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Wurmschwanz hörte schlagartig auf zu schluchzen. Rasselnd und stockend atmend hob er den Kopf und starrte ungläubig seine silberne Hand an, die sich jetzt nahtlos mit seinem Arm verbunden hatte, so daß es schien, als würde er einen silbern leuchtenden Handschuh tragen. Er krümmte die schimmernden Finger, da

»Herr«, flüsterte er.»Herr… sie ist wunderbar… ich danke Euch… ich danke Euch…«

Er rutschte auf den Knien vor und küßte den Saum von Voldemorts Umhang.

»Auf daß du nie mehr wanken mögest in deiner Treue, Wurmschwanz«, sagte Voldemort.

»Nein, Herr… niemals, Herr…«

Wurmschwanz erhob sich und nahm seinen Platz in dem Kreis ein, den Blick unablässig auf seine kräftige neue Hand gerichtet, das Gesicht noch tränenverschmiert. Voldemort näherte sich jetzt dem Ma

»Lucius, mein aalglatter Freund«, flüsterte er und blieb vor ihm stehen.»Wie ich höre, hast du die alten Bräuche nicht aufgegeben, auch we

»Herr, ich war immer bereit«, drang Lucius Malfoys Stimme hastig unter der Kapuze hervor.»Hätte es irgendein Zeichen von Euch gegeben, irgendein Geflüster, wo Ihr seid, ich wäre sofort an Eurer Seite gewesen, nichts hätte mich aufhalten kö

»Und doch flohst du vor meinem Dunklen Mal, als ein treuer Todesser es letzten Sommer gen Himmel schickte?«, sagte Voldemort träge, und Malfoy verstummte schlagartig.»Ja, ich weiß alles darüber, Lucius… du hast mich sehr enttäuscht… in Zukunft erwarte ich treuere Gefolgschaft.«

»Natürlich, Herr, natürlich… Ihr seid gnädig, ich danke Euch…«

Voldemort ging ein paar Schritte weiter, hielt da

»Die Lestranges sollten hier stehen«, sagte Voldemort leise.»Sie sind lebendig begraben in Askaban. Sie waren mir treu. Sie gingen lieber nach Askaban, als mir abzuschwören… we

Er schritt weiter. An einigen Todessern ging er schweigend vorbei, vor anderen blieb er stehen und sprach sie an.

»Macnair… wie mir Wurmschwanz mitteilt, vernichtest du jetzt gefährliche Biester im Dienst des Ministeriums? Du wirst bald bessere Opfer bekommen, Macnair. Lord Voldemort wird dafür sorgen…«

»Ich danke Euch, Herr… danke…«, murmelte Macnair.

»Und hier -«, Voldemort trat auf die beiden größten der vermummten Gestalten zu,»hier haben wir Crabbe… diesmal wirst du dich besser bewähren, nicht wahr, Crabbe? Auch du, Goyle?«

Beide verneigten sich linkisch und murmelten dumpfe Worte.

»Ja, Herr…«

»Das werden wir. Herr…«

»Dasselbe gilt für dich, Nott«, sagte Voldemort leise, als er an einer gedrungenen Gestalt in Goyles Schatten vorbeiging.

»Herr, ich werfe mich vor Euch in den Staub, ich bin Euer demütigster -«

»Das reicht«, sagte Voldemort.

Er kam zur größten Lücke zwischen den Gestalten und suchte sie mit seinen leeren roten Augen ab, als kö

»Und hier haben wir sechs fehlende Todesser… drei, getötet in meinen Diensten. Einer, zu feige, um zurückzukehren… er wird dafür bezahlen. Einer, von dem ich glaube, daß er mich für immer verlassen hat… dafür wird er natürlich sterben… und einer, der mein treuester Diener blieb und bereits jetzt wieder in meinem Dienst steht.«

Ein Rascheln lief durch den Kreis der Todesser; Harry sah, wie sie sich durch die Augenschlitze ihrer Masken verstohlene Blicke zuwarfen.

»Er ist in Hogwarts, dieser treue Diener, und seinen Mühen ist es zu verdanken, daß unser junger Freund heute Abend hier sein ka

Alle schwiegen. Schließlich trat der Todesser rechts von Wurmschwanz ein paar Schritte vor und durch die Maske drang die Stimme von Lucius Malfoy.

»Herr, wir flehen Euch an… wir bitten Euch inständig… zu erklären, wie Ihr dieses… dieses Wunder vollbracht habt… wie Ihr es geschafft habt, zu uns zurückzukehren…«

»Aah, welch eine Geschichte, Lucius«, sagte Voldemort.»Und sie begi

Er kam mit lässigen Schritten auf Harry zu und trat an seine Seite, und aller Augen im Rund richteten sich auf sie. Die Schlange zog weiter ihren Kreis.

»Ihr wißt natürlich, daß sie diesen Jungen als mein Schicksal bezeichnet haben?«, sagte Voldemort leise, die roten Augen auf Harry gerichtet, dessen Narbe so rasend zu bre

»Ihr alle wißt, daß ich in der Nacht, da ich meine Macht und meinen Körper verlor, versucht hatte, ihn zu töten. Seine Mutter starb, weil sie ihn retten wollte – und schützte ihn damit unwissentlich auf eine Weise, die ich, zugegeben, nicht vorausgesehen hatte… ich ko

Voldemort hob einen seiner langen weißen Finger und führte ihn ganz nahe an Harrys Wange heran.»Seine Mutter hat die Spuren ihres Opfers auf ihm hinterlassen… das ist uralte Magie, ich hätte es wissen sollen, wie dumm von mir, dies zu übersehen… doch nun ist es gleich. Ich ka

Harry spürte, wie ihn die Spitze des langen weißen Fingers berührte, und dachte, sein Kopf müsse bersten vor Schmerz.

Voldemort lachte ihm leise ins Ohr, da

Ich weiß nur noch, daß ich mich schlaflos, endlos, Sekunde um Sekunde dazu zwang, nur zu existieren… ich ließ mich in einem fernen Land nieder, in einem Wald, und ich wartete… gewiß würde einer meiner getreuen Todesser auf die Suche nach mir gehen… einer würde kommen und den Zauber über mich sprechen, den ich nicht sprechen ko

Erneut lief ein Schauder durch den Kreis der lauschenden Todesser.

Voldemort wartete, bis die Stille eine fürchterliche Spa