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»We
»Ja«, keuchte Harry, er mühte sich verzweifelt, den Zauberstab festzuhalten, der ihm jetzt durch die Finger rutschte und zu entgleiten drohte.
»Harry…«, flüsterte die Gestalt Cedrics,»bitte nimm meinen toten Körper mit zurück. Bring meine Leiche zurück zu meinen Eltern…«
»Das werde ich«, sagte Harry, und sein Gesicht verzerrte sich vor Anstrengung, den Zauberstab zu halten.
»Tu es jetzt«, flüsterte die Stimme seines Vaters.»Mach dich bereit… tu es jetzt…«
»JETZT!«, schrie Harry; ich hätte ohnehin keine Sekunde länger durchhalten kö
Und Harry ra
»Schockt ihn!«, hörte er Voldemort schreien.
Noch drei Meter von Cedric entfernt tauchte Harry hinter einem Marmorengel ab, um den Blitzen aus rotem Licht zu entgehen, und sah, wie die Spitze des marmornen Flügels unter dem Aufprall der Flüche absplitterte. Er packte seinen Zauberstab noch fester und hechtete hinter dem Engel hervor -»Impedimenta!«, brüllte er und fuchtelte mit dem Zauberstab über die Schulter, den ihm folgenden Todessern entgegen.
Er hörte einen erstickten Schrei und glaubte, wenigstens einen von ihnen erwischt zu haben, doch er hatte keine Zeit, sich umzudrehen und nachzusehen; er sprang über den Pokal, hörte es hinter sich erneut prasseln und knallen und zog den Kopf ein; wieder flogen Lichtblitze über ihn hinweg, er ließ sich fallen, streckte die Hand aus und packte Cedrics Arm -
»Beiseite! Ich werde ihn töten! Er gehört mir!«, kreischte Voldemort.
Harrys Hand umschloß Cedrics Oberarm; ein Grabstein stand zwischen ihm und Voldemort, doch mit sich tragen ko
Voldemorts rote Augen flammten in der Dunkelheit auf. Harry sah, wie sich sein Mund zu einem Grinsen verzerrte, sah, wie er den Zauberstab hob.
»Accio!«, rief Harry und deutete auf den Trimagischen Pokal.
Der Pokal flog hoch in die Luft und sirrte auf ihn zu – Harry packte ihn am Henkel -
Er hörte Voldemorts Wutschrei im selben Moment, da er das Reißen hinter seinem Nabel spürte, und er wußte, daß der Portschlüssel seine Arbeit tat – er flog mit ihm davon in einen Strudel aus Wind und Farben, und Cedric war bei ihm… sie kehrten zurück…
Veritaserum
Harry schlug bäuchlings auf, sein Gesicht drückte sich in die Erde; Grasgeruch stieg ihm in die Nase. Er hatte die Augen geschlossen gehalten, während der Portschlüssel ihn getragen hatte, und tat es auch weiterhin. Er rührte sich nicht. Alle Luft schien aus ihm herausgepreßt zu sein; der Kopf schwirrte ihm so heftig, als schwankte die Erde unter ihm wie das Deck eines Schiffes. Um den Schwindel zu lindern, umklammerte er das, was er in Händen hielt, noch fester – den glatten, kalten Henkel des Trimagischen Pokals und Cedrics leblosen Arm. We
Eine Springflut aus ohrenbetäubendem Lärm verwirrte ihn, überall waren Stimmen, Fußgetrappel, Schreie… er blieb, wo er war, die Nase ins Gras gedrückt, als wäre dies ein Alptraum, der vorübergehen würde…
Ein Paar Hände packte ihn grob und drehte ihn um.
»Harry! Harry!«
Er öffnete die Augen.
Er sah den sternübersäten Himmel und Albus Dumbledore, der sich über ihn gebeugt hatte. Die dunklen Schatten einer vielköpfigen Menge schoben und drängten sich auf sie zu; Harry spürte im Nacken, wie die Erde unter ihrem Fußgetrappel erzitterte.
Er war am Rand des Irrgartens gelandet. Über sich sah er die Tribünen in die Höhe ragen, die menschlichen Gestalten, die sich auf ihnen bewegten, die Sterne am Himmel.
Harry ließ den Pokal los, doch Cedrics Arm klammerte er um so fester an sich. Er hob seine freie Hand und packte Dumbledore, dessen Gesicht vor seinen Augen immer wieder verschwamm, am Handgelenk.
»Er ist zurück«, flüsterte Harry.»Er ist zurück. Voldemort.«
»Was sagst du da? Was ist geschehen?«
Das Gesicht von Cornelius Fudge erschien verkehrt herum über Harry; es war weiß, starr vor Entsetzen.
»Mein Gott – Diggory!«, flüsterte er.»Dumbledore – er ist tot!«
Jemand wiederholte die Worte, die Schattengestalten, die auf sie zudrängten, keuchten sie den Umstehenden zu… und andere schließlich schrien – kreischten – die Worte in die Nacht hinaus -»Er ist tot! Er ist tot!«-»Cedric Diggory! Tot!«
»Laß ihn los, Harry«, hörte er Fudges Stimme sagen, und er spürte Finger, die versuchten, seine Hand von Cedrics leblosem Arm zu lösen, doch Harry umklammerte ihn nur noch fester.
Dumbledores Gesicht, noch immer verschwommen wie hinter einem Dunstschleier, kam jetzt näher.»Harry, du ka
»Er wollte, daß ich ihn zurückbringe«, murmelte Harry – es schien ihm wichtig, dies zu erklären.»Er hat mich gebeten, ihn zu seinen Eltern zurückzubringen…«
»Das ist schon richtig, Harry… nun laß einfach los…«
Dumbledore bückte sich zu ihm hinunter, und mit einer für einen so alten und dü
»Diggory ist tot!«
»Er muß in den Krankenflügel!«, verkündete Fudge laut.»Er ist krank, er ist verletzt – Dumbledore, Diggorys Eltern, sie sind hier, sie sind auf der Tribüne…«
»Ich nehme Harry mit, Dumbledore, ich nehm ihn schon -«
»Nein, es wäre besser -«
»Dumbledore, dort läuft Amos Diggory… er kommt hier rüber… meinen Sie nicht, Sie sollten es ihm sagen… bevor er ihn sieht -?«
»Harry, bleib hier -«
Mädchen schrien, schluchzten hysterisch… die Szenerie vor Harrys Augen bega
»Ist schon gut, Junge, ich bin bei dir… komm mit… Krankenflügel…«
»Nein, Dumbledore hat gesagt, ich soll bleiben«, nuschelte Harry, und in seiner Stir
»Du mußt dich hinlegen… komm jetzt mit…«
Eine Gestalt, größer und stärker als Harry, zog ihn halb, trug ihn halb durch die verängstigte Menge; Harry hörte die Leute keuchen, schreien und rufen, während der Ma
»Was ist passiert, Harry?«, fragte der Ma