Страница 59 из 93
Sobald sich das Gespräch aus irgendeinem Anlaß um das so fremdartig und furchterregend aussehende Wesen namens Lonvellin drehte, gaben sich die Monitore völlig ahnungslos und äußerten sich dazu stets nur in höchst gemäßigtem Ton.
Doch die bei weitem wichtigsten Informationen stammten von den Agenten. Diese fanden nämlich schon sehr bald heraus, daß die Etlaner Angst vor Lonvellin hatten, weil man ihnen beigebracht hatte, daß alle außerplanetarischen Wesen Krankheiten übertrügen. Die erste medizinische Lektion, die sämtliche raumreisende Zivilisationen lernen, nämlich daß die Lebensformen des Planeten X nicht von den Krankheitserregern des Planeten Y befallen werden und sich verschiedenartige Spezies generell mit ihren Krankheiten gegenseitig nicht anstecken kö
Und das mit voller Absicht!
»Zumindest war ihre ungeheure und kaum zu bremsende Angst, sich neue Infektionen zuzuziehen, durchaus verständlich, weil Etla ein wirklich furchtbar kranker Planet war«, fuhr Stillman fort. »Damals war Etla eine Kolonie in der siebzehnten Generation, die zwar weiträumig, aber nur dü
Vom medizinischen Standpunkt aus war diese Situation für uns natürlich untragbar, zumal sämtliche Krankheiten, die wir bis dato gesehen hatten, heilbar waren«, setzte Stillman seine Ausführungen fort. »Hätten wir den Planeten zum Katastrophengebiet erklärt, um massive medizinische Hilfe leisten zu kö
Um gegenüber der etlanischen Regierung die guten Absichten der galaktischen Föderation zu beteuern und um herauszufinden, weshalb das Imperium seinen kranken Planeten nur so spärlich und in so großen, we
Die offizielle Begründung für diesen offensichtlich feindseligen Akt lautete, daß man fremdenfeindliche Ausschreitungen von Teilen der einheimischen Bevölkerung befürchte und die Sicherheit der Gäste höchste Priorität genieße. Deshalb sollte auch die Schiffsbesatzung mit Ausnahmedes medizinischen Offiziers an Bord bleiben und jeden Kommunikationsversuch unterlassen, bis die Behörden die psychologischen Barrieren bei einigen der weniger aufgeschlossenen Bürger durchbrochen hätten.
Der Monitorarzt wurde von den Regierungsberatern herzlich willkommen geheißen und sowohl auf gründliche wie auch auf freundliche Art und Weise über sämtliche Aspekte der Föderation befragt, während ihm gleichzeitig Ehren zuteil wurden, wie sie normalerweise nur Regierungschefs bei offiziellen Staatsbesuchen vorbehalten waren. Unterdessen hatte man auf dem Kurierschiff mittels Sensorenmessungen einige äußerst beunruhigende Informationen eingesammelt, die sich in erster Linie um das drehten, was die Sendeanstalten auf Imperial-Etla ganz offen als › Seuchen-Etla‹ bezeichneten. Außerdem stießen die an Bord befindlichen politischen Analytiker des Monitorkorps bei ihren Untersuchungen auf etliche Ungereimtheiten bezüglich der Finanzgebaren sowie der behördlichen Strukturen des etlanischen Imperiums.
Als erstes entdeckten sie, daß der Seuchenplanet, auch we
Deshalb ko
Wie dem Monitorkorps bereits beka
Natürlich wäre alles sehr viel schneller und wirkungsvoller vonstatten gegangen, we