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»Ihr seht, denke ich, wie töricht es war zu glauben, daß dieser Junge jemals stärker sein kö

»Nun löse seine Fesseln, Wurmschwanz, und gib ihm seinen Zauberstab zurück.«

Priori Incantatem

Wurmschwanz kam auf Harry zu, der sich hastig mühte, auf die Beine zu kommen, bevor die Fesseln fielen. Wurmschwanz hob seine neue silberne Hand, zog den Knebel aus Harrys Mund und schnitt da

Den Bruchteil einer Sekunde lang mochte Harry überlegt haben, ob er nicht einfach losre

»Man hat dir das Duellieren beigebracht, Harry Potter?«, sagte Voldemort leise, und seine Augen schimmerten rot in der Dunkelheit.

Bei diesen Worten eri

»Wir verneigen uns voreinander, Harry«, sagte Voldemort und neigte sich leicht vor, das Schlangengesicht jedoch aufgerichtet und Harry zugewandt.»Komm, die Gepflogenheiten müssen beachtet werden… Dumbledore würde sicher wollen, daß du Manieren zeigst… verneige dich vor dem Tod, Harry…«

Die Todesser lachten. Voldemorts lippenloser Mund lächelte. Harry verneigte sich nicht. Er würde nicht zum Spielball Voldemorts werden, bevor Voldemort ihn tötete… diese Genugtuung wollte er ihm nicht verschaffen…

»Ich sagte, verneige dich«, sagte Voldemort und hob den Zauberstab – und Harry spürte, wie sich sein Rückgrat krümmte, als ob eine riesige unsichtbare Hand ihn gnadenlos zur Erde drückte, und jetzt lachten die Todesser noch lauter.

»Sehr gut«, flüsterte Voldemort und senkte den Zauberstab; der Druck auf Harrys Rücken ließ nach.»Jetzt tritt mir entgegen wie ein Ma

Und nun – duellieren wir uns.«

Voldemort hob den Zauberstab, und bevor Harry etwas tun ko

Und da

»Eine kleine Pause«, sagte Voldemort, und seine schlitzartigen Nüstern weiteten sich vor Erregung,»eine kleine Pause… das tat weh, nicht, Harry? Du willst nicht, daß ich das noch mal tue, oder?«

Harry antwortete nicht. Er würde sterben wie Cedric, diese erbarmungslosen roten Augen sagten es ihm… er würde sterben, und es gab nichts, was er dagegen tun ko

»Ich hab dich gefragt, ob ich das noch einmal tun soll«, sagte Voldemort leise.»Antworte mir! Imperio!«

Und Harry hatte zum dritten Mal in seinem Leben das Gefühl, alle Gedanken würden aus seinem Kopf gefegt… ah, es war eine Wo

»Ich will nicht«, sagte eine stärkere Stimme in seinem Hinterkopf,»ich werde nicht antworten…«

»Sag einfach ›nein ‹…«

»Ich will es nicht, ich will es nicht sagen…«

»Sag einfach ›nein ‹,…«

»DAS WERDE ICH NICHT!«

Und diese Worte platzten aus Harrys Mund; sie hallten auf dem Friedhof wider, und er wurde aus seinem Traum gerissen, als hätte ihn jemand mit kaltem Wasser bespritzt – zurück strömten die Schmerzen, die der Cruciatus-Fluch auf seinem ganzen Körper hinterlassen hatte – zurück strömte das Wissen, wo er war und wem er gegenüberstand…

»Du willst nicht?«, sagte Voldemort leise, und die Todesser lachten diesmal nicht.»Du willst nicht ›nein‹ sagen? Harry, Gehorsam ist eine Tugend, die ich dir beibringen muß, bevor du stirbst… wie war's mit einer weiteren kleinen Kostprobe Schmerz?«

Voldemort hob den Zauberstab, aber diesmal war Harry bereit; reflexartig, wie er es sich beim Quidditch antrainiert hatte, warf er sich seitlich zu Boden und rollte hinter den Grabstein von Voldemorts Vater; im selben Augenblick krachte der Fluch gegen den Grabstein.

»Wir spielen hier nicht Verstecken, Harry«, sagte Voldemort leise, und die kalte Stimme näherte sich, während die Todesser erneut auflachten.»Du ka

Harry kauerte hinter dem Grabstein und wußte, daß das Ende gekommen war. Alle Hoffnung war verloren… niemand würde ihm helfen kö

Noch bevor Voldemort mit seinem Schlangengesicht um den Grabstein schauen ko

Voldemort war bereit. Harry rief:»Expelliarmus!«, Voldemort schrie:»Avada Kedavra!«

Ein grüner Lichtblitz schoß aus Voldemorts Zauberstab, und im selben Augenblick knallte ein roter Lichtblitz aus Harrys Zauberstab – sie trafen sich in der Luft – und plötzlich bega