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Am 13. Julius
Nein, ich betrüge mich nicht! Ich lese in ihren schwarzen Augen wahre Teilnehmung an mir und meinem Schicksal. Ja ich fühle, und darin darf ich meinem Herzen trauen, daß sie — o darf ich, ka
Mich liebt! — und wie wert ich mir selbst werde, wie ich — dir darf ich's wohl sagen, du hast Si
Ob das Vermessenheit ist oder Gefühl des wahren Verhältnisses? — ich ke
Am 16. Julius
Ach wie mir das durch alle Adern läuft, we
— sie ist mir heilig. Alle Begier schweigt in ihrer Gegenwart. Ich weiß nie, wie mir ist, we
Kein Wort von der Zauberkraft der alten Musik ist mir unwahrscheinlich. Wie mich der einfache Gesang angreift! Und wie sie ihn anzubringen weiß, oft zur Zeit, wo ich mir eine Kugel vor den Kopf schießen möchte! Die Irrung und Finsternis meiner Seele zerstreut sich, und ich atme wieder freier.
Am 18. Julius
Wilhelm, was ist unserem Herzen die Welt ohne Liebe! Was eine Zauberlaterne ist ohne Licht! Kaum bringst du das Lämpchen hinein, so scheinen dir die buntesten Bilder an deine weiße Wand! Und we
Man erzählt von dem Bononischen Steine, daß er, we
Den 19. Julius
«Ich werde sie sehen?«ruf «ich morgens aus, we
Eure Idee will noch nicht die meinige weren, daß ich mit dem Gesandten nach gehen soll. Ich liebe die Subordination nicht sehr, und wir wissen alle, daß der Ma
Am 24. Julius
Da dir so sehr daran gelegen ist, daß ich mein Zeichnen nicht vernachlässige, möchte ich lieber die ganze Sache übergehen als dir sagen, daß zeither wenig getan wird.
Noch nie war ich glücklicher, noch nie war meine Empfindung an der Natur, bis aufs Steinchen, aufs Gräschen herunter, voller und i
Lottens Porträt habe ich dreimal angefangen, und habe mich dreimal prostituiert; das mich um so mehr verdrießt, weil ich vor einiger Zeit sehr glücklich im Treffen war. Darauf habe ich de
Ja, liebe Lotte, ich will alles besorgen und bestellen; geben Sie mir nur mehr Aufträge, nur recht oft. Um eins bitte ich Sie: keinen Sand mehr auf die Zettelchen, die Sie mir schreiben. Heute führte ich es schnell nach der Lippe, und die Zähne knisterten mir.
Am 26. Julius
Ich habe mir schon manchmal vorgenommen, sie nicht so oft zu sehn. Ja wer das halten kö
Am 30. Julius
Albert ist angekommen, und ich werde gehen; und we
Indes ka