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Harry hatte Cho noch immer nicht gefragt, ob sie mit ihm zum Ball gehen wollte. Er und Ron wurden allmählich nervös, doch Harry meinte, Ron würde ohne Partnerin bei weitem nicht so dumm dastehen wie er; immerhin sollten Harry und die anderen Champions den Ball eröffnen.

»Es gibt ja immer noch die Maulende Myrte«, sagte er trübselig, in Gedanken bei dem Geist, der im Mädchenklo im zweiten Stock spukte.

»Harry – wir müssen die Zähne zusammenbeißen und es einfach tun«, sagte Ron am Freitagmorgen in einem Ton, als ob es darum ginge, eine unei

»Ähm – einverstanden«, sagte Harry.

Doch jedes Mal, we

Er ko

»Wir sehen uns beim Abendessen«, rief er Ron und Hermine zu und sprintete die Treppe hoch.

Er mußte Cho doch nur um ein Wort unter vier Augen bitten, das war alles… auf der Suche nach ihr hastete er durch die rappelvollen Gänge und da

»Ähm – Cho? Kö

Kichern sollte verboten werden, dachte Harry zornig, als alle Mädchen um Cho herum damit anfingen. Sie allerdings nicht. Sie sagte»gut«und folgte ihm außer Hörweite ihrer Klassenkameradi

Harry wandte sich zu ihr um und sein Magen tat einen merkwürdigen Hüpfer, als ob er beim Treppabgehen eine Stufe verpaßt hätte.

»Ähm«, sagte er.

Er ko

Die Worte kamen heraus, bevor Harry seine Zunge richtig um sie geschlungen hatte.

»Willuballmimir?«

»Wie bitte?«, sagte Cho.

»Willst du – willst du mit mir zum Ball gehen?«, sagte Harry.

Warum mußte er jetzt rot werden? Warum?

»Oh!«, sagte Cho und auch sie wurde rot.»Oh, Harry, tut mir wirklich Leid«, und sie sah tatsächlich danach aus.»Ich bin schon mit jemand anderem verabredet.«

»Oh«, sagte Harry.

Es war doch komisch; noch vor einem Augenblick hatten sich seine Eingeweide gewunden wie ein Haufen Schlangen, doch plötzlich schien er überhaupt keine Eingeweide mehr zu haben.

»Oh, schon gut«, sagte er,»kein Problem.«

»Tut mir wirklich Leid«, sagte sie noch mal.

»Schon gut«, sagte Harry.

Sie standen da und sahen sich an, da

»Ja«, sagte Harry.

»Gut, bis da

Da

»Mit wem gehst du de

»Oh – mit Cedric«, sagte sie.»Cedric Diggory.«

»Oh, verstehe«, sagte Harry.

Seine Eingeweide waren wieder da. Allerdings fühlten sie sich jetzt an, als wären sie zwischenzeitlich mit Blei gefüllt worden.

Das Abendessen hatte Harry völlig vergessen und langsam stieg er die Treppen zum Gryffidor-Turm hoch. Chos Stimme klang ihm bei jedem Schritt in den Ohren. ›Cedric -Cedric Diggorys In letzter Zeit hatte er eigentlich bego

»Lichterfee«, sagte er dumpf zu der fetten Dame – das Paßwort war tags zuvor geändert worden.

»Ja, in der Tat, mein Lieber!«, trällerte sie, zupfte ihr neues Lametta-Haarband zurecht und schwang beiseite, um ihn einzulassen.

Harry trat in den Geineinschaftsraum und sah sich um. Zu seiner Überraschung sah er Ron mit aschgrauem Gesicht an einem Tisch weit hinten sitzen. Bei ihm saß Gi

»Was gibt's, Ron?«, sagte Harry und setzte sich dazu.

Ron hob den Kopf und sah Harry mit einem Ausdruck blinden Entsetzens an.»Warum hab ich das nur getan?«, stieß er wütend hervor.»Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist!«

»Was de

»Er – ähm – er hat eben Fleur Delacour gefragt, ob sie mit ihm zum Ball gehen will«, sagte Gi

»Du hast was?«, sagte Harry.

»Ich weiß nicht, was mich da geritten hat!«, keuchte Ron.»Was war mit mir los? Da waren Leute – überall – ich muß verrückt geworden sein – und alle haben zugesehen! Es war in der Eingangshalle, sie stand da und unterhielt sich mit Diggory, und ich bin nur so an ihr vorbeigegangen – da hat es mich irgendwie gepackt – und ich hab sie gefragt!«

Ron stöhnte und schlug die Hände vors Gesicht. Er sprach weiter, doch seine Worte waren kaum zu verstehen.»Sie hat mich angeschaut, als wär ich eine Meeresschnecke oder so was. Hat nicht geantwortet. Und da

»Sie hat was von einer Veela«, sagte Harry.»Du hattest Recht – ihre Großmutter war eine. Es war nicht dein Fehler, ich wette, du bist in dem Moment an ihr vorbeigegangen, als sie Diggory mit ihrem unheimlichen Charme besprühte, und du hast was davon abbekommen – aber das hat ihr nichts genutzt. Er geht mit Cho Chang.«

Ron sah auf.

»Ich hab sie eben noch gefragt, ob sie mit mir kommen will«, sagte Harry traurig,»und sie hat es mir erzählt.«

Gi

»Das ist doch verrückt«, sagte Ron,»jetzt sind wir die Einzigen, die niemanden haben – na ja, außer Neville. Hey – rat mal, wen er gefragt hat! Hermine!«

»Wie bitte?«Harry war durch diese verblüffende Neuigkeit ganz von den eigenen Sorgen abgelenkt.

»Ja, stimmt!«, sagte Ron und fing an zu lachen, was ihm wieder ein wenig Farbe ins Gesicht trieb.»Er hat es mir nach Zaubertränke gesagt! Sie sei ja immer so nett zu ihm gewesen, hätte ihm bei den Hausaufgaben geholfen und alles – aber sie hätte gesagt, sie sei schon verabredet. Ha! Denkste! Sie wollte nur nicht mit Neville… na ja, ich meine, wer will das schon?«

»Hört auf!«, sagte Gi

In diesem Augenblick kletterte Hermine durch das Porträtloch.

»Warum wart ihr beide nicht beim Abendessen?«, fragte sie und kam an ihren Tisch.

»Weil – seid still, ihr beiden -, weil sie gerade eben Körbe von zwei Mädchen gekriegt haben!«, antwortete Gi

Das ließ Harry und Ron verstummen.

»Wie nett von dir, Gi

»Alle gut Aussehenden sind schon weg, Ron?«, sagte Hermine schnippisch.»Eloise Midgeon sieht allmählich immer hübscher aus, oder? Nun, ich bin sicher, irgendwo findet ihr irgendeine, die euch haben will.«

Doch Ron starrte Hermine an, als würde er sie plötzlich in einem ganz anderen Licht sehen.»Hermine, Neville hat Recht – du bist tatsächlich ein Mädchen…«

»Oh, gut beobachtet«, sagte sie bissig.

»Nun ja – du ka

»Nein, ka

»Ach, nun hab dich nicht so«, sagte Ron ungeduldig,»wir brauchen Partneri