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»Aber über die Malfoys ka
Ein Anflug von Furcht trat in Dobbys riesige Augen.
»Dobby – Dobby kö
Dobby stand einen Moment lang am ganzen Leib zitternd da, zu Tode erschrocken über seine eigene Kühnheit – da
Harry packte Dobby an der Krawattenschlaufe und zerrte ihn vom Tisch weg.
»Danke, Harry Potter, danke«, japste Dobby und rieb sich den Kopf.
»Du brauchst nur noch ein wenig Übung«, sagte Harry.
»Übung!«, piepste Winky zornig.»Du, du solltest dich schämen vor dir selbst, Dobby, so über deine Meister zu reden!«
»Sie sind nicht mehr meine Meister!«, sagte Dobby trotzig.»Dobby schert sich nicht mehr darum, was sie denken!«
»Du bist ein böser Elf, Dobby!«, stöhnte Winky und wieder ra
»Winky«, sagte Hermine eindringlich.»Ich bin ziemlich sicher, daß Mr Crouch auch ohne dich sehr gut zurechtkommt. Wir haben ihn gesehen, weißt du -«
»Sie haben meinen Meister gesehen?«, hauchte Winky, hob das tränenverschmierte Gesicht aus ihrem Rock und glubschte Hermine an.»Sie haben ihn gesehen, hier in Hogwarts?«
»Ja«, sagte Hermine.»Er und Mr Bagman sind Richter im Trimagischen Turnier.«
»Mr Bagman ist auch da?«, piepste Winky, und zu Harrys großer Überraschung (und nach ihren Gesichtern zu schließen ging es Ron und Hermine genauso) sah sie plötzlich wieder zornig aus.»Mr Bagman ist ein böser Zauberer! Ein sehr böser Zauberer! Mein Meister mag ihn gar nicht, o nein, überhaupt nicht!«
»Bagman – soll böse sein?«, sagte Harry.
»O ja«, sagte Winky und nickte eifrig mit dem Kopf.»Mein Meister hat Winky ein paar Dinge erzählt! Aber Winky verrät es nicht… Winky bewahrt die Geheimnisse ihres Meisters…«
Wieder brach sie in Tränen aus und schluchzte erstickt in ihren Rock.»Armer Meister, armer Meister, keine Winky mehr da, um ihm zu helfen!«
Sie brachten aus Winky kein vernünftiges Wort mehr heraus. Sie überließen sie ihren Tränen, tranken ihren Tee und unterhielten sich mit Dobby, der glücklich über sein Leben als freier Elf plauderte und ihnen erzählte, was er alles mit seinem ersten Geld anfangen wollte.
»Dobby kauft als Erstes einen Pullover, Harry Potter!«, sagte er ausgelassen und deutete auf seine nackte Brust.
»Ich mach dir 'nen Vorschlag, Dobby«, sagte Ron, der den Elfen offenbar richtig ins Herz geschlossen hatte,»ich schenk dir den Pulli, den mir meine Mutter zu Weihnachten strickt, ich bekomme immer einen von ihr. Du hast doch nichts gegen Kastanienbraun?«
Dobby war entzückt.
»Für dich müssen wir ihn vielleicht ein wenig einlaufen lassen«, erklärte Ron,»aber zusammen mit deinem Teewärmer steht er dir sicher gut.«
Als sie Anstalten machten zu gehen, scharten sich plötzlich viele der Küchenelfen um sie und boten ihnen Leckereien zum Mitnehmen an. Hermine lehnte ab, mit peinlich berührtem Blick auf die sich verbeugenden und knicksenden Elfen, doch Harry und Ron stopften ihre Taschen mit Kremschnitten und Pasteten voll.
»Vielen Dank«, sagte Harry zu den Elfen, die sich allesamt an der Tür versammelt hatten, um gute Nacht zu sagen.»Bis bald, Dobby!«
»Harry Potter… darf Dobby Sie mal besuchen kommen, Sir?«, fragte Dobby schüchtern.
»Natürlich darfst du«, sagte Harry, und Dobby strahlte.
»Wißt ihr was?«, sagte Ron, als sie die Küche verlassen hatten und die Treppe hoch zurück in die Eingangshalle stiegen.»All die Jahre war ich ganz beeindruckt von Fred und George, wie sie ständig Essen aus der Küche geklaut haben – tja, es ist ja nicht besonders schwierig, oder? Die werfen es einem ja nach!«
»Ich glaube, das ist das Beste, was diesen Elfen passieren ko
»Hoffentlich sehen sie sich Winky nicht allzu genau an«, sagte Harry.
»Ach, die wird sich schon wieder fangen«, entgegnete Hermine, klang jedoch ein wenig unsicher.»Sobald sie den Schock überwunden und sich an Hogwarts gewöhnt hat, wird sie sehen, wie viel besser es ihr geht ohne diesen Widerling von Crouch.«
»Sie scheint ihn ja zu lieben«, mampfte Ron (er hatte gerade in eine Kremschnitte gebissen).
»Hält aber nicht viel von Bagman, oder?«, sagte Harry.»Ich frag mich, was Crouch zu Hause so über ihn erzählt hat.«
»Wahrscheinlich, daß er kein besonders guter Abteilungsleiter ist«, sagte Hermine,»und ehrlich gesagt… da ist was dran, meint ihr nicht?«
»Ich würde trotzdem lieber für ihn als für den ollen Crouch arbeiten«, sagte Ron.»Ludo Bagman hat wenigstens Si
»Laß das bloß nicht Percy hören«, sagte Hermine milde lächelnd.
»Natürlich, Percy würde für keinen arbeiten wollen, der Si
Die unerwartete Aufgabe
»Potter! Weasley! Werden Sie wohl zuhören?«
Professor McGonagalls gereizte Stimme knallte wie ein Peitschenhieb durch den Verwandlungsunterricht. Harry und Ron zuckten zusammen und sahen auf.
Die Dienstagsstunde war fast zu Ende; sie hatten ihre Sachen zusammengeräumt, und die Perlhühner, die sie in Meerschweinchen verwandelt hatten, steckten nun in einem großen Käfig auf Professor McGonagalls Schreibtisch (Nevilles Meerschweinchen hatte allerdings noch Federn); auch ihre Hausaufgaben hatten sie von der Tafel abgeschrieben (»Erläutern Sie anhand von Beispielen, wie der Verwandlungszauber aussehen muß, we
»Nun, Potter und Weasley waren so nett uns zu zeigen, wie erwachsen sie schon sind«, sagte Professor McGonagall und warf den beiden einen zornigen Blick zu.
Der Kopf von Harrys Kabeljau – den Rons Papagei soeben mit dem Schnabel glatt abgetre
»Ich habe eine Ankündigung für Sie alle. Der Weihnachtsball rückt näher – er gehört traditionell zum Trimagischen Turnier und bietet uns die Gelegenheit, unsere ausländischen Gäste ein wenig näher ke
Lavender Brown brach in schrilles Giggeln aus. Parvati Patil stieß ihr unsanft in die Rippen, doch auch ihrem Gesicht war die unendliche Mühe anzusehen, mit der sie einen Kicheranfall bekämpfte. Beide wandten sich zu Harry um. Professor McGonagall achtete nicht auf sie, was Harry als ausgesprochen unfair empfand, wo sie doch soeben ihn und Ron gerüffelt hatte.
»Sie werden Ihre Festumhänge tragen«, fuhr Professor McGonagall fort,»und der Ball wird am ersten Weihnachtsfeiertag um acht Uhr abends in der Großen Halle begi