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Die Region blühte zusehends auf. Der neue israelitische Stadthauptma
Man stand kurz vor der Ernte, und Elia wanderte über die Felder und dankte dem Herrn für die unzähligen Segnungen, die er in den vergangenen Jahren erhalten hatte. Er sah die Leute mit ihren übervollen Getreidekörben, die Kinder, die fröhlich um sie herum spielten. Er winkte ihnen zu, und sie winkten zurück.
Lächelnd kam er bei dem Stein an, bei dem er vor Jahren das Tontäfelchen mit dem Wort Liebe erhalten hatte und wo er nun täglich den So
»Nach einer langen Zeit kam das Wort des Herrn zu Elia, im dritten Jahr: Geh hin und zeige dich Ahab, de
Er sah das Licht. Ein Engel des Herrn stand vor ihm.
»Was ist geschehen?« fragte Elia erschrocken. »Hat Gott Israel vergeben?« »Nein«, antwortete der Engel. »Er will, daß du Sein Volk befreist. Dein Kampf gegen Ihn ist beendet, und in diesem Augenblick segnet Er dich. Er gibt dir die Erlaubnis, Seine Werke auf Erden fortzusetzen.« Elia war bestürzt.
»Warum gerade jetzt, wo mein Herz wieder Frieden gefunden hat?« »Eri
So hüte dich nun, daß du des Herrn, deines Gottes, nicht vergessest. Daß we
»Es ka
Elia und der Junge gelangten zum Fuß des Fünften Berges.
Buschwerk war zwischen den Steinen der Altäre gewachsen.
Seit dem Tode des Priesters war niemand mehr hiergewesen.
»Laß uns hinaufsteigen«, sagte er.
»Das ist verboten.« »Ja, es ist verboten. Doch das heißt nicht, daß es gefährlich ist.« Und Elia nahm den Jungen an der Hand, und sie bega
»Meine Freunde sagen, daß die Assyrer zurückkommen«, sagte der Junge.
»Möglicherweise schon, doch es hat sich trotzdem gelohnt, de
»Ich möchte dort nicht hineingehen«, sagte der Junge, indem er auf sie zeigte.
»Sie werden dir nichts tun. Es sind nur Wolken. Komm mit mir.« Er nahm ihn wieder bei der Hand, und sie stiegen hinauf.
Allmählich gelangten sie in den Nebel. Der Junge klammerte sich an ihn, und obwohl Elia hin und wieder versuchte, mit ihm zu reden, sagte er kein Wort. Sie wanderten auf dem nackten Fels des Gipfels.
»Laß uns umkehren«, bat der Junge.
Elia blieb stehen. Dieser Junge hatte für sein kurzes Leben schon viele Schwierigkeiten und genug Angst erlebt. Kurz darauf traten sie aus dem Nebel und sahen wieder hinunter ins Tal.
»Suche irgendwa
»Ke
»Befreiung.« »Setz dich hier neben mich«, sagte Elia, indem er auf einen Felsen wies. »Ich darf meinen Namen nicht vergessen. Ich muß meine Aufgabe weiterführen, auch we
»Ich habe es gestern abend auf ein Tontäfelchen geschrieben.
Irgend etwas, vielleicht meine Mutter oder ein Engel, sagte es mir. Doch ich fühlte es schon in meinem Herzen.« Elia strich dem Jungen über den Kopf.
»Du hast Gottes Willen lesen kö
»Daher brauche ich dir nichts weiter zu erklären.« »Was ich gelesen habe, war die Traurigkeit in deinen Augen.
Meine Freunde haben es auch bemerkt.« »Diese Traurigkeit, die ihr in meinen Augen gelesen habt, ist ein Teil meiner Geschichte. Doch nur ein kleiner Teil, der nur ein paar Tage dauern wird. Morgen, we
»Wirst du mich vermissen?« fragte er.
»Du hast gesagt, daß die Traurigkeit vergeht, sofern wir voranschreiten«, antwortete der Junge. »Noch ist viel zu tun, um Akbar so schön zu machen, wie meine Mutter es verdient.
Sie geht durch seine Straßen.« »Komm an diesen Ort zurück, we
Unsere Herzen sind auf immer verbunden.« »Hast du mich deshalb auf den Gipfel des Fünften Berges gebracht? Damit ich Israel sehen ka