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»Sind Sie noch immer die Schwester, die mich heute hierhergebracht hat oder schon eine andere?« erkundigte er sich.

»Alle anderen Schwestern, inklusive Leethveeschi, sind bereits abgelöst worden«, antwortete die Hudlarerin. »Meine Spezies ka

»Ich… ich glaube, ich habe Angst vor dem Einschlafen«, räumte Hewlitt ein und wunderte sich, warum es ihm weniger peinlich war, vor einem Alien eine Schwäche zuzugeben als vor einem Terrestrier. »We

»Und ob«, erklärte die Schwester. Da

Hewlitt antwortete nicht, de

»We

Erneut antwortete Hewlitt nicht; dieses Mal versuchte er, die hudlarische Logik zu begreifen.

»Außerdem ist diese melfanische Quizsendung schädlich für die geistige Gesundheit, egal, welcher Spezies der Zuschauer angehört. Möchten Sie sich statt dessen vielleicht lieber mit mir unterhalten?«

»Ja, sicher… ich meine, nein«, stammelte Hewlitt. »Schließlich gibt es hier Patienten, die kranker sind und Ihrer Aufmerksamkeit mehr bedürfen als ich. Mir fehlt ja nichts, zumindest im Moment nicht.«

»Zur Zeit sind alle anderen Patienten ruhig und zufrieden, ihr Zustand ist stabil, und sie werden im Schlaf überwacht«, versicherte ihm die Hudlarerin. »Sie hingegen sind wach, und für eine junge und geistig rege Lernschwester ka

Neugierig musterte Hewlitt das riesige Monster mit den sechs Tentakeln, der Sprechmembran, die wie eine fleischige Flagge hin- und herflatterte, und der ledernen Haut, die sämtliche Gliedmaßen und den ganzen Körper wie eine nahtlose Rüstung bedeckte, da

»Danke für die Warnung, aber es besteht keine Gefahr. Bis zum Schichtwechsel morgen früh reicht das noch«, klärte ihn die Hudlarerin auf.

»Ehrlich gesagt, verstehe ich kaum ein Wort von dem, was Sie sagen«, räumte Hewlitt ein. »Zumindest nicht gut genug, um Fragen stellen zu kö

Im Grunde interessierten ihn die Angewohnheiten von Extraterrestriern einen feuchten Kehricht. Aber diese Hudlarerin hier wollte sich offenbar unbedingt mit ihm unterhalten, und sei es nur, um sich die Langeweile zu vertreiben. Andererseits kö

»Nein, von diesem Nahrungspräparat habe ich noch nie etwas gehört«, gab er deshalb ohne große Umschweife zu. »Warum müssen Sie das nehmen, Schwester?«

Als erstes erfuhr er, daß die Hudlarer keinen Mund besaßen und statt dessen etwas hatten, das sie als Absorptionsorgane bezeichneten. Danach führte eine Frage zur anderen.

Die Hudlarer hatten sich auf einem Planeten mit großer Schwerkraft, hohem Druck und einer überaus dichten Atmosphäre zu einer intelligenten Lebensform entwickelt.

Die unteren Atmosphäreschichten ähnelten einer trüben, dickflüssigen Suppe aus kleinen, lebenden tierischen und pflanzlichen Organismen, die durch Absorptionsorgane aufgenommen wurden, von denen der ganze Rücken überzogen war. Da die Hudlarer einen sehr hohen Energieverbrauch hatten, handelte es sich bei dieser Nahrungsaufnahme um einen kontinuierlichen Vorgang.

»Manchmal konzentrieren wir uns zu sehr auf die Arbeit und vergessen unseren nächsten Einsprühtermin«, setzte die Lernschwester ihre Ausführungen fort. »We

We

»Ja, das wollen wir wirklich unter allen Umständen vermeiden«, pflichtete ihr Hewlitt aus tiefstem Herzen bei, we

»Ich bin hier nicht der Patient, sondern Sie, Patient Hewlitt«, korrigierte ihn die Schwester. »Außerdem zeigen Ihre Sensoren einen hohen Erschöpfungszustand an, und es ist sowieso viel zu egoistisch von mir, Sie von Ihrer wohlverdienten Bettruhe abzuhalten. Kö

Schon der Gedanke daran, in seinem schwach beleuchteten Bett, das wie ein Floß in einem dunklen, von furchtbaren Alienmonstern bevölkerten Meer trieb, allein gelassen zu werden, ließ die Angst, die er durch die Unterhaltung mit dieser monströsen Ausnahme ein wenig verdrängt hatte, wieder in ihm hochkommen. Hewlitt wollte einfach nicht schlafen, und deshalb verneinte er die Frage indirekt, indem er eine weitere stellte.