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»So kalt ist es doch auch wieder nicht«, sagte Hermine und warf ihnen einen gereizten Blick zu.»Warum haben sie keine dicken Umhänge mitgebracht?«

»Hierher! Kommt und setzt euch hierher!«, zischte Ron.»Hierher! Hermine, rück auf und mach Platz -«

»Was?«

»Zu spät«, sagte Ron enttäuscht.

Viktor Krum und seine Mitschüler aus Durmstrang hatten sich am Slytherin-Tisch niedergelassen. Harry sah Malfoy, Crabbe und Goyle in die Runde feixen. Jetzt beugte sich Malfoy vor und sprach Krum an.

»Jaah, recht so, schleim dich nur bei ihm ein, Malfoy«, höhnte Ron.»Aber ich wette, Krum durchschaut ihn sofort… der hat doch ständig Leute, die um ihn rumscharwenzeln… wo, glaubst du, schlafen die eigentlich? Wir kö

Hermine schnaubte.

»Sie sehen um einiges glücklicher aus als die anderen aus Beauxbatons«, sagte Harry.

Die Durmstrangs zogen ihre schweren Pelze aus und sahen mit interessierten Mienen zum Sternengewölbe hoch; einige nahmen die goldenen Teller und Schalen in die Hände und musterten sie offenbar recht beeindruckt.

Oben am Lehrertisch trug Filch, der Hausmeister, zusätzliche Stühle herbei. Zu dieser festlichen Gelegenheit trug er seinen muffigen alten Frack. Überrascht stellte Harry fest, daß er vier Stühle dazustellte, je zwei zur Linken und zur Rechten Dumbledores.

»Aber es sind doch nur zwei Leute dazugekommen«, sagte Harry.»Warum bringt Filch da

»Hmh?«, mummelte Ron. Noch immer starrte er voll Begeisterung auf Krum.

Als alle Schüler hereingekommen waren und ihre Plätze gefunden hatten, traten die Lehrer ein, gingen in einer Reihe hoch zu ihrem Tisch und setzten sich. Den Schluß bildeten Professor Dumbledore, Professor Karkaroff und Madame Maxime. Die Gäste aus Beauxbatons sprangen auf, sobald sie ihre Schulleiterin sahen. Einige Hogwarts-Schüler lachten. Den Beauxbatons schien es jedoch keineswegs peinlich, und sie nahmen ihre Plätze erst wieder ein, als sich Madame Maxime links von Dumbledore niedergelassen hatte. Dumbledore jedoch blieb stehen und die Große Halle verstummte.

»Guten Abend, meine Damen und Herren, Geister und – vor allem – Gäste«, sagte Dumbledore, sah in die Runde und strahlte die ausländischen Schüler an.»Ich habe das große Vergnügen, Sie alle in Hogwarts willkommen zu heißen. Ich bin sicher, daß Sie eine angenehme und vergnügliche Zeit an unserer Schule verbringen werden.«

Eines der Mädchen aus Beauxbatons, das immer noch einen Schal um den Kopf geschlungen hatte, lachte unverhohlen spöttisch.

»Keiner zwingt dich, hier zu sein!«, zischelte Hermine und warf ihr einen zornfunkelnden Blick zu.

»Das Turnier wird nach dem Festessen offiziell eröffnet«,sagte Dumbledore.»Nun lade ich alle ein, zu essen, zu trinken und sich wie zu Hause zu fühlen!«Er setzte sich, und Harry sah, wie Karkaroff sich sofort zu ihm neigte und ihn in ein Gespräch verwickelte.

Die Schüsseln und Teller vor ihnen füllten sich wie immer mit Speisen. Die Hauselfen in der Küche schienen alle Register ihres Kö

»Was ist das de

»Bouillabaisse«, sagte Hermine.

»We

»Es ist ein französisches Gericht«, sagte Hermine.»Ich hab es vorletzten Sommer in den Ferien gegessen, schmeckt ganz gut.«

»Das glaub ich dir aufs Wort«, sagte Ron und tat sich eine Portion Blutwurst auf.

In der Großen Halle schien viel mehr los zu sein als sonst, obwohl kaum zwanzig Gastschüler hier waren; vielleicht entstand der Eindruck, weil ihre farbigen Schuluniformen sich so auffällig von den schwarzen Umhängen der Hogwarts-Schüler unterschieden. Nun, da die Durmstrangs ihre Pelze abgelegt hatten, zeigte sich, daß sie Umhänge in sattem Blutrot trugen.

Hagrid kam zwanzig Minuten nach Begi

»Die Kröter gedeihen, Hagrid?«, rief Harry.

»Prächtig«, erwiderte Hagrid glücklich.

»Tja, da ka

In diesem Augenblick sagte eine Stimme:»Versei'ung, möchten Sie noch von dieser Bouillabaisse essen?«

Es war das Mädchen von Beauxbatons, das während Dumbledores Rede gelacht hatte. Sie hatte nun doch ihren Schal abgelegt. Ihr langer, silbrig blonder Haarschopf fiel ihr fast bis zur Taille. Sie hatte große, dunkelblaue Augen und ebenmäßige, makellos weiße Zähne.

Ron lief purpurrot an. Er starrte zu ihr hoch, öffnete den Mund, um zu antworten, doch er brachte nur ein schwächliches Gegurgel heraus.

»Nein, bitte sehr«, sagte Harry und schob dem Mädchen die Schüssel hin.

»Sie sind damit fertig?«

»Jaah«, hauchte Ron.»Jaah, wirklich ganz hervorragend.«

Sie nahm die Schüssel und trug sie umsichtig hinüber zum Ravenclaw-Tisch. Ron glotzte dem Mädchen nach, als hätte er noch nie eines gesehen. Harry fing an zu lachen, was Ron offenbar zur Besi

»Sie ist eine Veela!«, stieß er mit heiserer Stimme hervor.

»Natürlich nicht!«, sagte Hermine bissig.»Ich seh sonst keinen, der sie wie ein Idiot anglubscht!«

Doch damit hatte sie nicht ganz Recht. Als das Mädchen die Halle durchquerte, wandten sich viele Jungenköpfe nach ihr um, und einigen schien es ganz wie Ron die Sprache zu verschlagen.

»Ich sag euch, das ist kein normales Mädchen!«, sagte Run und lehnte sich zur Seite, damit er sie im Blick behalten ko

»Findest du wohl«, sagte Harry unwillkürlich. Zufällig saß Cho Chang nur ein paar Plätze von dem Mädchen mit dem Silberhaar entfernt.

»We

Sie deutete hoch zum Lehrertisch. Die beiden vorhin noch leeren Plätze waren nun besetzt. Zur anderen Seite von Professor Karkaroff saß Ludo Bagman und neben Madame Maxime saß Percys Chef, Mr Crouch.

»Was tun die de

»Sie haben doch das Trimagische Turnier organisiert«, sagte Hermine.»Ich vermute mal, sie wollten bei der Eröffnung dabei sein.«

Der Nachtisch kam, und auch hier waren, wie ihnen auffiel, eine Reihe unbeka

Sobald die goldenen Teller leer geputzt waren, erhob sich Dumbledore von neuem. Die Halle war nun von angenehmer Spa

»Der Augenblick ist gekommen«, sagte Dumbledore und lächelte in das Meer der ihm zugewandten Gesichter.»Das Trimagische Turnier ka

»Die was?«, murmelte Harry.

Ron zuckte die Achseln.

»- nur um unser diesjähriges Verfahren zu erklären. Doch jenen, die sie noch nicht ke