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Und sie sollen den ganzen Morgen lang beten und flehen, Baal darum bitten, daß er herniederkommt, um zu empfangen, was ihm geopfert wird.

Sie werden laut beten und sich mit ihren Dolchen schneiden und bitten, daß das Kalb vom Gott angenommen werde. Doch nichts dergleichen wird geschehen.

We

In diesem Augenblick wird der Herr das Feuer des Himmels schicken und Sein Opfer verbre

»Allerdings«, fuhr der Engel fort, »ka

Die Frau wachte früh auf und sah Elia auf der Schwelle des Hauses sitzen. Er sah übernächtigt aus.

Sie hätte ihn gern gefragt, was in der Nacht vorgefallen war, doch sie fürchtete seine Antwort. Vielleicht war das Gespräch mit dem Stadthauptma

Doch vielleicht lag es auch an der Tontafel, die sie ihm gegeben hatte. We

»Komm und iß etwas«, sagte sie nur.

Ihr Sohn wachte ebenfalls auf, und sie setzten sich zu dritt zu Tisch und aßen.

»Ich wäre gestern gern bei dir geblieben«, sagte Elia, »doch der Stadthauptma

»Ich hole welches«, sagte Elia.

»Ich möchte mit dir gehen«, bat der Junge.

Die beiden gingen zum Bru

»Laß uns ein wenig zuschauen«, sagte der Junge. »Ich werde auch Soldat sein, we

»Wer von uns beiden ka

»Geh zu dem Ort, an dem gestern der Spion gesteinigt wurde«, sagte der Kommandant. »Nimm einen richtig großen Stein und beschimpfe ihn.« »Warum sollte ich das tun? Der Stein wird mir nicht antworten.« »Da

»Nicht nur die Soldaten, auch deine Mutter und ich, alle, die ihrem Herzen folgen. Alles im Leben verlangt Übung.« »Auch Prophet zu werden?« »Auch, um die Engel zu verstehen. Wir sind so darauf aus, mit ihnen zu reden, daß wir nicht hören, was sie sagen. Zu hören ist nicht leicht. In unseren Gebeten versuchen wir immer zu sagen, wo wir einen Fehler gemacht haben und was wir uns wünschen. Doch der Herr weiß dies alles längst und bittet uns manchmal nur darum, zu hören, was uns das Universum sagt.

Und daß wir geduldig sein sollen.« Der Junge blickte erstaunt. Er schien nichts zu begreifen, de

»Alle Schlachten im Leben dienen dazu, uns etwas zu lehren.

Auch die, die wir verlieren. We

Akbar war stiller als gewöhnlich. Auf dem Hauptplatz redeten die Leute nur leise miteinander, als fürchteten sie, der Wind kö

>Sie kö

Handwerker kö

Für gewöhnlich war dieser Ort voller Menschen. Die Frauen kamen hier zum Waschen, Stoffefärben und Klatschen zusammen. Kein Geheimnis ko

Das feindliche Heer vor den Toren der Stadt wurde größer und größer, doch das Haupt- und Lieblingsthema blieb Prinzessin Isebel, die den König von Israel erobert hatte. Man pries ihre Kühnheit, ihren Mut, und alle Frauen waren sich einig, daß Isebel sofort in ihre Heimat zurückkehren und sie rächen würde, we

An jenem Morgen jedoch war der Platz um den Bru

»Der Priester hat gesagt, wir kö

»Wird der Feind angreifen?« fragte er.

Elia gab keine Antwort. Es hing von der Entscheidung ab, vor die ihn der Engel in der Nacht gestellt hatte.

»Ich habe Angst«, sagte der Junge mit Nachdruck.

»Das zeigt, daß du das Leben liebst. Es ist normal, in bestimmten Augenblicken Angst zu haben.« Elia und der Junge kehrten noch vor Ende des Vormittages nach Hause zurück. Die Frau hatte viele kleine Gefäße mit verschiedenfarbiger Tinte um sich herum.

»Ich muß arbeiten«, sagte sie, indem sie auf die Buchstaben blickte. »Wegen der Dürre ist alles staubig. Die Pinsel verschmutzen, die Tinte vermischt sich mit dem Staub, und das Schreiben wird mühsam.« Elia schwieg. Er wollte ihr seine Sorgen nicht aufbürden. Er setzte sich in eine Ecke des Raumes und versank in Gedanken.