mir andauernd irgendwelche Antworten schuldig bleiben. Zum anderen bereitet mir der Umstand, daß man Ihnen verboten hat, meine Neugierde zu befriedigen, immer mehr Angst. Deshalb stelle ich mir andauernd Fragen, die ich mir selbst nicht beantworten ka
»Fahren Sie fort«, ermunterte ihn Lioren, während er vor einem offenen Schrank stehenblieb, in dem sich terrestrische Strahlenschutzanzüge in verschiedenen Größen befanden. »Legen Sie einen davon an, ohne den jetzigen Anzug auszuziehen. Sprechen Sie ruhig weiter, während ich Ihnen beim Anziehen helfe.«
Damit wir bloß keine Zeit verlieren, ergänzte Hewlitt in Gedanken, aber der Padre war zu höflich, um dies direkt zu sagen.
»In Ordnung. Soweit ich weiß, sind meine Katze, Morredeth, Sie und ichselbst sowie eine oder mehrere unbeka
Ohne auf eine Antwort zu warten, fuhr Hewlitt fort: »Handelt es sich dabei um telepathische oder eher um empathische Fähigkeiten wie bei Prilicla? Wahrscheinlich nicht, da wir weder die Gedanken noch die Gefühle des anderen empfangen kö