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Harry tat, wie ihm geheißen; Dumbledore deckte Moody mit dem Mantel zu und kletterte aus dem Koffer. Da

»Vielsaft-Trank, Harry«, sagte Dumbledore.»Du siehst, wie einfach es war, und zugleich genial. De

Dumbledore blickte hinunter auf den Moody im Koffer.»Der Doppelgänger hat das ganze Jahr über immer wieder etwas davon abgeschnitten, du siehst, wo die Büschel fehlen. Aber ich würde vermuten, bei all der Aufregung heute Abend hat unser falscher Moody womöglich vergessen, den Trank so regelmäßig wie nötig zu schlucken… stündlich… und zur vollen Stunde… wir werden sehen.«

Dumbledore zog den Stuhl unter dem Schreibtisch hervor und setzte sich, die Augen auf den bewußtlosen Moody auf dem Boden gerichtet. Auch Harry starrte ihn an. Minutenlang sprachen sie kein Wort…

Da

Harry sah einen Ma

Draußen auf dem Korridor ertönten hastige Schritte. Snape kam zurück, mit Winky auf den Fersen. Professor McGonagall folgte ihm einen Augenblick später.

»Crouch!«, sagte Snape und blieb wie angewurzelt im Türrahmen stehen.»Barty Crouch!«

»Du meine Güte«, sagte Professor McGonagall, und auch sie erstarrte und sah hinunter zu dem Ma

Winky, schmutzig und zerzaust, lugte hinter Snapes Beinen hervor. Ihr Mund öffnete sich weit und sie stieß einen spitzen Schrei aus.»Meister Barty, Meister Barty, was machen Sie de

Sie stürzte vor und warf sich auf die Brust des jungen Ma

»Er ist nur geschockt, Winky«, sagte Dumbledore.»Bitte tritt zur Seite. Severus, haben Sie das Elixier?«

Snape reichte Dumbledore ein Glasfläschchen mit einer vollkommen klaren Flüssigkeit: das Veritaserum, mit dem er Harry im Unterricht gedroht hatte. Dumbledore stand auf, beugte sich über den Ma

»Kö

Die Lider des Ma

»Ja«, murmelte er.

»Ich möchte, daß Sie uns erzählen, wie Sie hierher gekommen sind«, sagte Dumbledore leise.»Wie sind Sie aus Askaban entkommen?«

Crouch holte tief und bebend Luft, da

Die zitternde Winky schüttelte den Kopf.»Reden Sie nicht weiter, Meister Barty, reden Sie nicht weiter, Sie machen Ihrem Vater noch Ärger!«

Doch Crouch holte erneut tief Luft und fuhr mit derselben matten Stimme fort:»Die Dementoren sind blind. Sie spürten, wie ein gesunder und ein sterbender Mensch in die Mauern von Askaban kamen. Und sie spürten, daß ein gesunder und ein sterbender Mensch Askaban wieder verließen. Mein Vater schmuggelte mich hinaus, ich hatte die Gestalt meiner Mutter angenommen für den Fall, daß uns ein Gefangener durch die Gitter seiner Zellentür beobachtete.

Meine Mutter starb kurz danach in Askaban. Sie achtete sorgfältig darauf, bis zum Ende regelmäßig den Vielsaft-Trank einzunehmen. Sie wurde unter meinem Namen und in meiner Gestalt begraben. Alle glaubten, sie sei ich.«

Die Lider des Ma

»Und was tat Ihr Vater mit Ihnen, als er Sie bei sich zu Hause hatte?«, fragte Dumbledore leise.

»Er tat so, als wäre meine Mutter gestorben. Ein stilles Begräbnis im kleinsten Kreis. Das Grab ist leer. Die Hauselfe hatte mich wieder aufgepäppelt. Da

»Wie hat Ihr Vater Sie gefügig gemacht?«, fragte Dumbledore weiter.

»Mit dem Imperius-Fluch«, sagte Crouch.»Ich stand unter der Herrschaft meines Vaters. Er zwang mich, Tag und Nacht den Tarnurnhang zu tragen. Ich war immer mit der Hauselfe zusammen. Sie war meine Wärterin und meine Pflegerin. Sie hatte Mitleid mit mir. Sie überredete meinen Vater, mir hin und wieder etwas Gutes zu tun. Als Belohnung für mein gutes Betragen.«

»Meister Barty, Meister Barty«, schluchzte die Hauselfe durch ihre Hände.»Sie dürfen es denen nie nicht sagen, wir kriegen Ärger…«

»Hat irgend jemand einmal entdeckt, daß Sie noch am Leben waren?«, fragte Dumbledore leise.»Wußte es jemand, außer Ihrem Vater und der Hauselfe?«

»Ja«, sagte Crouch und wieder zuckten seine Augenlider.»Eine Hexe im Büro meines Vaters. Bertha Jorkins. Sie kam eines Tages mit Papieren zu uns, die mein Vater unterschreiben sollte. Er war noch nicht zu Hause. Winky ließ sie eintreten und kam da

»Warum kommt sie auch und schnüffelt bei meinem Meister rum?«, schluchzte Winky.»Warum läßt sie uns nicht in Ruhe?«

»Erzählen Sie mir, was sich bei der Quidditch-Weltmeister-schaft abgespielt hat«, sagte Dumbledore.

»Winky hatte meinen Vater dazu überredet«, sagte Crouch, weiterhin mit gleichförmiger Stimme.»Dazu hatte sie Monate gebraucht. Ich hatte das Haus jahrelang nicht verlassen. Quidditch hatte ich immer geliebt. ›Lassen Sie ihn gehen‹, sagte sie. ›Er ist ja unter dem Tarnurnhang. Er ka