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»Daß sie fortging, hat meinem Dad das Herz gebrochen. Winziger kleiner Kerl, mein Dad. Als ich sechs war, ko
Hagrid zog ein großes, gepunktetes seidenes Taschentuch hervor und schneuzte sich markerschütternd.»Tja… wie auch immer… das war's von mir. Und wie steht's mit Ihnen? Von wem haben Sie's?«
Doch Madame Maxime war plötzlich aufgestanden.
»Mir ist kalt«, sagte sie. Doch so kalt es hier draußen auch immer war, es war nicht a
»Was?«, sagte Hagrid verdutzt.»Nein, gehen Sie nicht! Ich -ich hab noch nie eine andere getroffen!«
»Eine andere was de
Harry hätte Hagrid am liebsten gesagt, er solle jetzt bloß den Mund halten. Da stand er im Schatten verborgen, biß die Zähne zusammen und hoffte auf das Unmögliche – doch es hatte keinen Zweck.
»Eine zweite Halbriesin, natürlich«, sagte Hagrid.
»Wie kö
Sie stürmte davon; große, vielfarbene Feenschwärme flatterten auf, als sie sich wütend durch die Büsche schlug. Hagrid saß immer noch auf der Bank und starrte ihr nach. Es war viel zu dunkel, um sein Gesicht sehen zu kö
»Komm«, sagte Harry sehr leise zu Ron.»Gehen wir…«
Doch Ron rührte sich nicht.
»Was ist los?«, fragte Harry und sah ihn an.
Ron wandte sich mit todernster Miene Harry zu.
»Hast du das gewußt?«, wisperte er.»Daß Hagrid ein Halbriese ist?«
»Nein«, sagte Harry achselzuckend.»Na und?«
Ron sah ihn an und Harry wußte sofort, daß er wieder einmal seine Unwissenheit über die Zaubererwelt kundgetan hatte. Er war bei den Dursleys aufgewachsen, und daher war vieles, was die Zauberer für selbstverständlich hielten, überraschend neu für Harry. Im Laufe seiner Schulzeit hatte er immer weniger von diesen Schnitzern begangen, nun jedoch spürte er, daß die meisten Zauberer nicht»na und?«sagen würden, we
»Ich erklär's dir drin«, sagte Ron leise.»Komm mit…«
Fleur und Roger Davies waren verschwunden, vermutlich weiter ins Buschwerk hinein, wo sie ungestört sein ko
»Also?«, bohrte Harry nach.»Was soll de
»Also, sie sind… sie sind…«, Ron rang nach Worten,»nicht besonders nett«, endete er lahm.
»Wen stört das?«, sagte Harry.»Hagrid ist doch völlig in Ordnung!«
»Das weiß ich auch, aber… verdammt noch mal, kein Wunder, daß er den Mund hält«, sagte Ron kopfschüttelnd.»Ich dachte immer, er sei als Kind in einen vermasselten Verschlingungszauber reingestolpert oder etwas in der Art. Hatte keine Lust, darüber zu sprechen…«
»Aber was ist de
»Na ja… keiner, der ihn ke
»Sie waren ohnehin am Aussterben und da
»Ich weiß nicht, wen die Maxime eigentlich täuschen will«, sagte Harry und sah hinüber zu ihr, die allein und mit sehr betrübter Miene am Richtertisch saß.»We
Harry und Ron verbrachten den restlichen Ballabend damit, in einer Ecke zu sitzen und über Riesen zu fachsimpeln; keiner von beiden hatte Lust zu tanzen. Harry mied möglichst jeden Blick auf Cho und Cedric, und we
Als die Schwestern des Schicksals um Mitternacht zu spielen aufhörten, bekamen sie von allen noch eine letzte Runde Applaus, da
Draußen in der Eingangshalle sahen Harry und Ron, wie Hermine Krum, der auf dem Weg zurück zum Durmstrang-Schiff war, gute Nacht wünschte. Sie versetzte Ron einen sehr kühlen Blick und rauschte ohne ein Wort an ihm vorbei und die Marmortreppe hoch. Harry und Ron folgten ihr, doch auf halber Treppe hörte Harry, wie ihn jemand rief.
»Hey – Harry!«
Es war Cedric Diggory. Harry sah, daß Cho unten in der Halle auf ihn wartete.
»Ja?«, sagte Harry kurz, und Cedric kam zu ihm hochgestürmt.
Er sah ganz so aus, als wollte er vor Ron lieber nicht den Mund aufmachen. Ron zuckte die Achseln, schaute genervt und ging weiter die Treppe hinauf.
»Hör mal…«, sagte Cedric mit gedämpfter Stimme, als Ron verschwunden war.»Ich schulde dir 'nen Gefallen für diese Drachengeschichte. Was ist mit deinem goldenen Ei? Jammert es auch, we
»Ja«, sagte Harry.
»Nun… nimm ein Bad, verstanden?«
»Was?«
»Nimm ein Bad und – ähm – nimm das Ei mit und – hmh – denk im heißen Wasser einfach mal drüber nach. Das wird dir helfen… glaub mir.«
Harry starrte ihn an.
»Und noch was«, sagte Cedric.»Nimm das Badezimmer der Vertrauensschüler. Im fünften Stock, vierte Tür links von dieser Statue von Boris dem Bekloppten. Das Paßwort ist Pinienfrisch. Muß mich jetzt sputen – will ihr noch gute Nacht sagen -«
Er grinste Harry zu und stürzte hastig zum Fuß der Treppe hinunter, wo Cho auf ihn wartete.
Harry stieg allein hoch in den Gryffindor-Turm. Das war ein äußerst merkwürdiger Ratschlag. Warum sollte ihm ein Bad helfen, herauszufinden, was es mit diesem kreischenden Ei auf sich hatte? Wollte Cedric ihn verulken? Versuchte er, Harry wie einen Dummkopf dastehen zu lassen, um bei Cho noch besser abzuschneiden?
Die fette Dame und ihre Freundin Vi dösten in ihrem Bild über dem Porträtloch. Harry mußte»Lichterfeen!«schreien, damit sie endlich aufwachten, und da
»Na schön, we
»Ach ja?«, schrie Ron zurück.»Was de