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»Sie werden kommen«, wiederholte der Kommandant euphorisch. »Alles ist bereit.« Bra

»Sie rühren sich nicht«, sagte der Stadthauptma

Und Elia eri

Allmählich senkten die Lanzenträger ihre Lanzen, die Bogenschützen lockerten die Spa

Die So

Als sich die So

Nur Elia blieb im Tal zurück. Er wanderte eine Zeitlang ziellos umher, bis er das Licht sah. Der Engel des Herrn trat zu ihm.

»Gott hat dein Gebet erhört«, sagte der Engel. »Und er hat deine Seelenqual gesehen.« Elia wandte sich zum Himmel und dankte für den Segen.

»Der Herr ist die Quelle der Herrlichkeit und der Macht. Er hat das assyrische Heer zurückgehalten.« »Nein«, entgegnete der Engel. »Du hast gesagt, Er müsse die Wahl selbst treffen. Und Er hat die Wahl für dich getroffen.« »Laß uns fortgehen«, sagte Elia zur Frau und ihrem Sohn.

»Ich will nicht fort«, antwortete der Junge. »Ich bin stolz auf die Soldaten von Akbar.« Die Mutter zwang ihn, seine Habseligkeiten zusammenzupacken. »Nimm nur mit, was du tragen ka

»Du vergißt, daß wir arm sind und ich nur wenig besitze.« Elia ging hinauf in sein Zimmer. Er blickte um sich, als würde er es nie mehr sehen.

»Danke, daß du mich mitnimmst«, sagte sie. »Bei meiner Heirat war ich gerade fünfzehn Jahre alt und wußte nichts vom Leben.

Unsere Familien hatten alles für uns beschlossen, ich war von Kindesbeinen an auf diesen Augenblick hin erzogen und eingehend darauf vorbereitet worden, meinem Ma

Da

Ich verspürte wieder einen unbändigen Willen zu leben. Du sagtest, ich solle die Buchstaben von Byblos lernen, und um dir eine Freude zu machen, tat ich es. Doch da

»Warum war es nicht immer so?« fragte sie.

»Weil ich Angst hatte. Doch heute habe ich, während ich auf die Schlacht wartete, die Worte des Stadthauptma

»Laß uns nach Israel zurückkehren. Der Herr hat mir bereits gesagt, was ich tun soll, und ich werde es tun. Isebel wird ihre Macht verlieren.« Sie sagte nichts. Wie alle Frauen Phöniziens war sie stolz auf ihre Prinzessin. We

»Es wird eine lange Reise sein, und wir werden nicht eher rasten kö

»Aber deine Liebe wird meine Stütze sein, und in den Augenblicken, in denen ich des Kampfes für Ihn müde bin, werde ich mich in deinen Armen ausruhen kö

Es war schon dunkel, als der Priester am Fuß des Fünften Bergs ankam. In seiner rechten Hand trug er einen Stab und in der linken einen Beutel.

Er holte das heilige Öl aus dem Beutel und bestrich sich damit Stirn und Handgelenke. Da

Doch die Götter schwiegen. Sie hatten bereits alles gesagt, was sie zu sagen hatten, und forderten jetzt nur noch die Erfüllung der Rituale. Propheten gab es nirgendwo mehr – außer in Israel, einem rückständigen Land, das sich noch immer in dem Aberglauben wiegte, daß die Menschen mit dem Schöpfer des Universums kommunizieren ko

Er eri

Da hatte ihm Salomo geholfen, die ersten Schiffe zu bauen, und jetzt besaß Phönizien die größte Handelsflotte der Welt.

Damals war Israel noch eine große Nation gewesen, obwohl es nur einen einzigen Gott anbetete, von dem es nicht einmal den Namen ka

Einer Prinzessin aus Sidon war es gelungen, Salomo zum wahren Glauben zurückzuführen, und er hatte den Göttern des Fünften Bergs einen Altar gebaut. Die Israeliten behaupteten, »der Herr« habe den weisesten seiner Könige gestraft, indem er ihm Kriege schickte, die ihn den Thron kosteten.

Sein Sohn Jerobeam führte den Kult weiter, mit dem sein Vater bego

Isebel hatte recht: Der wahre Glaube blieb nur lebendig, we

Das Blut, das jetzt ihre Hände befleckte, würde von den Göttern, denen sie diente, vergeben werden.

»Bald werden auch meine Hände mit Blut befleckt sein«, sagte der Priester zum schweigenden Berg vor ihm. »So wie Israels Fluch die Propheten sind, so ist Phöniziens Fluch die Schrift.