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Aus unmittelbarer Nähe sah das Wesen wie ein gewaltiger, gepanzerter Fisch mit einem kräftigen, messerscharfen Schwanz aus, der eine scheinbar planlose Anordnung von kurzen Flossen und einen breiten Ring von Tentakeln besaß, die aus den wenigen sichtbaren Öffnungen seines organischen Panzers hervorragten. Beim Vorwärtsschwimmen lagen die Tentakel flach an den Körperseiten an, aber sie waren so lang, daß sie über die dicke, stumpfe Keilform des Kopfes hinausreichten. Während die Kreatur ihn enger umkreiste, beobachtete sie ihn aus zwei lidlosen Augen, die in Form und Größe umgedrehten Suppenschüsseln ähnelten. Plötzlichteilte sich der Kopf und entblößte einen riesigen, rosafarbenen Rachen, umsäumt von einer Dreierreihe scharfer, weißer Zähne.

»Hallo«, begrüßte ihn der Chalder. »Sind sie etwa die neue Schwesternschülerin? Wir hatten eigentlich eine Kelgianerin erwartet.«

Hewlitt öffnete ebenfalls den Mund, aber es dauerte einen Augenblick, ehe er seine Stimme wiedergefunden hatte. »N-nein«, stammelte er. »Ich bin kein Mediziner, sondern nur ein ehemaliger Patient und besuche die Chalderstation zum ersten Mal.«

»Oh, ich hoffe, daß ich Sie da

Als Hewlitt sich vorstellen wollte, fiel ihm gerade noch rechtzeitig ein, daß Chalder ihren Namen nicht preisgeben und vermied es deshalb, sich oder sein Gegenüber in ernste Verlegenheit zu bringen. Die Höflichkeit des AUGLs mußte ihn wohl ein wenig übermütig gemacht haben, de

Patient Zwei-Elf machte das Maul einige Male auf und zu. Noch während sich Hewlitt fragte, ob der Chalder sein Bitte ablehnen wollte, antwortete dieser: »Das wäre durchaus möglich und in meinen Augen sogar wünschenswert. Dies gilt insbesondere für die drei Patienten, zu denen übrigens auch ich gehöre, deren Entlassung überfällig ist und die sich zusehends langweilen. Es bleibt Ihnen allerdings nicht viel Zeit, de

»Das klingt sehr vernünftig«, pflichtete ihm der Chalder bei und hielt kurz i

Hewlitt musterte erneut den gewaltigen Panzerkörper und die respekteinflößenden Zähne und erwiderte: »Ich bin keineswegs beleidigt.«

»Da

Hewlitt zögerte. »Die Flosse sieht… nun ja… ziemlich empfindlich aus. Ka

»Quatsch, überhaupt nicht!« widersprach Zwei-Elf entschieden. »Ich gebe zwar gern zu, daß ich mich in letzter Zeit etwas schwach gefühlt habe, aber ich bin sehr viel besser bei Kräften, als es derzeit den Anschein hat.«

Hewlitt, dem dazu keine passende Antwort einfiel, griff kurzerhand nach der Flosse, deren dickes, rotgeädertes Ende wie eine riesige, durchsichtige Rhabarberstange aus einer Öffnung des schuppigen Panzers sproß. Als er plötzlich spürte, wie etwas Unsichtbares ihn loszureißen versuchte, packte er fester zu, bis er merkte, daß nur der steigende Wasserdruck an ihm zerrte, der durch die rasche Vorwärtsbewegung ausgelöst worden war. Während sie wie ein Torpedo durch die ganze Station schossen, glitten sie an den Zierpflanzen, den riesigen Patienten und dem im direkten Vergleich geradezu winzig wirkenden Pflegepersonal vorbei.

Wie Hewlitt sehen ko

»We

»Ich sehe auch so, daß es sich nicht um einen deiner widerlichen Körperparasiten handelt«, frotzelte Eins-Dreiundneunzig. »Worüber möchte er sich de

Bevor Hewlitt antworten oder die geschlechtliche Frage klarstellen ko

Hewlitt wartete solange, bis die drei die Position gewechselt hatten undnebeneinander im Wasser schwebten, so daß sie ihn direkt ansehen ko