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»Patient Hewlitt«, unterbrach ihn Medalont. »Soweit Sie es damals einschätzen ko

»Das glaube ich Ihnen gern«, besänftigte ihn der Arzt. »Aber bitte erzählen Sie weiter.«

Ungeduldig und leicht verärgert fuhr Hewlitt mit seiner Krankheitsgeschichte fort, die er schon so oft in der Vergangenheit etlichen Medizinern erzählt hatte, von denen die meisten nur halbherzig versucht hatten, beim Zuhören ihre Ungeduld zu verbergen. Er beschrieb den plötzlichen Ausbruch einer Vielzahl von Symptomen, für die es scheinbar keine Ursache gegeben hatte, und obwohl sie ihm lästig und manchmal auch peinlich gewesen waren, war er durch sie doch nie so stark beeinträchtigt worden, daß er durch sie ans Bett gefesselt gewesen wäre. Mit neun Jahren, also fünf Jahre nach seiner Rückkehr zur Erde, war er von seiner Tante zum Hausarzt der Familie gebracht worden. Dieser schon etwas ältere Arzt faßte damals den ersten richtigen - oder vielleicht auch völlig falschen – Beschluß, Hewlitt keine Medikamente mehr zu verabreichen, wa

Man hatte ihn sogar zu einem Psychiater geschickt, der ihm über einige Wochen aufmerksam und mit viel Mitgefühl zugehört hatte, um da

»Jetzt verstehe ich auch, warum in Ihrer Krankenakte davon abgeraten wird, Medikamente zu verschreiben, ohne sich vorher mit Ihnen unterhalten zu haben«, meinte Medalont. »Ihr ehemaliger Hausarzt hat viel gesunden Verstand bewiesen, an dem es einigen von uns jüngeren und übertrieben leidenschaftlich handelnden Medizinern manchmal mangelt, indem er sich dafür entschied, bei solch einer Ungewissen und nicht lebensbedrohlichen Krankheit lieber nichts zu unternehmen. Aber jetzt, wo die Symptome mehr Anlaß zur Besorgnis geben, sollten Sie uns vertrauen, de

»Das weiß ich«, pflichtete ihm Hewlitt bei. »Soll ich weitererzählen?«

»Später«, schlug der Arzt vor. »Die Hauptmahlzeit ist nämlich gleich fällig, und Leethveeschi schimpft mit mir, we

Die beiden Wesen streckten eine Zange beziehungsweise einen mit einem Fingerbüschel besetzten Tentakel aus und drückten damit kurz auf ihrejeweiligen Translatoren. Danach war das Gespräch zwischen dem Arzt und der Schwester für Hewlitt nicht mehr zu verstehen. Zwar riß er sich solange wie möglich zusammen, doch nach drei Minuten gewa

»He, was reden Sie da über mich?« fuhr er dazwischen. »Sprechen Sie gefälligst so, daß ich Sie verstehen ka

Erneut drückten der Arzt und die Schwester auf die Translatoren, und Medalont antwortete: »We

»Ich habe etwas gegen Leute, die mich für einen Lügner halten oder die meinen, daß mir nichts fehlt«, klärte Hewlitt den Arzt mit etwas ruhigerer Stimme auf.

Medalont schwieg eine Weile, da

Es besteht wohl kaum ein Zweifel«, fuhr er fort und richtete die beiden großen, hervorstehenden Augen auf die Schwester, »daß bei dem Problem des Patienten eine psychologische Komponente eine gewisse Rolle spielt. We

»Bei allem Respekt, Doktor, aber O'Mara würde ich für diese Behandlung lieber nicht heranziehen«, wandte die Schwester ein.»Wahrscheinlich haben Sie recht«, pflichtete ihr Medalont bei. »O'Mara gehört zwar zur selben Spezies und ist ein fähiger Psychologe, aber er ist wahrhaftig nicht gerade das einfühlsamste Wesen. Eine etwas weniger aggressive Persönlichkeit wäre sicher besser geeignet. Da

Vorläufig werden wir es dabei belassen, keine Medikamente einzusetzen, mit Ausnahme leichter Beruhigungsmittel, Ms es der Patient wünscht«, fuhr er fort. »Der Patient hat noch nie zuvor ein Zimmer mit Aliens geteilt und benötigt vielleicht ein Schlafmittel. Aber achten Sie unbedingt darauf, ob das Beruhigungsmittel womöglich die Krankheit erneut zum Ausbruch bringt. Die Symptome kö