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»Jetzt beruhigen Sie sich mal, Padre«, besänftigte ihn Hewlitt. »Mir wäre es auch ziemlich peinlich, we
Sie gingen gerade einen langen Korridor entlang, der in einer T-förmigen Einmündung endete, wo der Komplex mit den Rampen, Treppen und Aufzügen untergebracht war, durch die man auf die oberen und unteren Ebenen gelangen ko
Als nach zwanzig Minuten, in denen er vor potentiellen Verstecken gestanden und versucht hatte, Liorens Gegenwart im Geiste aufzuspüren, wobei er etliche Fragen und spöttische Bemerkungen von Passanten einfach überhört hatte, und sämtliche Möglichkeiten erschöpft waren, benutzte er enttäuscht den Kommunikator.
»Ich habe absolut nichts wahrgenommen«, sagte er. »Kommen Sie bitte heraus, ich weiß wirklich nicht, wo Sie sind.«
Lioren tauchte hinter einer Tür auf, die Hewlitt erst einige Minuten zuvor in Gedanken abgetastet hatte, und eilte auf ihn zu. »Ich auch nicht, obwohl ich gehört habe, wie Sie vor meinem Versteck einen Moment lang stehengeblieben sind«, meinte der Padre. »Das Geräusch von terrestrischen Schritten ist nämlich praktisch nicht zu verwechseln. Doch kaum habe ich Sie eben gesehen, hatte ich wieder dieses Wiedererke
»Mir ging's genauso«, pflichtete ihm Hewlitt bei. »Aber warum müssen wir uns dabei sehen kö
Der Padre gab ein glucksendes Geräusch von sich, das nicht übersetzt wurde, und erwiderte: »Das weiß wohl nur Gott allein und vielleicht noch diese Virenkreatur.«
Den ganzen Weg bis zu seiner alten Station zerbrach sich Hewlitt schweigend den Kopf darüber. Abgesehen davon, sich per Kommunikator bei O'Mara zu melden, um ihm die neue Information weiterzugeben, schien der Padre keine Lust auf eine weitere Diskussion über dieses Thema zu haben. Wahrscheinlich drehten sich seine Gedanken in erster Linie um die Probleme des Patienten, den er gerade besuchen wollte.
»Patient Hewlitt, was machen Sie de
Wie er wußte, gehörten die regelmäßigen Besuche des Padre längst zum Stationsalltag, doch klang die Oberschwester so, als wäre sie über dieGegenwart eines ehemaligen Patienten, der sich als ein Störfaktor erwiesen hatte, nicht sonderlich erfreut. Während Hewlitt noch immer nach einer passenden Antwort suchte, übernahm Lioren diese Aufgabe bereits für ihn. Dabei fiel ihm zwar auf, daß der Padre nicht wirklich log, aber mit der Wahrheit recht sparsam umzugehen wußte.
»Mit Ihrer Erlaubnis, Oberschwester, wird er mich begleiten, damit er die Patienten beobachten und mit ihnen sprechen ka
Ein Teil von Leethveeschis Körper zuckte in der Chlorhülle, was vermutlich eine nonverbale Geste der Zustimmung war. Da
»Der eigentliche Grund, weshalb ich hier bin, ist, daß wir…«, bega
»Das zu erklären würde sicherlich zu lange dauern«, unterbrach ihn Leethveeschi. »Im Moment habe ich wirklich nicht die Zeit, den theologischen Ausführungen oder Beke
»Das verspreche ich Ihnen«, antwortete Hewlitt lächelnd, während er dem Padre auf die Station folgte.
Nachdem sie sowohl Leethveeschi als auch alle anderen diensthabenden Schwestern und Pfleger im Personalraum von ihrer Liste potentieller Exwirte gestrichen hatten, taten sie dasselbe mit dem Patienten, dem Lioreneinen Besuch abstattete. Bei diesem bedauernswerten Geschöpf handelte es sich um einen Melfaner namens Ke
Folglich ging er gemächlich im Zickzack die Station auf und ab. Es war ein Spaziergang durch vertrautes Territorium, we
»Sie sind doch Horrantor und Bowab, nicht wahr?« begrüßte er die beiden. »Geht es Ihnen gut?«
»Ach, demnach müssen Sie Patient Hewlitt sein, richtig?« erkundigte sich die Tralthanerin. »Meine Gliedmaße heilt, danke der Nachfrage, und Bowab geht es sehr gut, sowohl gesundheitlich als auch bei diesem verflixten Spiel hier. Wie schön, Sie mal wiederzusehen. Erzählen Sie uns was von sich. Haben die Ärzte herausgefunden, was Ihnen fehlt?«
»Ja«, antwortete Hewlitt, und er wählte die Worte mit Bedacht, als er fortfuhr: »Ich habe keine Beschwerden mehr und fühle mich gesundheitlich sehr gut. Aber wie man mir gesagt hat, handelte es sich bei mir um einhöchst ungewöhnliches Krankheitsbild. Deshalb wurde ich darum gebeten, noch eine Weile hierzubleiben und dabei zu helfen, ein paar letzte offene Fragen bezüglich meines Falls zu klären. Das bei der mir geleisteten Hilfe abzulehnen wäre mir sehr schwer gefallen.«