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Das Glück im Mitleiden. — We
Warum das» Ich «verdoppeln! — Unsere eigenen Erlebnisse mit dem Auge ansehen, mit dem wir sie anzusehen pflegen, we
Das Zärtlicherwerden. — We
Angeblich höher! — Ihr sagt, die Moral des Mitleidens sei eine höhere Moral, als die des Stoicismus'? Beweist es! aber bemerkt, dass über höher «und» niedriger «in der Moral nicht wiederum nach moralischen Ellen abzumessen ist: de
Loben und Tadeln. — Läuft ein Krieg unglücklich aus, so frägt man nach Dem, der» Schuld «am Kriege sei; geht er siegreich zu Ende, so preist man seinen Urheber. Die Schuld wird überall gesucht, wo ein Misserfolg ist; de
Schöner, aber weniger werth. — Malerische Moralität: das ist die Moralität der steil aufschiessenden Affecte, der schroffen Übergänge, der pathetischen, eindringlichen, furchtbaren, feierlichen Gebärden und Töne. Es ist die halbwilde Stufe der Moralität: man lasse sich durch ihren ästhetischen Reiz nicht verlocken, ihr einen höheren Rang anzuweisen.
Mitempfindung. — Um den Anderen zu verstehen, das heisst, um sein Gefühl in uns nachzubilden, gehen wir zwar häufig auf den Grund seines so und so bestimmten Gefühls zurück und fragen zum Beispiel: warum ist er betrübt? — um da