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"Nun ja", sagte die Wirtin müde, "ich weiß ja, worauf Sie zielen und wie fehl Sie dabei gehen. Von Klamm war in allen diesen Dingen keine Spur. Warum hätte er für mich sorgen sollen oder richtiger: wie hätte er überhaupt für mich sorgen kö
"Nein", sagte K, "verwirren wollen wir uns nicht, ich war mit meinen Gedanken noch lange nicht so weit, wie Sie a
"Meinen Sie das alles im Ernst?" fragte die Wirtin.
"Im Ernst", sagte K. schnell, "nur glaube ich, daß Hansens Verwandtschaft mit ihren Hoffnungen weder ganz recht noch ganz unrecht hatte, und ich glaube auch den Fehler zu erke
"Was hat man de
"Klamm zu fragen", sagte K.
"So wären wir also wieder bei Ihnen", sagte die Wirtin.
"Oder bei Ihnen", sagte K. "Unsere Angelegenheiten grenzen aneinander."
"Was wollen Sie also von Klamm?" fragte die Wirtin. Sie hatte sich aufrecht gesetzt, die Kissen auf geschüttelt, um sitzend sich anlehnen zu kö
"Ich habe nichts zu verbergen", sagte K. "Zunächst aber will ich Sie auf etwas aufmerksam machen. Klamm vergißt gleich, sagten Sie. Das kommt mir nun erstens sehr unwahrscheinlich vor, zweitens aber ist es unbeweisbar, offenbar nichts anderes als eine Legende, ausgedacht vom Mädchenverstand derjenigen, welche bei Klamm gerade in Gnade waren. Ich wundere mich, daß Sie einer so platten Erfindung glauben."
"Es ist keine Legende", sagte die Wirtin, "es ist vielmehr der allgemeinen Erfahrung entnommen."
"Also auch durch eine Erfindung zu widerlegen", sagte K. "Da
Die Wirtin schwieg und ließ nur ihren Blick beobachtend an K. auf und ab gehen. Da
"Gern", sagte K., "aber was ich von ihm will, ist schwer zu sagen. Zunächst will ich ihn in der Nähe sehen, da
"Gut", sagte die Wirtin und drückte ihr Gesicht in die Kissen, als sage sie etwas Schamloses. "We
"Das ka
"Dieser Einwand entfällt", sagte die Wirtin, "der Vorsteher ist eine ganz belanglose Person. Haben Sie de
"Mizzi?" fragte K. Die Wirtin nickte. "Sie war dabei", sagte K.
"Hat sie sich geäußert?" fragte die Wirtin.
"Nein", sagte K., "ich hatte aber auch nicht den Eindruck, daß sie das kö
"Nun ja", sagte die Wirtin, "so irrig sehen Sie hier alles an. Jedenfalls: Was der Vorsteher über Sie verfügt hat, hat keine Bedeutung, und mit der Frau werde ich gelegentlich reden. Und we
"Das alles ist nicht entscheidend", sagte K. "Mein Entschluß steht fest und ich würde ihn auch auszuführen versuchen, we
"Schlimmer?" sagte die Wirtin. "Widersetzlichkeit ist es auf jeden Fall. Und nun tun Sie nach Ihrem Willen. Reichen Sie mir den Rock."
Ohne Rücksicht auf K. zog sie sich den Rock an und eilte in die Küche. Schon seit längerer Zeit hörte man Unruhe von der Wirtsstube her. An das Guckfenster war geklopft worden. Die Gehilfen hatten es einmal aufgestoßen und hereingerufen, daß sie Hunger hätten. Auch andere Gesichter waren da
Freilich, K.s Gespräch mit der Wirtin hatte das Kochen des Mittagessens sehr verzögert, es war noch nicht fertig, aber die Gäste waren versammelt. Immerhin hatte niemand gewagt, gegen das Verbot der Wirtin die Küche zu betreten. Nun aber, da die Beobachter am Guckfenster meldeten, die Wirtin komme schon, liefen die Mägde gleich in die Küche, und als K. die Wirtsstube betrat, strömte die erstaunlich zahlreiche Gesellschaft, mehr als zwanzig Leute, Mä
Das siebente Kapitel