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»Meine liebe Madame Maxime«, sagte er.»Willkommen in Hogwarts.«
»Dumblydorr«, sagte Madame Maxime mit tiefer Stimme.»Isch 'offe, Sie befinden sisch wohl?«
»In exzellenter Verfassung, danke, Madame«, sagte Dumbledore.
»Meine Schüler«, sagte Madame Maxime und wies mit ihrer riesigen Hand lässig nach hinten.
Harry, der wie geba
»Ist Karkaroff schon angekommen?«, fragte Madame Maxime.
»Er sollte jeden Moment eintreffen«, sagte Dumbledore.»Möchten Sie vielleicht hier warten und ihn begrüßen oder würden Sie lieber hineingehen und sich ein wenig aufwärmen?«
»Aufwärmen, würde isch sagen«, sagte Madame Maxime.»Aber die 'ferde -«
»Unser Lehrer für die Pflege magischer Geschöpfe wird sich mit Vergnügen um sie kümmern«, sagte Dumbledore,»sobald er sich von einem kleinen Notfall lösen ka
»Kröter«, murmelte Ron Harry ins Ohr und fing an zu grinsen.
»Meine Rosse verlangen – ahm – eine 'arte 'and«, sagte Madame Maxime mit einer Miene, als bezweifelte sie, daß der zuständige Lehrer in Hogwarts der richtige Ma
»Ich versichere Ihnen, daß Hagrid dieser Aufgabe vollkommen gewachsen ist«, sagte Dumbledore lächelnd.
»Serr gutt«, sagte Madame Maxime mit einer leichten Verbeugung,»würden Sie bitte diesem 'Agrid mitteilen, daß die 'ferde nur Single Malt Whisky saufen?«
»Dafür wird selbstverständlich gesorgt, Madame«, sagte Dumbledore ebenfalls mit einer Verbeugung.
»Kommt«, sagte Madame Maxime gebieterisch zu ihren Schülern, und das versammelte Hogwarts teilte sich, um ihr und ihrem Gefolge einen Weg die steinerne Treppe hinauf zu öffnen.
»Wie groß, glaubt ihr, werden die Pferde von Durmstrang sein?«, sagte Seamus Fi
»Tja, we
»Vielleicht sind sie abgehauen«, sagte Ron hoffnungsvoll.
»Sag bloß nicht so was«, sagte Hermine schaudernd.»Stell dir vor, dieses Gekröse krabbelt auf den Ländereien rum…«
Sie standen jetzt bibbernd da und warteten auf die Ankunft der Schüler aus Durmstrang. Die meisten ließen die Blicke hoffnungsvoll über den Himmel schweifen. Ein paar Minuten lang wurde die Stille nur durch das Schnauben und Stampfen von Madame Maximes Pferden unterbrochen. Doch da
Harry lauschte; ein lautes, ganz und gar unvertrautes, schauriges Geräusch kam aus der Dunkelheit; ein gedämpftes Pochen und ein Saugen, als ob ein riesiger Staubsauger ein Flußbett entlangrauschte…
»Der See!«, rief Lee Jordan und deutete hinüber aufs Wasser.»Seht euch den See an!«
Dort, wo sie standen, oben auf der begrünten Anhöhe mit Blick über die Ländereien, ko
Etwas wie ein langer schwarzer Pfahl bega
»Es ist ein Mast!«, sagte er zu Ron und Hermine.
Langsam und majestätisch erhob sich das Schiff aus dem Wasser und schimmerte im Mondlicht. Es hatte etwas merkwürdig Gerippehaftes an sich, als wäre es ein geborgenes Wrack, und die trüben, verschwommenen Lichter, die aus seinen Bullaugen schimmerten, sahen aus wie Geisteraugen.
Endlich, mit einem gewaltigen Schmatzen und Schwappen, tauchte das Schiff zur Gänze auf, tänzelte über das aufgewühlte Wasser und glitt auf das Ufer zu.
Nun gingen Leute von Bord; ihre Umrisse waren vor den Lichtern der Bullaugen zu sehen. Sie alle, fiel Harry auf, schienen ungefähr die Statur von Crabbe und Goyle zu haben… doch da
»Dumbledore!«, rief er mit Inbrunst, als er die Anhöhe erreicht hatte,»wie geht's Ihnen, altes Haus, wie geht's?«
»Glänzend, danke, Professor Karkaroff«, erwiderte Dumbledore.
Karkaroff hatte eine sonore, ölige Stimme; als er in das Licht trat, das aus dem Schloßportal fiel, sahen sie, daß er groß und schlank war wie Dumbledore, doch sein weißes Haar war kurz und sein Spitzbart (der in einem kleinen Gekräusel endete) ko
»Das gute alte Hogwarts«, sagte er und sah lächelnd hoch zum Schloß; seine Zähne waren ziemlich gelb und Harry fiel auf, daß sein Lächeln sich nicht auf seine Augen erstreckte, deren Blick kalt und scharf blieb.»Wie schön, wieder hier zu sein, wie schön… Viktor, komm rein in die Wärme… Sie haben nichts dagegen, Dumbledore? Viktor hat einen leichten Schnupfen…«
Karkaroff winkte einem seiner Schüler. Als der Junge vorbeiging, erhaschte Harry einen Blick auf eine markante Adlernase und dichte schwarze Brauen. Er brauchte nicht erst Ron, der ihm einen Schlag auf den Arm versetzte, oder das Zischen in seinem Ohr, um dieses Profil zu erke
»Harry – das ist Krum!«
Der Feuerkelch
»Nicht zu fassen!«, sagte Ron völlig entgeistert. Sie reihten sich jetzt mit den anderen Hogwarts-Schülern hinter den Durmstrangs ein und folgten ihnen die Treppe hoch zum Schloß.»Krum, Harry! Viktor Krum!«
»Um Himmels willen, Ron, er ist doch nur ein Quidditch-Spieler«, sagte Hermine.
»Nur ein Quidditch-Spieler?«Ron sah sie an, als hätte er sich verhört.»Hermine – er ist einer der besten Sucher der Welt! Ich hatte keine Ahnung, daß er noch zur Schule geht!«
Auf dem Weg durch die Eingangshalle hinüber zur Großen Halle sah Harry, wie Lee Jordan immer wieder in die Luft sprang, um wenigstens einen Blick auf Viktor Krum zu erhaschen. Einige Mädchen aus der sechsten Klasse stöberten unterdessen hektisch in ihren Taschen -»O nein, bin ich bescheuert, ich hab nicht mal 'ne Feder mit…«-»Glaubst du, er schreibt mir mit Lippenstift ein Autogramm auf den Hut?«
»Also wirklich«, sagte Hermine naserümpfend, als sie an den Mädchen vorbeigingen, die sich jetzt wegen des Lippenstifts kabbelten.
»Ich jedenfalls hol mir auch ein Autogramm, we
»Nö, die sind oben in meiner Tasche«, erwiderte Harry.
Sie gingen hinüber zum Gryffindor-Tisch. Ron setzte sich mit Bedacht so hin, daß er den Eingang im Auge behalten ko