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»Verschwindet!«, fauchte Ron sie an und fuchtelte mit der Faust, und Pigwidgeon schuhuhte noch ausgelassener, als er so rasch durch die Luft geschleudert wurde.»Hier – nimm du das, Harry«, fügte Ron gedämpft hinzu, und die Drittkläßleri

Im Gemeinschaftsraum waren alle immer noch so sehr damit beschäftigt, Feriendampf abzulassen, daß keiner groß darauf achtete, was um ihn her vor sich ging. Die drei setzten sich ein wenig abseits von den anderen an ein fast schon zugeschneites Fenster, und Harry las vor:

Lieber Harry,

meinen Glückwunsch, daß du an diesem Hornschwanz vorbeigekommen bist. Wer auch immer deinen Namen in den Kelch geworfen hat, wird jetzt nicht sonderlich glücklich sein! Ich wollte dir eigentlich einen Bindehautentzündungs-Fluch vorschlagen, da die Augen die schwächste Stelle eines Drachen sind -

»Genau das, was Krum gemacht hat!«, flüsterte Hermine.

– aber deine List war besser, Hut ab.

Jetzt ruh dich aber nicht auf deinen Lorbeeren aus, Harry. Du hast erst eine Aufgabe geschafft; wer immer dich ins Turnier gebracht hat, wird noch genug Gelegenheit haben, dir etwas anzutun. Halt die Augen offen – besonders we

Schreib mir wieder; ich möchte auch weiterhin von allen ungewöhnlichen Vorkommnissen erfahren.

Sirius

»Er hört sich genauso an wie Moody«, sagte Harry leise und steckte den Brief zurück in den Umhang.»›Immer wachsam!‹ Man kö

»Aber er hat Recht, Harry«, sagte Hermine,»du hast tatsächlich noch zwei Aufgaben vor dir. Du solltest dir dieses Ei wirklich mal genauer ansehen und allmählich herausfinden, was es zu bedeuten hat…«

»Ja, schon gut, schon gut«, brummte Harry. Da

»We

Am Weihnachtsmorgen erwachte Harry ganz plötzlich. Verwundert, was ihn aus dem Schlaf gerissen hatte, öffnete er die Augen. Ein Wesen starrte ihn mit riesigen, grünen Telleraugen aus der Dunkelheit heraus an, und es war ihm so nahe, daß es fast seine Nasenspitze berührte.

»Dobby!«, rief Harry und krabbelte so hastig weg von dem Elfen, daß er fast aus dem Bett fiel.»Was soll de

»Dobby bittet um Verzeihung, Sir!«, quiekte Dobby verschüchtert, preßte die langen Finger auf den Mund und trampelte rückwärts über die Decke.»Dobby will Harry Potter nur frohe Weihnachten wünschen und ihm ein Geschenk bringen, Sir!«

»Ist schon gut«, sagte Harry, noch immer ein wenig kurzatmig, während sein Herzschlag sich wieder beruhigt hatte.»Das nächste Mal – stups mich meinetwegen, aber beug dich bloß nicht so über mein Gesicht wie vorhin…«

Harry zog die Vorhänge des Himmelbetts zurück, nahm die Brille vom Nachttisch und setzte sie auf. Sein Schrei hatte Ron, Seamus, Dean und Neville geweckt. Alle blinzelten mit verquollenen Augen und zerzausten Haaren zwischen ihren Vorhängen hindurch.

»Hat dich jemand angegriffen, Harry?«, fragte Seamus schläfrig.

»Nein, es ist nur Dobby«, murmelte Harry.»Du ka

»Nöh… Geschenke!«, sagte Seamus, dem jetzt ein Berg von Päckchen am Fußende seines Bettes aufgefallen war. Auch Ron, Dean und Neville fanden, da sie nun schon einmal wach waren, kö

»Darf Dobby Harry Potter sein Geschenk geben?«, quiekte er schüchtern.

»Natürlich«, sagte Harry.»Ähm… ich hab auch was für dich.«

Das war eine Lüge; er hatte überhaupt nichts für Dobby gekauft, de

Doch Dobby war maßlos entzückt.

»Socken sind Dobbys liebste, liebste Kleidungsstücke, Sir!«, sagte er, riß sich seine zwei verschiedenfarbigen von den Füßen und zog Onkel Vernons Socken an.

»Ich hab sieben jetzt, Sir… aber Sir…«, sagte er und seine Augen weiteten sich nun, da er die Socken, so weit es ging, hochgezogen hatte, und sie reichten bis zum Saum seiner Shorts,»im Laden haben sie einen Fehler gemacht und Harry Potter zwei gleiche Socken gegeben!«

»O nein, Harry, wie ko

Er warf Dobby ein Paar frisch ausgepackte violette Socken zu sowie den selbst gestrickten Pulli, den ihm seine Mutter geschickt hatte.

Dobby war vor Freude vollkommen aus dem Häuschen.»Sir, das ist sehr lieb von Ihnen!«, quiekte er, und wieder standen Tränen in seinen Augen. Er machte eine tiefe Verbeugung vor Ron.»Dobby wußte schon, daß Sir ein großer Zauberer sein muß, de

»Es sind doch nur Socken«, sagte Ron, der um die Ohren herum leicht rosa angelaufen war, aber gleichwohl ziemlich geschmeichelt aussah.»Irre, Harry -«Er hatte soeben Harrys Geschenk ausgewickelt, einen Hut in den Farben der Chudley Ca

Dobby reichte Harry jetzt ein kleines Päckchen, und heraus kamen – Socken.

»Dobby hat sie selbst gestrickt, Sir!«, sagte der Elf glücklich.»Er hat die Wolle von seinem Lohn gekauft, Sir!«

Die linke Socke hatte ein Besenmuster auf Hellrot, die rechte Socke war grün und hatte kleine Knubbel.

»Die sind… wirklich… ja, vielen Dank, Dobby«, sagte Harry und zog sie an, was wiederum Glückstränen aus Dobbys Augen rollen ließ.

»Dobby muß jetzt gehen, Sir, in der Küche kochen wir schon das Weihnachtsessen!«, sagte Dobby, winkte Ron und den anderen zum Abschied zu und trippelte aus dem Schlafsaal.

Harrys andere Geschenke waren doch etwas brauchbarer als Dobbys ungleiches Sockenpaar – ausgenommen natürlich das der Dursleys, das aus einem einzigen Papiertaschentuch bestand, ein Rekord an Gemeinheit.

Harry vermutete, daß auch sie das Würgzungen-Toffee nicht vergessen hatten. Hermine hatte Harry ein Buch geschenkt, Quidditch-Ma